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Thialdin.

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Thialdin.
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Erwgrmt man) Oenanthylenchloriir (C14 HI4 Cl2) in
einer tubulirten Retorte mit nach und nach hinzugefugtem
Natrium und rectificirt endlich das nestillat wiederholt
uber blankes Natrium, so erhalt man einen bei 950 siedendcn, schwach lauchartig riechenden Iiohlenwasserstoff
von der Formel C14H14, also reines Oenanthylen. Mit
Chloroenanthylen ((214 H13 C1) erhiilt man in derselbcn
Weise einen ebenfalls bei 950 siedenden Kohlenmasserstoff, dessen Analyse fur die Formel C28H26 spricht.
Der Siedepunct und die iiusseren Eigenschaften desselben
stirnmen so genau mit dein Oenanthylen, dass L i m p r i c h t nicht wagt, sich fur eine Formel bestiniint zu
entscheiden. (Ann. der Cliem, u. Pharna, X X V I . 80-87.)
G.
Thialan.
A. W. H o f n i a n n fand, dass Thialdin in Jodniethyl
gelost, dern man ein gleiches Voluin Aether augesotzt
hat, uber Naclit sich in einc feste Krystallniasse verwandelt, welclie inan durch Waschen mit Aethcr und Umkrystallisiren aus Alkohol leicht von anhiingenclem Tliialdin befreit. Die Krystallniasse ist Methylthialdinjodur,
entstanden nach der Oleichung :
C12H13NS4 + CZH3 J = C14H16Ns4 J.
_
_
Thialdin
~
Jodmethyl
Methylthiald~joduir.
Das Methylthialdinjodiir verhalt sich dem Tetramethylammoniuni,jodiir iihnlich, ist unloslicli in Aether,
loslich in Allrohol, etwas loslich in Wasser, aber daraus
unverandert f%llbar durch knltc Kalilsuge, von siedendcr
I(n1ilnug.e wird es vollig unter Bildung einer braunen,
harzartigen, nach Aldehyd riechenden Materie zersetzt,
welche auch bei starkerem Erhitzen von Jodmethyl mit
Thialdin erhalten wird. Die wiisscrige sauer reagireiide
Liisung des Jodmethylthisldins wird, mit frisch gefitlltern
Silberoxyd behandelt, unter Bildiing von Jodsilber alkalisch, abcr bald tritt vollige Zersetzung ein, indcin nebeii
Schwefelsilber und Ammoniak ein nach Aldehyd riechender Kijrper entsteht. Mit salpetersaurem Silberoxyd liefert die verdiiiinte Losung der Jodverbindung. zuerst Jodsilber, dann Schwefelsilber, meist begleitet von Metall,
welches durch frei gewordenen Aldehyd als Spiegel reducirt wird. H o f m a n n betrachtet hiernach das Thialdin
als eine Nitrilbase N(C12H13S4) in welchcr der Atomcomplex CJZH13S4 3 Aeq. Wasserstoff des Ammoniaks
Cldorbenzol.
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vertritt.
Bei Behandlung des Jodmethylthialdins mit
Silberoxyd bildet sich unter den oben angegebenen Eracheinungen neben Aldehyd, welcher durch Oxydation
theilweise in Essigsaure ubergeht, auch Tetramethylammoniumoxydhydrut nach der Gleichung :
4 C141116NS4J
2OAgO
G HO = 4 A g J
16 AgS
I
+
+
+
12 C4H402 + 3 H3N + C*I-I*2NO, HO
Jodrnethylthialdin
Aldehyb
'I'etrarnethg lammoniuinoxydhydrat.
Die Anwesenheit des Tetraniethylarnrnoniurnoxydhydrats wurde durch Ausfdlung der silberfreien Fliissigkeit rnit Goldchlorid, welches das Ammoniak nicht fallt,
nachgewiesen. Die gefallte Goldverbindung entsprach der
Formel: CBH12NC1, AuC13.
H o f m a n n weist auch noch nach, dass bei der Entschwefelung des Thialdins init Silberoxyd aller Stickstoff des Thialdins in Amnioniali iibergeht und dass gleichzeitig Essigsaure entsteht. Die Analogie der Forrneln
des Thialdins (C12H13NS4) und des Leucins (C12H13N04)
liess mehreren Chemikern die Verwandlung des Thialdins in Leucin miiglich erscheinen, allein der Uebergang
einer Acetylverbindung in ein Glied der Aniylreihe mit
Ueberspringung aller Zwischenglieder musste doch als
etwas Ausserordentliches betrachtet werden. H o f m a n n
hat sich nun durch V e r s u che iiberzeugt, dass die Ueberfuhrung des Thialdins in Leuciii auf einer Tiiuschung
beruht. ( A m . der Chem.u. P?iarm. X X V I I , 93-104.) G .
Chlorbenzol.
C. W i c k e hat auf L i m p r i c h t ' s Veranlnssung Untersuchungen bezuglich des Chlorbenzols angestcllt, welche
zeigen, dass dasselbe zum Bittermandelol nicht im Verhkltniss eines Substitutionsproductes steht, und dass mehsere interessa'nte Reziehungen zwischen den Aldehyden
und Alkoholen statt finden. Dss Chlorbenzol wurde durch
allmaligen Zusstz von reinem Bittermundelol (Benzoylwasserstoff) zu etwas mehr als 1 ,4eq. Phosphorsuperchloricl, Destilliren der Mischung und besonderes Auffangen des bei 110" siedenden Phosphoroxyclilorids und des
bei 2060 siedenden Chlorbenzols dargestellt. Die Gleichung, welche die Zersetzung des Bittermandelols ausdruckt: PCl5+ C14H602 = PClSO2+ C14H6C12 lasst
1Aeq; Pbosphorchlorid auf 1Aeq. Bittermandelol genugend
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