close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Stahlbereitung.

код для вставкиСкачать
Allotropisclie ZustiZnde des Schwefels. - Stahlbereitung. 115
Ueber die Benuhung des Jodwassers als Aetdttel
fiir die heliograplusch vorgerichteten Stahlplatten,
Zum betzen der heliographisch vorgerichteten Stahlplatten empfiehlt N i e c e d e S a i n t - V i c t o r Jodwasser,
das bei 10-120 mit od gesattigt ist. Man beginnt das
Aetzen, indem man die Platten mit Jodwasser bedeckt
und dieses alle 10-15 Minuten erneuert, d s sich ein Theil
des Jods vediichtigt und also nur ein Theil desselben
auf das Eisen wirkt. Man braucht diesesMitte1 aber nur
zum Anatzen der Platten, die Yollendun geschieht mit
verdiinnter Salpetersaure. Der Vortheif den das Jod
bietet, lie@ darin, dass es den Firniss nicht angreift (Compt.
r e d . T.40). (Die Redaction des chemisch pharmaceutt
schen Centralblattes benierkt hierzu, dass schon vor mehreren Jahren Dr. S c h w a r z und B o h m e die Anwendung
des Jods, und zwar ale Lijsung von Jod in Jodkaliumfliissigkeit, zum Stahliitzen empfohlen haben. (Chem.B.
pharm. Centrbl. 1855. No.24.)
s
-
Ueber die allotropischen Znstiinae des Schwefelsi
h
Q. M a g n u s bat die Versuche von M i t s c h e r l i c h
Poggd. Annul. Bd. 99) wiederholt und bestatigt efunden.
%
r fand aber, dass nicht nur Fett und Oel, son ern auch
viele andere or anische Substansen, wie Paraftin, Wachs,
Wallrath, Colop onium, Mastix, Gutta Percha, Kautschuk,
Starke, Zucker, Baumwolle, die Fgrbung, des Schwefels
hervorbrin en. Der schwarze und rothe Schwefel, welche
man als a1 otropische Zustiinde des Schwcfels ansah, sind
nach den Untersuchun en nur durch organische SubstanZen gefiirbter Schwefe ilnd die verschiedenen allotropischen Zusande des Schwefels sind hiernach folgende :
1) Prismatischer Schwefel ; 2 oktaedrischer Schwefel,
beide in Schwefelkohlenstoff 16s ich ; 3) unloslicher Schwefel; 4) kriimlicher Schwefel, der in seinem frischen Zustande in Schwefelkohlenstoff lsslich ist, einmal ausgeschieden sich aber nicht wieder darin Mst. (Poggd.Annal.
Bd.175. y. 145.)
E.
P
T
f
i
Stahlbereitnng,
S a m u e l L u c a s bereitet den Cementstahl aus Stiiben
von Schmiedeeisen, welche in einer IIischung von gleichen Theilen Eisenerz oder Stahlhnmmerschlag und Kohle,
Pfd. Braunetein
die auf j e 100 Pfd. einen Zusatz von
176
Sogen. unoxydirbares Gusseisen oder weisses Messing.
bekommt, gegliiht werden. Dieses geschieht in dem 8ewohnlichen Stahlofen, dessen Cenientirkhten in der Weise
beschickt werden, dass man unten eine Lage Kohle, darauf
eine La e der Mischung und darauf wieder eine La e
Kohle, arauf die Eisenstisbe bringt. Ueber diese Stii e
kommt zuniichst wieder eine diinne Lage Kohle, dann
die Mischung etc., bis der Kasten voll ist. Nun wird
wie gewohnlich verfahren und der Kasten erhitzt, bis das
Eisen in Stahl umgewandelt ist. Hierbei werden nicht
bloss die Eisensttibe in Stahl verwandelt, sondern auch
der Hammerschlag und das Eisenerz, man schmilzt diese
fiir sich oder mit Stahl oder Eisen zusammen und erhiilt
so einen brauchbaren Stahl. (Repert. o Pat. Inv. March
1855. - Chm-pharm. Centrbl. 1855. id.24.)
B.
%
8;
Sggenanntes unoxydirbares Cnsseisen oder weisses
Messing,
P o r e 1 in Paris hat eine Metalllegirun bereitet, welche
er unoxydirbares Gusseisen oder weisses %
essing
Igenannt
hat. Sie hat das Ansohen und den Bruch des gewohnlichen Zinks, besitzt aber merkwiirdige Ei enschaften,
durch die sie fur die Kiinste werthvoll wird. i5ie ist eben
so hart ale Kupfer und Eisen, zaher als Gusseisen, lasst
sich abdrehen, feilen, ausbohren so gut wie diese Metalle,
haftet nicht an den Metallformen, in denen man sie schmilzt,
halt sich an feuchten Orten, ohne im Mindesten von ihrem
Metallglanz zu verlieren. Eine solche Le irung kann zur
Erbauung von Maschinen von rossem l$utzen sein, und
da sie iiberdies aUe beliebigen ronzefarben, die man ihr
entweder durch Ueberziehen mit Metallniederschliigen oder
durch Entblossung des in ihr enthaltenen Kupfers geben
will, leicht annimmt, SO schickt sie sich ungemein zum
BUESvon Statuen, Vasen und andern Gogemtiinden, die
zur Verzierung offentlicher, der freien Luft ausgesetzter
Denkmale bestimmt sind. Das Kilograrnm kostet nicht
mehr als 0,8 Francs. Die Meblllegirung wird bereitet,
indem man unter gehorigen Vorsichtsmaassregeln Zink,
Kupfer und Gusseisen schmilzt. Sie enthiilt 10 Procent
Kupfer und 10 Proc. Eisen. (Annales de Mines. 3. Xei=
V.17. p.648.)
B.
%
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
3
Размер файла
124 Кб
Теги
stahlbereitung
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа