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Spektralanalytische Reactionen.

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K. Hock, Spoktrdanalytisuhe Reactionen.
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Starrkrampf mit nachfolgendem Tode herbeifiihrtc. Auch bei einem
xweiten Versuche erhielt ich aus 500 g. faulem Pferdefleische nahezu
0,5 g. derselben Substanz. Es scheiut mir demnach keinem Zweifel
zu unterliegen, dass aus jedem faulen Flcische grassere Mengen
von PtomaYnen dargestellt werden hiinnen. Leider hat es mir bis
jetzt an Zeit gemangelt, die Untersuchungen fortzusetzen.
Hannover. chem. Laborat. d. k. Thierarzneischule.
Spektralanalytische Reactionen.
V011
K a r l Hock.
Die von mir im Januarhefte des Archivs fiir Pharmacie gemachten Bdittheilungen iiber gefhbte atherische Oele veranlasstcn Hcrrn
C. H. Wolff im letzten Hefte hervorzuheben, dass das spektralanalytische Verhalten des Chamillenijls von ihm bereits im Jahre
1878 vertiffentlicht wurde. Bei einem aufmerksamen Durchleson
meinc?r Mttheilung wird indess jeder Leser sofort ersehen, dass es
sich hier gar nicht urn die an und fir sich sehr unbedeutende Priifung
eines einzelnen Oeles handelt , sondern um eine vergleichende spektroskopische Untersuchung specie11 der blau gefibten Antheile sehr
verschiedener atherischer Oele. Ich habe durch die Prufung einer
ganzen Anzahl der von mir selbst dargesteltten blauen Oele und
blauer Producte aus atherischen Oelen den spektralanalytischen
Nachweis geliefert , dass sie alle denselben blauen Farbstoff gemeinSam besitzen, eine Thatsache, welche durch die vorhergegangene
vereinzelte Priifung des Chamillenijls nicht beriihrt wird.
Was meine Mittheilung im Archiv der Pharmacie 1881. 19.
pag. 358 betxif€t, so handelt es sich dort urn neue besonders chai
rakteristische Spektralreaktionen von Belladonnin, Delphinin und
Digitalin etc., welche in den mir wohlbekannten Arbeiten Pbhls
nicht enthalten sind. Die erste Anwendung des Spektroskopes bci
Ausmittelung der Gifte geschah tibrigens, was Wolff nicht bekannt
zu sein scheint, im Jahre 1862 durch Professor G. Valentin in
1) Valentin, Gebrauch des Spektroskopes 1862. 102.
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Freie Weinsaure i. Weine eto.
- 1801. d. gift. Stoffes d. Lupinen.
Bern, welchem demnach wohl d e i n die Prioritiit in dieser Sache
zukommt. Die Fortsetzung der seiner Zeit von diesem begonnenen Arbeiten steht Jedermann frei und meiner Ansicht nach sind
die Untersuchungen auf diesem Gtebietc noch lange nicht abgeschlossen.
Bern, Laboratorium des Prof. Dr. P. Pcrrenond.
.
.
. .. .
--
B. Hon at s b er i c h t.
Ueber das Vorkommen freier WeinsIure im Weinc
und die Bestimmnng derselben. - Ad, Claus hat schon vor
einigen Jahren darauf aufmcrksam gemacht , dass f r e i e WeinsSiure
im Weine enthalten sein kann. Durch eine grijssere Reihe von
Untersuchungen geringcrer Weino ist die Thatsache , dass f r e i e
WeinsSiure b i s z u e i n e r g e w i s s e n Mcnge im W e i n e a l s
n a t u r l i c h e r B c s t a n d t h e i l vorhanden sein kann, nunmehr g n z
zweifellos festgestellt.
Bezilglich der Bestimmung der WcinsZure hat Claus es bewart
gefunden , den Eindampfungsruckstand noch einigc Zeit im Luftbade
bei llOo zu trocknen und dann mit absolutem Alkohol die Weinsaure auszuziehen. fBer. d. d. then,. Ges. lo', 1019.)
C J.
Ueber die Isolirnng des in gewissen Lupinen enthaltenen giftigen Stoffes berichtet C. A r n o Id. - Die betreffenden
schZidlichen Lupinen (welche die Lupinose erzeugen) werden fcin
gemahlen , mit sodahaltigem Wasser (2 o/o NazC03) zu cinem Brei
angeriihrt und das Gemisch zwei Tage lange bei Zimmertempcratur
macerirt. Die abgepresste Fliissigkeit wird mit EssigsSiure ncutralisirt und bei einer 60° nicht iibersteigenden Temperatur mijglichst
concentrirt. Die erkaltete Fliissigkeit wird solange vorsichtig mit
EssigsSiure versetzt, bis alles Legumin ausgefat ist, bei obiger Temperatur zur Syrupconsistenz eingedampft und dam in das 15fachc
Volumen 90procentigen Weingeists gegossen. Der nach 24sthdigem Stehen gesammelte und durch Pressen zwischen Filtrirpapier
getrochete Niederschlag ist eine g h z e n d braune , harzartige Masse
von angenehm aromatischem Geruch und Geschmack, lijst sich in
Wasser zu einer triiben Fliissigkeit und ruft bei Thieren schon in
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