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Taxe fUr den pharmaceutischen Handverkauf. Ausgearbeitet von Otto Sautermeister in Rottweil 2. Auflage Speichingen Druck u. Verlag von Franz Werner

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Bucherschan.
Zusammensetzung einer grossen Zahl von Wiissern aiie den verschiedensten Gegenden durfea wir hoffen, dem Ziele, genaue Pracisirung der Anforderungen , welche an ein gutes Trinkwaseer zu stellen sind, naher zu
kommen.
Das Werk zerfaUt im Wesentlichen in 3 Theile, die Einleitung, vom
Verfasser ausgefuhrte Untersuchungen und vergleichende Uebersichten
iiber die Zusammensetzung von Grundwassern verschiedener Stadte, sowie
von Heilquellen etc.
In der Einleitung giebt der Verfasser auch fur Lubeck anzpuehmende hSchste Grenzzahlen, die fGr einzelne Beetandtheile etwaa hiiher
s h d ale die allgemein gebrauchlichen Grenzzahlen. E r rechtfertigt diese
Abweichungen ttuch und es ist hiergegen Nichts zu sagen, unmoglich
kanu man au alle Wasser inBezug auf procentische Zusammensetzung ganz
gleiche Anforderungen etellen; 8s ist Prof. Reichardt's grosses Verdienst,
zuerst Grenzzablen fur die verschiedenen Formationen aufgestellt zu haben; ein dem Granit entspringendes Wasser wird verworfen werden mussen, wenn es 4 -5 Theile Schwefelsaure und 10 12 Theile Kslk enthalt, wabrend ein dem Gyps und Muachelkalk entatammendm Wasser bei
dieser Zusammensetzung ganz rein ist.
G m entschieden aber ist dem Ausspruche dee Verfaseers entgegen
zu treten, dam, wenn in einem Wasser nur wenig organische Stoffe,
wenig Chloride und gar kein Ammoniak und aalpetrige Siiure enthalten
a h d , man also Grund hat anzunehmen, dass die stickstoffhaltigen Korper
sammtlich oxydirt sind , dieses Wasser auch bei hohem Salpetersauregehalt unschadlich sei. Ein Wasaer, welches nur halbwegs bedeutende
Mengen Salpetersaure enthiilt, ist fremden Zufliissen nusgesetzt, diese Zufliiiiase konnen bald starker, bald schwacher werden, das Wasaer wird also
von schwankender Zusammensetzung sein , es wird gegen einen Hauptartikel des Wiener Gutachtens , ,,der chemische Bestand solle nur innerhalb enger Grenzen schwanken ,'' verstossen. Die von dem Verfasser
angestellten Berechnungen , wie starke Dosen ralpetersaurer Salze man
ohne Beschwerden vertragen kann , und welche Mengen von denselben
man durchschnittlich im Wasser zu sich nimmt, Bind aolange ohue allen
Werth, ale wir nicht gens bestimmt wiaaen, welche Bestandtheile im
Wasser die eigentlich sohiidlichen sind; da dies leider nicht der Fall ist,
so miissen alle Wasser, welche ungehodge Beimischungen haben, verworfen werden. Eine gleiche Bereohnung, wie die erwiihnte, liesse sich
dann leicht z. B. fur die Chloride, welche wir in den Speisen in grosser
Menge zu u n s nehmen , aufstellen. Za bedauern iat noch, dam die sehr
beaohtenswerthe Methode von Fleck , Bestimmung der organisohen SubSt&lllG durch Silber in alkalischer Losung, nicht wenigstens zu einigen
vergleichenden Bestimmungen benutzt worden iet.
In allem Uebrigen aei auf daa interessante Werkchen aelhst verwiesen.
Dr. E. Geiealer.
Dresden, Septbr. 1877.
-
Taxe fur den pharluaceutischen Handverkauf. Ausgearbeitet
von Otto Sautermeister in Rottweil; 2. Auflage, Speichingen,
Druck u. Verlag von Franz Werner.
Die in zweiter vollig umgearbeiteter Auflage vorliegende Tare ist sehr
sorgfriltig zusammengesteilt und wird in Siiddeutschland, fur das sie
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Biicherschan.
zuniichst bestimmt ist, viele Freunde finden. I h r Inhalt ist so reichbaltig,
dass kaum ein gangbarer Handverkaufsartikel vermiast werden wird, auch
sind in der Vorrede die Principien, nach denen die Preise berechnet
wurden, besprochen, so dass es nicht schwer halt, etwaige Erganzungen
selhst zu bewerkstelligen.
Die fur zuruckgebrachte leere Mineralwasserkruge oder Flaschen
ausgeworfenen Preise erscheinen ziemlich hoch, wahrend die fur neue Gefame (Glaser, Topfe, Schachteln etc.) sehr niedrig gegriffen sind.
Papier und Ausatattung der Taxe sind aehr gute, das Format ist
handlich und Druckfehler finden aich gar nicbt. Einen Wunsch auszusprechen mochte ich mir aber bei dieser Gelepenheit nicht versagen: man
wolle sich doch nicht allsusehr bemuhen, in einer Handverkaufataxe gangbare allgemein verstandliche Benennungen zu latinisiren resp. in Kuchenlatein zu ubertragen, so z. B. Potio citrata refrigerans fir Limonade.
-
Dresden.
G. Hofmanm.
G. A. P r i t z e l . - T h e s a u r u s l i t e r a t u r a e b o t a n i c a e
omniuni g e n t i u m inde a r e r u m botanicarum initiis ad n o s t r a u s q u e t e m p o r a , q u i n d e c i m millin
o p e r a r e c e n s e n s . - Editio nova reformata. - Fasc. V.
VI. VII., Hag. 41 -72 contin. - L i p 6 i a e: F. A. Brockhaus, 1877. - 4O. - 266 Beiten. Auf die hohe Bedeutung dieses Repertoriums der botanischen Liteiatur aller Volker ist bereits in einem fruberen Jabrgang dieser Zeitschrift
(Archiv d. Pharm., Marz 1872) hingewiesen worden. Jetzt, nachdem die
neue Auflage glucklich vollendet ist, nehmen wir a u f s Neue Veranlassung,
das Werk allen Freunden der Botanik angelegentlich zu empfehlen. Leider iat es dem Verfasser des T h e s a u r u s nicht vergonnt worden, seine
Ricsenarbeit in neuem Gewande vollendet vor sich zu sehen; mit der
Sichtung des Materials fur die 2. Halfte der neuen Bearbeitung beschiiftigt, wurde er von schwerer Krankheit getroffen, der er am 1 6 . Juni 1874
erlag. Die Vollendung des Werks ubernahm Prof. Dr. K. F. W. J e s s e n in Berlin, dessen Meisterschaft sich schon a18 Mitarbeiter an der
1. Auflage glanzend bewiihrt hat. -
Geisa, Anfang November 1 8 7 7 .
Halle, Buchdruckerei des Waiaenhaused.
A. Geheeb.
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