close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Silbersuperoxyd.

код для вставкиСкачать
54
Quecksilber ous China. Silbersuperozyd.
g u n . es bildet sich ein gelbcr Siederschlnu dcr aber
allrniilig Kcrrncsfarhe annirnrnt. Jctzt cntwicke7; sich auch
einigc Blasen Wnsserstoffgas. Man kuhlt den Ballon schncll
ah, filtrirt, wiischt den Nicdcrschlil~mit luftfi*eiernWasscr
nus uncl trocknet ihn zwischcn Fliesspapier. Diese Verbindung cntziindet sich in Chlorgas U A ~Bromgas. hlit
concentrirter Salzsiiure giebt sie unter Wassei-stoffentwickclung Cliloiliupfcr, wt.lchcs bei nicht zu grosscm Cebcrschuss der SPure i n Schuppchen krystallisirt. Durch Zusntz
r o n Wasscr w i d die Flussigkeit milchigt. Es wird dahei
sowotil die Snlzsiiurc, als niicli das Kupferhydriir zersetzt
und beide cntwickcln ihren Wasscrstoff. Die Verbindung
cnthiilt :
98,436 Kupfer
1,553 \\asserstoff
und wird daher durch die Forrnel Cu2H2 reprssentirt.
(Compl. rend. XVIII.
Pliur~n.Centralbl. 1844. Ro. ,3!J U .
-
Quecksilber aus China.
Rach der Shipp. and Merc. Gnz. vom 28. Bliirz 1848
kommt jctzt auch Quecksilber ails China durch den enslischen Hantlel, meistens in 3 Fuss langcri Bambusrohren,
die an beidcn Enden rnit Harz vcrschlosscn sind. Das
Pfd. d a w n kommt auf 2 fl. 30 xr. rhcin. zu stehen, also
bedcutend billigw. als das spanische, mit welchcm cs in
tler Reinheit Sleichkomrncn soil. Der ungeheure Ertrag
der &linen von Almaden stclit in gar keincm Vergleich
mit der Ausbculn der iibrigen Quccksilbergcwinnon~. Kine
Concurrenz mit dem spanischen Quecksilber findet hei uns
noch niclit statt, da das chinesische in Leipzig noch hiihcr
im Prcise zu stehen kornmt.
1T.r.
.
rr.
Silbersuperoxgd.
Das Silbersuperoxyd Iasst sich, nach Prof. F i s ch e r
in Breslau, nur auf ~alvanischemWege aus dem salpetersauren und schwefelsauren Silberox yde darstellen, wo cs
sich schon bei Anwenduns von nur 2 Kupferzinkplatten
am +Pole bildct Es ist dles aber kcin reines Superoxyd,
vielmchr enthalt das aus dcm salpetersaurcn Salzc tlnrestelltc stets Salpetersi~ure,so wic das aus dem schwefelsauren Salze gewonnene Schwefelsiiure. Die chemischc
Constitution diescs Kiirpers ist noch niclit genau errnittelt,
-
Cyanverbindungen des Sillers.
55
doc11 schcint cr iiacli vorliiufigen Versrichen dcs IIerrn
I;i sch c I' aus 1 At. schwefelsaurern odcr salpetersaurem
Silbcroxyd und 2 At. Silbersuperoxyd zu bestehen, entsprechend der Formel :
NZ05oder SOJAgO+2(Ag*Oj).
Yon den uhrigen Superoxyden unserscheidet sich das hier
in Rede stchende durch scin Verhaltcn zu Amrnonink, worin
es sich untcr Stickgaseritwicklun atiflost rind gegen Salrniakliisung, worin cs sich sehne I unter Stickgascntwickl u n ~in Chlorsilber verwandelt, welchcs sich dann zurn
Thcil als Chlorsilberarnmonium aufliist. Auch gegen Salpetersiiurc verhiilt es sich eigenthumlich; es l i i s t sich darin
in der Kiilte ohne Gasentwicklung mit brauncr Farbe,
und erst beim Stehen an der Luft odcr beim Vcrdunnen
eht es unter Sauerstoffentwicklung in das gewdinliche
farblose salpetcrsaure Silbersalz iiber. (Journ. fur prulit.
Cttetn. Bd. 32.p . 108.j 0.
9
Cyaiiverbiriduiigeii des Silbers.
G l a s s f o r d und N a p i c r bernerkcn uber das Goldcyaniir untl seine Doppelverhindung mit Cpnkaliurn das
bereits Bekannle. Sic scheincn die Arbcit, von Him1 y
nicht zu kenncn. - Cynnsilber crhidt man am reinsten, wcnn man Cyansilhcrkaliuni n i t salpetersaui*eniSilber
vcrsetzt. Dasselbe wird bekanntlich von den sliirkeren
llineralsiiurcn zersetzt. In dcm alkalischcn Chloriir lost
cs sich auf, desglcichcn in Cyankalium, womit es ciri in
farhloscn, wnsserheicn scchsscitigyn Tiifelti oder in wasserlioltigen Prismen anschiessendcs C~.ansilbcrlialium bildet.
Alle Silbervcrbindungen, mit allcinigcr Ausnahme des
Schwefclsilbcrs, wcrdcn von Cgnnkaliuni linter nildung
dieses Doppclsalzes zersetzt. Man kilnn dns Cyansilber
am bcsten zu Bestimmung dcs recllcn Cyarikaliumgehalts
kiiufliclien Cyankaliums benutzen. indem man die L8sung
des Salzcs mit salpctcrsaurern Silbcr vcrselzt, his sich der
Nicdersc.hlng nicht mchr aufliist. In Cyancisenkalium lost
sich Cyansilber auf. Das wcisse Silhereisencyilniir qcht
in Beruhrung mit Salpetersiiure soglcich in orangcfarbiges
Silbereisencyanid iiber. Letztcres wird durch Erhitzung
g u n ; doch wird durch Gcgenwart von Salpctcrsaure oder
sal ctcrsaurem Silberoxyd diese VerPnderung verhindcrt.
(C!m. Gaa. 1844. p . 198.-Pharm. Centralbl. 1844. No. 33.) B.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
115 Кб
Теги
silbersuperoxyd
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа