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Titrirung des Stickstoffgehalts im DUnger.

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Titrirung dee Stickstoffgehalte im Diinger.
Agriculturchemiker haufig rnit der Forderung herantreten, die
Form zu bestimmen, in welcher der Stickstoff in einem gewissen Material enthalten ist, hat F. J e a n die mancherlei
iiblichen Methoden der StickRtoffbestimmung untersucht und
empfiehlt als leicht ausfuhrbar und zuverlassig das folgende
Verfahren
Man bestimmt zunachst die Gesammtmenge des vorhandenen Stickstoffs durch Erwarmen der Substanz rnit Aluminium und Kalilauge , wobei aller vorhandene Stickstoff in
Ammoniak ubergefuhrt wird, welches man in Normalsalzsaure
leitet und durch Rucktitriren derselben seiner Menge nach
kennen lernt. Nun wird eine zweite Menge des zu untersuchenden Korpers rnit Wasser erschopft und der Auszug mit
Magnesia der Destillation unterworfen, wobei nur das als
solches vorhandene Ammoniak entweicht , gleichfalls in Normalsalzsaure aufgefangen und so quantitativ bestimmt wird.
Ein weiterer Auszug einer dritten Substanzmenge wird
rnit Eisenchloriirlosung gemischt, durch ein Trichterrohr rauchende Salzsaure hinzugegeben und das sich nun wahrend des
Kochens entwickelnde Stickoxyd uber Quecksilber aufgefangen
und gemessen , wobei noch durch Titriren des unverandert
gebliebenen Eisenchloriirs eine Controle geiibt werden kann.
Die hierbei erhaltene Stickstoffmenge war als Nitrat vorhanden und zieht man sie, sowie das durch die zweite Operation
gefundene Ammoniak von der beim ersten Versuch ermittelten Gesammtstickstoffmenge ab, so giebt der Rest diejenige
Stickstoffmenge an, welche in organischer Form, als Prote'inkorper, vorhanden war. (Bull. de la Soo. Chim. de Pan's.
Tome XXVI. No. 1. pay. 10,).
Dr. G. V.
.
Titrirung des Stickstoffgehalts im Dhger.
Fur Apotheker , welche nicht mit allen Apparaten zur
Ansfiihrung einer Elementaranalyse ausgerustet sind , mag es
yon Werth sein, zu erfahren, dass H o u z e a u einen verhaltnissmassig einfachen Apparat zusammengestellt hat, welcher
die Stickstofiestimmung von Diinger und vielen anderen
stickstoffhaltigen organischen Korpern mit Leichtigkeit auszufuhren erlaubt. Dieses Azotimeter besteht in der Hauptsache aus einem kleinen Verbrennungsofen aus Eisenblech,
heizbar durch sechs Spiritus- oder auch Gasflammen. Ihm
sind beigegeben eine gewisse Anzahl von Verbrennungs-
Behandlung der Schmelzmaase von Silicaten.
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rijhren , in der richtigen Reihenfolge gefullt mit oxalsaurem
Kalk, Natronkalk und grob gestossenem Glas und mit einem
rechtwinklig gebogenen Glasrohr versehen, ferner eine graduirte Burette und eine genau titrirte alkalimetrische , resp.
azotimetrische Fliissigkeit. Nachdem eine abgewogene Menge
des zu untersuchenden Materials rnit der mittleren Partie
Natronkalk gemengt nnd wieder an die richtige Stelle in das
Verbrennungsrohr gebracht worden, wird mit dem Erhitzen
in einer genau beschriebenen Weise hegonnen und die sich
entwickelnden Gase durch die gebogene Glasrohre in einen
rnit Wasser gefullten Cylinder geleitet , dessen Inhalt durch
einen Tropfen der azotimetrischen Eliissigkeit nach vorherigem
Zusatz von etwas Lackmus gerothet wurde. Sobald die Ammoniakentwicklung beginnt , wird sich das vorgeschlagene
WaaRer blau Brben, worauf man wieder von der titrirten
Saure zusetzt und aofort, wohei aus dem endlichen Gesammtverbrauch der letzteren der Stickstoff nach beigegebener
Tabelle berechnet und schliesslich in Procenten ausgedruckt
wird. (Journ. de narrn. et de Chimie. 4. Skrie. Tom. XX'v;
pug. 91).
Dr. G. 'v;
-
Behandlung der Schmelzmasse beim Aufschliessen
von Silicaten.
Um die Schmelze nach dem Aufschliessen von Mineralien
durch Kali Natron- Carbonat leicht aus dem Platintiegel enb
fernen zu konnen, empfiehlt C. S to r k m a n n aus langer
Erfahrung folgenden Kunstgriff.
Nachdem die Aufschliessung in starker Hitze beendet
ist, lasst man die Masse mit dem Tiegel vollig erkslten.
Darauf erhitzt man nochmals, aber nur so lange, bis der
Rand des Kuchens zum Schmelzen kommt, und Iasst dann
wieder erkalten. Darauf bedeckt man die Masse rnit Wasser,
welches man in den Tiegel spritzt, erwiirmt einen Augenblick durch Unterhalten der Flamme und ,,~ofort lost sich
der Kuchen 10s." - Druckt man nun rnit einem Glasstabe
auf den Rand des Kuchens, so kann man ihn im Tiegel wenden und meist als Ganzes in eine Porzellanschaale ausschutten, wo er mit Wasser so lange erwarmt wird, bie er zergangen ist. Den Tiegel reinigt man mit etwas Wasser und
Salzsaure, und spult die Reste ebenfalls-in die Schaale. Die
Platintiegel massen frei von Beulen sein und dirfen keine zu
hohe und schmale Form haben; der des Verfassers hatte
-
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