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Sogenannte calcinirte Magnesia.

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176 Giftige Wirkun,g des Salpeters. Sogen. calc. Magnesia.
ren Salzes oft todtliche Wirkungen hcrvorriefen.
riep’s N. Not. Bd. 29. p . 208.1 Bz.
(Fro-
Giftige Wirkung des Salpeters.
M a j o n und R o g n e t t a , welche Versuche an Kaninchen anstellten, fanden 4 ) dass das Kali nitricum den Ansichten 0 r f i 1a’s und anderer Toxikologen entgegen durch
die Haut absorbirt werde, und cine whsserige Losung desselben (42 Grm. in 400 Grrn. Wasser), in das subcutanc
Zellgewebe eingespritzt, ein Iianinchen von mittlerer Grosse
binncn 6 -8 Stunden todte; 2) dass 2 Grrn. dieses Salzes
die geringste Menge sei, welche, in den Magen gebracht,
eine todtliche Wirkung bei den Kaninchen verursache ;
1 oder 1: Grm. todten nicht; nach 3 Grm. erfolgt der Tod
schon binnen 4 -5 Stunden; 3) dass nach dem Tode sich
alle Organe in einem weissen und auffallend schlaffen
Zustande befinden, und nur die Venen des Unterleibes,
wie bei der Asphyxie, mit Blut gefullt erscheinen. Nitrum
ist also kein irritirendes, scharfes , entzundendes oder
atzendes Gift. 4) dass, da die Wirkung desselben eine
asthenisircnde oder schwachende sei, stirnulirende Mittel
als Gegengift wirken miissen ; welche Ansicht die Verfasser dadurch zu bestatigen suchen, dnss sie 2Grm. Nitrum
in 100 Grm. Weins gelcist, den Kaninchen ohne todtlichen
Verlauf eingeben konnten. (Fror. N . Not, Bd. 29. p . 272.) Bz.
Sogeiiannte calcinirte Magnesia.
M i a l h e hat gefunden, dass die aus England zu uns
kommende sogenannte calcinirte Magnesia ein Kydrat ist
und bis an 20 Proc. Wasser enthiilt; ferner, dass die besondere Leichtigkeit und grossere Loslichkeit derselben in
Sauren davon herriihrt. lhni ist cs gelungen, ein diesem
ganz gleiches Hydrat auf die Weise dnrzustcllen, dass er
gegluhte kohiensaure hla nesia einer feuchten Atmosphare
aussetzte. Sie sattigt sic dadurch nach eini er Zeit mit
Wasser, d. h. sie loscht sich dern gebranntentalk gleich,
ohne merklich Kohlensaure anzuziehen, braust daher auch
mit Sauren nicht.
Frisch gegluhte Ma nesia giebt, mit Wasser angeriiht,
einen Brei, welcher bal an Consistenz gewinnt, wahrend
dieses mit dem Hydrate nicht eintrifft.
Obiges lasst glauben, auch hat es die Erfahrung bestat@, dass das Magnesiahydrat zum Arzneigebrauch wcit
wirksamer ist, als die wasserleere Magnesia, welche sich
i
f
Schwefels. Kalk. Boraxfabrication. Legirmg.
4 77
iibrigens zur Verdickung des Copaivbalsams allein tauglich zeigt. {Journ. de Pharrnacie et de Chim. Juin 1841.
p . 4782 D. M.
~Liisliclikeit des schwefelsauren Kalke in Wasser.
P o g g i a1 e widerspricht der kiirzlich mitgetheilten An'gabe La ss ai g n e's, dass sich der schwefelsaure Kalk bei
jeder Tern eratur in 333 Th. Wasser lose. Nach ihm wachst
die Loslicikeit bis 35' und sinlit dann wieder, so dass
sich in 100 Th. Wasser auflosen bei 00 0,205, bei 200
O , ! M , bei 3fi00,254, bei SOo 0,954, bei 70° 0,244, bei 4000
0,247 Th. schwefelsaurer Kalk; also kommt 4 Th. schwefelsaurer Kalk auf 393 Th. Wasser bei
35O. (Journ.
de Chim.mid. 1841. - Pharm. Centralbl. 1844. No. 28,1 B.
+
+
Verbesserung in der Boraxfabrication.
Gegenstand der Verbesserung ist die Erzeugung von
B,orax ohne Zuhiilfenahme von Wasser, wodurch ein korniges Product erhalten wird, welches iibrigens anz die
namlichen chemischen Ei enschafien besitzt, wie %r krystallisirte Borax, aber be eutend wohlfeiler herzustellen ist
als dieser. Das Verfahi.en ist folgendes: Man nimmt etwa
38 Gewichtstheile reine krystallisirte Borsaure (italienische),
verrnengt sie moglichst innig mit 45 Gewichtstheilen krystallisirtern kohlensaurem Natron in Pulver , breitet das
Gemenge auf Brettern zu 4 Zoll dicken Lagen atis und
heizt nachher den Raum, worin diese Bretter rnit dem
Gemenge in entsprechender Weise angeordnet sind, auf
900- 4 4 5 O F. Durch Wirkung dieser Warme verbindet
sich die Borslure rnit dem Natron, die Kohlensaure sammt
dem Wasser des kohlensauren Natrons wird ausgetrieben
und es bildet sich Borax von der namlichen chemischen
Beschaffenheit , wie der durch Iirystallisation erzeugte.
Das vorerwahnte Gemenge auf den Brettern muss 24 bis
36 Stunden lang unter ofterm Um- und Aufruhren der
a n p p b e i i e n Temperatur ausgesetzt bleiben ; nach dieser
Zelt 1st die Operation vollendet und der Borax fur den
Handel fertig. (Repertory of Pat. Invent. - Bergwerksfreund. Bd. 7. NO.26J B.
f
Legirung, welche an Eisen und Stahl bleibend haftet.
Es gewahrt in der Praxis viele Vortheile. Eisen oder
Stahl mit Messing unmittelbar durch Schmelzen zu vereinigen, weil man dann das Vereinigen dieser Metalle mit12
Arch. d. Pharrn. XC. Bds. 2. Hfi.
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