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Suren des gegohrenen Gurkensaftes.

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Bleiessig - Bereilung. Sauren d. gegohrenen Gurkensapes. 331
unangenehmer Geruch. Am besten thut man, den Zucker
hei 30° unter stetern Ersatz des verdunstenden Wassers
10 Tage gahren zu lassen und dann abzubrechen (damit
nicht aus der Milchsaure Buttersaure werde. G o b I e y
erhielt aus 250 Gr. Zucker 280 Gr. rnilchs. Kalk.
Aus S t a r k e : Nimmt man unter Beibehaltun der
ubrigen Vcrhaltnisse Stiirke statt des Zuckers, so ge t die
Gahrung zicmlich langsarn vor sich, aber es tritt nie gahrender oder iibler Geruch ein. Nach 20 Tagen ist die
Gahrung noch nicht beendigt. Der erhaltene milchs. Kalk
ist eberifalls ganz schon.
G u m m i liefert unter denselben Verhaltnissen am langsamsten Milchsaure.
Trotzdem, dass die anderen Methoden zurn Theil vie1
billiger zurn Ziele fuhren, laubt G o b l e y doch, dass die
Apotheker den aus dem Mkhzucker erhallenen milchsauren Kalk wegen seiner grosseren Schiinheit vorziehen werden. [Journ. de Pharm. et de Chiin. 1841. - Polytechn.
Cenlralbl. 18#5 No. 11.) B.
f
Bereitiing des Bleiessigs in kupfernen Gefassen.
Nach Mahi e r wird jede Farbung des Products und
jeder Kupfer ehalt dann verrnieden, wenn man erst das
Wasser irn jfupferkessel zurn Sieden erhitzt, dann den
Bleizucker und das Bleioxyd hinzuthut, bis zu Beendigun
der 0 eration umruhrt, bis 30° B. concentrirt und noc
heiss urch Bleitrichter in steinerne Gefasse filtrirt.. (Journ.
de Chim. mkd. 1844.
Pharm. Centralbl. 1845. No. 16.) B.
cf
%
-
Sauren des gegobrenen Gurliensafies.
Nach Untersuchungen von M a r ch a n d enthalt der
gegohrene Gurkensaft nicht bloss Milchsaure, wie L i e b ig
zuerst .nachgewiesen hat, sondern in rosserer Menme Buttersaure, wodurch auch der Geruch ieses Saftes Eedingt
wird. - Urn die Buttersaure aus der Flussigkeit, worm
die Gurken ge ohren, abzuscheiden, verrnischte hi a r ch a n d
dieselbe mit kalkhydrat, wodurch unter Ammoniak - Entwickelung milchsaurer Kalk nebst verschiedenen Pflanzensloffen efallt wurde, wahrend buttersaurer Kalk auf elost
blieb. bie abfiltrirteFlussigkeit wurde unter bestiin i em
Umriihren bis auf $ eingedickt, dann filtrirt und der futtersaure Kalk durch Schwefelsaure zersetzt, doch so, dass
urn nicht auch gleichzeitig alles in der Auflosune enthaltene Chlornatrium zu zersetzen, der lelzte Antheil milch-
P
%
332
Verfalsch. d. Rernsteins. Lophyl u. Amaryl. Dutyramid.
sauren Kalks unzersetzt blieb. Die jetzt bei der Destillation ubersehende Buttersaure wurde auf hekannte Weise
qereinigt. Das Bar tsalz enthielt jedoch noch eine zweite,
his dahin noch nic t naher untersuchte organische SCure,
deren Barytverbindung sich indess durch Behandeln mit
absolutem Alkohol von dem buttersauren Baryt trennen
liess. - M a r c h a n d erhielt auf diese Weise aus 8 Quart
~~egohrenem
Gurkensafte 30 Gran buttersauren Baryt. [Journ.
pi- prakt. Chem. B. 32. p. 506.) Overbeck.
K
Verfalscliuiig der Bernsteindure mit Alauii
his zu 60 Proc. hat P e l t i e r beobichtet. Das Verhalten
zu Weingeist und in der Hitze und die Behandlung der
Losung mil Barytsalzen und Ammoniak muss den Betrug
sosleich entdecken. (Buchn. Repert. XXX VZ. - Pharnz.
Centralbl. 1845. No. 14J B.
Lophyl uiid Amaryl.
L a u r e n t bemerkt, dass das fruher von ihm unter
den neuen Destillations roducten der Benzoylreihe beschriebene Lophyl = y 5 H s J N4 ein wahres Alkaloid,
und init fast allen Sluren zu Salzen verbindbar sei; er
nennt es daher Lophin. Die Salze sind in Wasser unloslich, in Alkohol loslich; L a u r e n t hat die salzsaure, saletersaure und Platinchlorid - Verbindung analysirt. Das
kiiher beschrieberle Amaryl ist nichts als salpetersaures
Lophin. Das Lophin ist trotz deni, dass es sauerstofffrei
und von so hohem Atomgewicht ist, doch unverandert
destillirbar. - Bei Destillation des Benzoylazotids erhalt
man neben dem Lophin einen in Nadeln krystallisirbaren,
durch Salpetersaure, Schwefelsaure und Alkalien iiiclit zersetzbaren, aber mit Schwefelsaure eine prachtvoll rothe
(Compt.
Losung oebeiidcn Kiirper, das Amaron = C64H22N5.
rend. X ~ I I I . Phnrnt. Centrnlbl. 1849. No. 13.) B.
t
____
Butyramid.
Mischt man nach C h a n c c l Buttersauretither mit Arnmoniak und schuttelt das trube Gemisch ofters um, so verschwindet nach 8 - 10 Tagen der Butterather; dampft
man dann auf
ein, so krystallisirt das Butyrarnid in
glanzend weissen, durchslchtigen, luftbestandi en TPfelchen
von susseui Geschmack, welclie hi 4 I S 0 sc irnelzen und
vollstandig sublimirbar sind. Es lost sich in Wasser, Alko-
+
s
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