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Steinholz.

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E. Pfeiffer, Steinholz.
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flllige Beimischung derselben Erwahnung gefunden , erwies sich frei
vom erwlhnten Salicylsfureester. Die Ginsengwurzel enthllt jedoch
Panaquilon, einm dem Glycyrrhizin lihnlichen, von G a r r i g u e s z u e n t
beschriebenen Stoff, welcher dadurch charakterisiart ist , dak er sich
xuit konzentrierter H2S04 herrlich purpurrot fgrbt. Mit Hilfe dieser
Reaktion Iakt sich die Ginsengwurzel auch in Dekokten, die freilich
zu konzentrieren sind, nachweisen.
Fur heute schlieke ich mit dem Vonchlage, der von kompetenter
Hand gegebenen Fassung des Artikels ,,Senega' der deutschen Reichspharmakopoe einen kleincn Zusatz fk die werdende neue Pharmakopoe
beizufdgen, welcher .das Alter resp. den Oehalt der Wurzel an Salicylsluremethylester beriicksichtigt und vielleicht in folgende Worte zu
kleiden ware: "5 g l u f t t r o c k e n e r S e n e g a w u r z e l m i t 50 ccm
W a s s e r von ca. 60OC. t i b e r g o s s e n , muPs n a c h 15 M i n u t e n e i n
F i l t r a t geben, welches mit 3 T r o p f e n 6 a l z s a u r e a n g e s a u e r t
u n d m i t 50 ccm A t h e r a u s g e s c l i t i t t e l t , a n l e t z t e r e n s o v i e l
Salicylsliure abgibt, dafs nach Aufnahme. d e r freiwillig
v e r d u n s t e t e n L t h e r i s c h e n A u s s c h i i t t e l u n g m i t 20 ccm W a s s e r
von 600 C . a u f Z u s a t z e i n e s T r o p f e n s E i s e n c h l o r i d l o s u n g
eine d e u t l i c h v i o l e t t e F a r b e n r e a k t i o n eintrftt.u
Uber die eventuelle Yerwertung einer Harz- und Fettbestimmung
mllssen weitere Daten gesammelt werden.
Steinholz.
\Ton Dr. E. P f e i f f e r in Jena.
Das einer Dresdener Firma patentierte sogen. S t e i n h o 1z , welches
zup leichteren Herst ellung tropischer Wohnungen unter Anwendung
lediglich eiserner Verbindungsstiicke empfohlen ist, besteht aus dem
bekannten Magnesiacement, also (etwa) MgCl,, 5Mg0
14H8 im
Gemenge mit SLgemehl. - Auf der Wiener Weltansstellung w h d e als
Kajalith eins allgemein bewunderte, schon polierte Tischplatte prlimiirt,
welche von Dresden gesandt, aus Gyps durch Wasserglas gehlrtet, hergestellt e i n sollte; als sie sich aber, dem E i d u f s der Witterung ausgesetzt, nicht standhaft erwies, fand sie sich, bei der nun erst folgenden
Untersuchung, als aus Magnesiacement bestehend. Wie das Dazakommen
+
460 Bildung v. Zuckerarten aus Formaidehyd. - Vorlesungsversuche.
von Sagemehl derartigen Gemengen eine ganz bedeutende Zunahme von
Ztihigkeit und Zusammenhalt erteilt und sie so wohl auch nnempfindlicher
gegen Witternngseinfliisse macht, habe ich in meinem Handbuch der
Kaliindustrie, S. 191, fir ein Wkmeschutzmittel dargethan.
B. Monatsbericht.
All gem e i n e C h em i e.
h e r die Bildung von Zuckerarten &us Formaldehyd berichtet
0. Loew. Verfasser teilte schon friiher mit, d a b verschiedene Basen
einen sehr verschiedenen Grad von Kondensationswirkung beim Formaldehyd zeigen. Auffallend geringe Mengen Bleioxyd wirken in der
Warme kondensierend, wahrend es in der Kiilte unwirksam ist. Dem
geringen Bleigehalt des kauflichen Zinns ist es jedenfalls auch zuzuschreiben , d a b man beim Kochen verdiinnter Formaldehydliisungen mit
Zinn Kondensation erzielen kann, wobei ein Gemenge mehrerer isomerer
Zuckerarten entsteht. - Die gegen hohere Temperatur stabilste Zuckerart,
die Formose, entstebt bei inoglichster Beschleunigung und Erleichterung
der Kondensation.
Ein neuer , giirungsfahiger Zucker , d i e M e t h o s e , wurde erhalten,
indem zu 4 1 Wasser 40 g Formaldehyd in Liisung, 0,5 g Magnesia und
2 bis 3 g Magnesiumsulfat gesetzt wurden und diese Losung in fast
ganz damit gefiillter Flasche rnit 350 bis 400 g granulierten Bleies auf
ca. 600 erwarmt wurde, bis efne Probe beim Kochen keinen stechenden
Geruch von Formaldehyd mehr wahrnehmen lick Die Methose wurde
als rein siibschmeckender Syru erhalten, der die wichtigsten Charaktere
der Zuckerarten zeigte. (Ber. d. chem. Ges. 1889, p . 470.)
Vorlesungsversuche. Die wichtigsten Reaktionen und die Zusammensetzung der Chlorwasserstoffsaure weist A. A1 e s s i folgendermaben nach:
In eine starkwandige Glasflasche bringt man ein diinnwandiges, mit
Quecksilberoxyd gefulltes Rohrchen , fiillt die Flasche mit einem starken
Strom trockenen Chlorwasserstoffgases, verschliebt die Mundung mit
dem Daumen und schiittelt kraftig, damit das Rohrchen zerbricht. E s
findet starke Reaktion statt unter Bildung von Quecksilberchlorid und
Wasser. Offnet man die Flasche unter Wasser, so stiirzt dieses hinein,
wie ins Vakuum. Der Versuch beweist, dars in der Chlorwasserstoffsaure Wasserstoff enfhalten war, welcher in Wasser verwandelt worden ist.
Wendet man statt des Quecksilberoxydes Natriumamalgam an und
offnet unter dem Niveau von Queckeilber, so stei t die Flussigkeit nur
bis zur Hiilfte der Flasche. Das riickstandige b a s erweist sich als
Wasserstoffgas.
Oder man fullt das Rohrchen rnit Bleidioxyd und behandelt wie
vorhin. Das braune Bleidioxyd verwandelt sich fast ganzlich in weirses
Bleichlorid, welches feucht erscheint , weil auch Wasser gebildet wurde.
offnet man unter dem Wasserniveau, so steigt dieses bis an 3/4 der
Flasche. Was hinterbleibt, ist Chlor, wie Farbe, Geruch etc. nachweist.
' ,
(Ber. d. d. chem. Bes. 1689,p. 485.)
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