close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Substitutionsproducte mit ternren Sureradicalen.

код для вставкиСкачать
Substitutionsproducte mit ternllren Saurerndicalen.
59
Arsen- und Antimonbasen auf. Namentlich ist die Analogie beim Typus Ammonium H4N auffallend. Man
konnte diese Verbindungen mit den Kalium- und Natriumverbindungen verwechseln, denen sie in ihrer alkalischen
Reschaffenheit kaum nachstehen. Die Phosphorverbindungen stehen in der Mitte zwischen den Aminbasen
einerseits und den Arsen- und Antinionbasen andererseits.
Wahrend z. B. das Triathylamin und Trimethylamin
sich nicht mit Sauerstoff, Chlor, Brom, Schwefel verbinden, aber mit Sauerstoffsauren und Wasserstoffsauren, so
vereinigt sich Triathylphosphin und Trimethylphosphin
sowohl niit Sauerstoff und mit den Halogenen, ais
auch init Sauren. Die Arsen- und Antimonbasen vom
Typus des Ammoniaks HSN vermogen sich ebenfalls
mit 0, C1, Br, J, S zu verbinden, aber nicht direct niit
Sauren. (Annal. de Chini. et de Phys. 3. Sdr. Sept. 1857.
Tom. LL pag. 5 --47.)
Dr. H. Ludwig.
Substitutionsprodnete rnit terniiren Siiureradicalen.
C. N a ch b a u e r versuchte, in einige Substanzen
statt des Wasserstoffs organische Saureradicale einzufuhren, indem er die Substanz in einem Kolben, welcher
mit einem Kiihlapparat so verbunden war, dass die verdichteten Antheile zuruckfliessen konnten, mit der Chlorverbindung znsammenbrachte, den Ueberschuss des Chlorids abdestillirte und das Product auswusch iind umkrystallisirte.
Bei der Behandlung der Pyrogallussaure, C12H606,
mit Acetylchlorid erhielt er eine vollstandige Losung,
die nach dein Verdunsten des iiberschussigen Chlorids
krystallinisch erstarrte. Durch die Analyse konnte die
Zusammensetzung der neuen Verbindung nicht erkannt
werden, und es liess sich nur feststellen, dass zufolge
der Reaction Acetyl statt Wasserstoff in die Verbindung
eingegangen war. Benzoylchlorid wirkte weniger heftig
auf Pyrogallussanre ein und das Product erschien als
braunliclie, harzige, klebende Masse, deren Analyse annahernd zu der Formel CIz(H4, 2 C14H5OZ)Ofi fuhrte.
Brenzcatechin, CI'JH604, lieferte mit Acetylchlorid
eine leicht aus Alkohol in schonen Nadeln krystallisirende
Substanz von schwach aromatischem Qeruch. die in Wasser unloslich ist und deren Zusammensetzung der Formel
2 C4H302
CI2
H4
o4 entspricht. Die Benzoylverbindung
{
)
60
Ilyperomjde organisclier Sau~eradicale.
ist znerst ziih und klebrig, wird aber nach einigen Tagen
fest und giebt dann in Alkohol gelost sehr schone, incist
trichterformig vertiefte rhombische Krystalle von der
\2(C1411502)( o4
Formel C l z l
H4
.
Aesculetin, C 18 H6 0 8 , setzt sich mit Acetylchlorid
zu einem Substitutionsproduct urn, welches das Ansehen
des krystallisirten schwefclsauren Chinins hat und sich
ausdriicken lasst durch die Formel Cl8 \ 3 (c411302)(0B
1
H 3 \ *
(Ann. der Chena. u. ?lmrnz. X X X L 243-248.)
G.
,
Hyperoxyde organiseher Shreradicale.
Die Untersuchnngen G e r h a r d t’s haben die grosse
Aehnlichheit dargethan, welche zwischen den einbasischen
organischen SLuren und dcn Protoxyden der llletalle statt
hat. Das Chloracetyl entspricht einem Chlormetall, das
sogenannte Essigsiiurehydrat und die wnsserfreie Essigsiiure entsprechen einem Oxydhydrat und einem wasserfreien Oxyd. Diescr lteihe von Verbindungen hat C .
B r o d i c eiii ncues Glied hinzugefiigt, indem cr die
Hyperoxyde organischer Siiureradic:tle entdeckte, von
welchen das l3enzoylhyperosyd und Acetylhyperoxyd,
Analoga des Bar uni hypcroxyds, dargestellt wurdcn.
Das Benzoy hyperoxyd gewinnt man durch gegenseitige Zersetzung voii Chlorbenzoyl und rcinem Haryumsuperoxyd. Die Substanz krystallisirt aus atherischcr
Losung in grosseii und gliinzenden Krystallen, zersetzt
sich bei Erliitzung iibcr den Siedcpunct des Wassers
unter schwacher Explosion und Entwickclun von Kohlens#nre und wird bei dem Kochen mit Ka ilosung zu
Sauerstoff und Benzoesaiire gespalten. Die Zusammensetzung wird durch die Forniel C14,hlO 0 4 ausgcdriickt;
es enthlilt deinnach das Benzoylhypcroxyd 1 At. Sauerstoff mehr als die wasserfreie 13enzoesiiure C14 W 0 3
und 1 Atom Wasserstoff wenigcr. als das Siiurehydrat
C14 hl2 0 4 .
Das Acetylhyperoxyd wird durch hlischen aquivalenter Rlengcn wasserfreier Essigsilllrc und Ueryumhyperoxyd in wnsserfreiem Acther erhalten. Nach dem Abfiltrircn von dem sich bildenden essigsauren Haryt destillirt
man den Acthcr ab und wiischt die iiickstandige Flussigkeit mit Wasser Die uhrig blcibende Masse ist das
Acetylhyperoxyd, eine zahc E’liissigkeit, die ungemein
r
7
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
119 Кб
Теги
ternre, sureradicalen, substitutionsprodukten, mit
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа