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Synthese von Kohlenwasserstoffen der Benzolreihe.

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Synthese von Kohlenwasserstofen dar Benzolreihe.
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nicht finden. Durch Behandeln der Nitroverbindung des
neuen Kohlenwasserstoffes mit alkalischer Schwefelammoniunilosung konnte N a q u e t eine noch nicht naher bestimmte
krystallisirte Verbindung, jedenfalls das entsprechende A mi n
erhalten. 'Chlor wirkte ebenfalls ein, doch liess sich die
Zusammensetzung der erhaltenen Prodscte nicht ermitteln.
Weitere Mittheilungen stellt N a q u e t in Aussicht.
(Con@. rend. T. 59. - Chem.'Centrbl. 1865. 10.)
8.
Ein krystallisirtes Hydrat dts Phenylalkohols
erhielt F. C. C a l v e r t (Journ. of the chem. "soc. 8 . 2 .
V.3.) durch Vermischen von 4 Th. Carbolsaure mit 1 Th.
Wasser bei 40 C. Die Krystalle, sechsseitige rhoinbische
Prismen, sind loslich in Waljser, Alkohol und Aether,
schmelzen bei 160 und haben die Formel C12H602,2HO.
L)a sie gleich dem einfachen Hydrat neutral reagiren, so
lag es nahe, zu suchen, ob das letztere mit Recht als Saure,
wie es gewohrlich geschieht, aufgefasst wird. Hierauf gehende Versuche, mit Kalilauge angestellt, zu welcher SO
lange Phenyloxydhydrat gesetzt wurde, bis die Flussigkeit
sich in zwei Schichten sonderte, ergaben negative Resultate. Ebenso geht das Phenyloxydhydrat mit Ammoniak
keine Verbindung ein. Constante Bleiverbindungen fehlen und ausserdem zersetzt sie Alkalicarbonate nicht.
E s ist also die sogenannte Carbol- oder Phenylsaure
eine neutrale Verbindung, und zwar das Hydrat eines
Alkohols, dessen Bihydrat die oben beschriebene Substanz
ist. Dasselbe Bihydrat erhalt man auch aus den zwischen
150~-2000 ubergehenden Theerolen sowohl, wie aus reinem Phenyloxydhydrat beim Mischen mit einer hochst
concentrirten Kalilosung in Gestalt einer weissen Krystallmasse, die nach dem Auspressen zwischen Fliesspapier
(Journ. fiirprakt.
nur eine geringe Menge Kali enthalt.
B.
Chem. B d . 95. 2 u. 3.)
Synthese von Kohlenwasserstoffen der Bezolreihe.
R. T o l l e n s und R. F i t t i g haben aus Phenyl und
verschiedenen Redicalen der Aethylreihe folgende sogenannte gemischte Radicale dargestellt.
M e t h y I - P h e n y l , (CzH3, C12H5). Gleiche Aequivalente Jodmethyl und Monobrombenzol werden mit ungefahr dem gleichen Volunien Wassers und alkoholfreien
Acthers verdunnt. Hierauf wird Natrium hinzugefugt.
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Explosive Eigenschccften des Pikringelbs.
Nachdem die Einwirkuog voriiber ist, destillirt man und
erhalt nach dreimaliger Rectification eine wasserklare,
dern Benzol ahnlich riechende Flussigkeit mit dem constanten Siedepuncte 1110 und dern spec. Cew. 0,881. Diese
Fliissigkeit ist Methyl-Phenyl, welches in allen seinen
physikalischen und chemischen Eigenschaften mit dem
Toluol aus Steinkohlentheer ubereinstimmt.
A e t h y l - P h e n y l , (C4H5,C12H5), wird ebenso wie die
vorige TJerbindung aus einem Gemische von Brombenzol
und Bromathyl erhalten. Es ist eine farblose, leicht bewegliche, dem Toluol sehr ahnliche Flussigkeit und siedet bei 1330. Mit concentrirter Salpetersaure giebt es
eine olformige Nitroverbindung, das Nitroathylphenyl, durch
rauchende Schwefelsaure wird es in eine Sulfosaure verwandelt, die mit Baryt in sehr bestandigen, seidengliinzenden Nadeln krystallisirt.
A m y l - P h e n y l , (C*"H*l,C12H5), aus Brombenzol
und Bromamyl gewonnen, bildet eine wasserklare Flussigkeit von eigenthundichem, nicht benzolartigen Geruch.
11:s siedet bei 1950. Durch rauchende Salpetersaure wird
es gleichfalls in eine Nitroverbindung, und durch concentrirte Schwefelsaure in eine Sulfosaure ubergefuhrt. (Ann.
der Clhern. u.Pharrn. CXXXI. 303- 323.)
d'.
Ueber die exylosiven Eigeaschaften des Pikringelbs.
Das Preussische Ministeriuin fiir Handel, Gewerbe
und offentliche Arbeiten erliisst folgende Bekanntmachnng :
I n neuerer Zeit wird in der Farberei vielfach ein
gelbes Pigment unter den1 Namen Pikringelb oder Anilingelb verwendet, welches theils aus reincr Pikrin-Salpetersaure, grosstentheils aber aus Prsparaten Iksteht, in dencn
letztei e als wesentlicher Bestandtheil sich befindet. Nach
den bisherigen Wahrnehmungen ist dieser Farbstoff ein
zii spontanen Entzundungen 11nd Detonationen nicht geneigter Korper. Es wird deshalb ohne besondere Vorsichtsrnassregeln verpackt, versendet, rnit nnderen Artikeln ausammen gelagert und in grossercnMengen in den
Arbeits - und Verkaufslocalcn vorrathig gehalten. Die
Annahme, dass alle Gattungen dieses Farbstoffs ungefahrliche Korper seien, trifft jedoch nicht mi. Ein unlangst
in Berlin vorgekommener, von beklagenswerthen Folgen
begleiteter Unglucksfall hat zu Ermittelungen Anlass gegeben, als deren Ergebniss sich herausgestellt hat, dass
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