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Standard-Gold.

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Stiuldmd -Gold.
lose auf dein Boden und unmittelbar auf basaltischem Grunde
lagern; j a sie scheinen friiher vom Basalt, der wahrwheinlich
der Miocenperiode angehort, umechlossen gewesen und ausgewittert zu sein, denn man hat nicht allein ahnliche Bruchsticke
von Eisen irn BssaTt gefunden, dieser enthiilt auch ausserst
kleine Eisenpartikelchon , welche diesebe chemische Zusaminensetzung haben, wie die grossen Massen; noch mehr, in
cinigen von diesen hat man umgekehrt rtuch Bruchstucke von
Basalt eingeschlossen gefnnden. Nach der chemischen Znfiammensetzung und dem mineralogischen Charakter sind
diese Maseen gediegenen Eisens ganz v e r s c h i e d e n v o n
j e d e m i r d i s c h e n E i s e n u. zugleich identisch mit Meteoreiseninassen. Aber niemals hat man solche unter den besondcren
Umstiinden aufgefunden , wie diese gronliindischcn Eisenklumpen. Professor N o r d e n s k i o l d nimmt an, sie riihrten
yon einem Meteoritenechauer her, welcher sich in1 Niederfallen i n g e s c h m o l z e n e m B a s a l t d e r M i o c e n p e r i o d e
begrub. Nine andere, sie ebcnfalls von allen iibrigen
Meteormassen iinterscheidende Eigcnschaft ist die, dass,
obgleich man sie am Strande aiif dem zwischen Ebbe und
Fluth steigenden Gebiete fand, sie docli seit dem Verbringen
nach Stockholm rasch zu Grunde gehen, indem sie zerbrockeln
und zu einem feinen Pulvcr zerfallen. Man hat versucht., sie
tlurch eine schiitzende Decke von Firniss zu schutzen, aber
iimsonst, und ist nun ernstlich der Vorwhlag gemacht worden, sie in einem hinreichend grossen Bade von Alkohol aufzubewahren. (Dr. 0.Buchm-; Gaea, T7Ll, 22. 733.).
Hbg.
Standard-Bold
wird in England ein Gold genannt, welches in 1000 Theilen
916,6 reines Gold enthiilt. Ale Beimengungen sind ausser S i 1b e r
und K u p f e r noch in sehr geringer Menge B l e i , A r s e n ,
A n t i m o n und W i s m u t h darin enthalten. Dadurch aber
wird das Gold sprode und selbst, wenn das mit demselben
zu legirende Kupfer noch SO sorgraltig ausgewahlt wird, so
ist doch das Gemenge, seiner Sprodigkeit wegen, nicht zu
pragen. -Eine Reinignng auf chemischev Wege ist ebcnso
zeitraubend als' lastig und kostspielig. Dem Cliemiker an der
Londoner llliinze, W. C h a n d l e r R o b e r t s ist es aber
Gleichzeit. Destillat. d. Wassera u. gewisser in Wasscr unlosl Alkobole. 73
gelungen, das Gold von seinen Unreinigkeiten dadurch zu
befreicn, dass er durch das in einem Tiegel schmelzende Gold
C h l o r g a s leitete.
Friiher schon hatte B o w y e r M i l l e r , an der Munse
zu Sidney beschaftigt, beobachtet, dass, wenn Chlorgas durch
eine geschmolzene Legirung voii Gold und Silber gepresst
wird, letzteres sich in Chlordber verwandelt, im Gold emporeteigt und als geschmolzene Schicht auf dexnselben schwimmt.
Bei der grossen Verwandtschaft des Goldes zum Chlor ist
die Thatsache neu, dass geschrnolzenes Gold sich mit Chlor
n i c h t vcrbindet.
D e r l t o b e r t ’ s c h e P r o z e s s hat eine gawisse Aehnlichkeit mit dem Besaemern in der Eisen-Industrie. Wie bei
diesem atmospharische Luft durch das geschmolzene Eisen
geblasen wird und in Blaschen darin aufsteigt, um eine rasche
Oxydation des Kohlenstoffs und anderer fremder Bestandlheile zii bewirkefi, so wird boi dem Chlorproccss durch eine
Thonrohrc in das in einem Tiegel sohmelzende Gold Chlor
gelcitet und reicht eine funf Minuten langa Einwirkung deH
Chlors aus, nm das Gold fur die Miinze vollkommen rein und
brauchbar zu machen.
Bei dem in der Londoner Munze eingefuhrten neuen
Chlorprocess betragt der Verlust 0,019 Proc., bei dem gewohnlichen Schmelzprocess 0,017 Proc. In beiden Fiillen ist
iiur der geringste Theil wiuder zu gewinnen. Verursacht wird
derselbe beim Chlorproce&s entweder dadurch , dass Gold
mechanisch mit fortgcrissen wird, oder dass et3 mit den beigemengten fluchtigen Metallen und Chlor fluchtige Verbindungen bildet. Erwiigt man aber, dass der Apparat billig
herzustellen, dass das Gold so sehr billig gereinigt, auch das
Chlor fur die Arbeiter unschadlich gemacht werden kann,
so wird zugestanden werdgn miissen, dass seit Einfuhrung
des Affinirens kein so grosser Fortschritt in der Niinzmetallurgie gemacht worden, vie durch den Chlorprocess. (Gaea
VII. 10.).
Hlg.
Gleiehzeitigc Destillation des Wassers nnd gewisser
in Wasscr nnl8slicher Alkohole.
P i e r r e 11n d P u c h o t haben nachstehende Beobachtungen gemacht:
1) Wenn man ein Gemenge von A m y l - nnd B u t y l A1 k o h o l mit Waeser der Destillation ‘unterwirft, 80 bleibt
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