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Toxicologische Beobachtungen.

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Decipiume.neues Metall. -Kohlenoxydaufnahme.-
Toxicol. Beobacht.
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von 7 -9 und vcrbreitete auf seinen Ausfiiigen in Algerien
kleine Sonnenayparatc zum Kochen der h'ahrungs~nittel,
Backen von Brod, Destilliren von Alkohol etc. (Journal de
Pharm. et de Chimie. 4. Serie. Tome X X V I . 1 pay. 547.)
C. K.
Decipium ein neues Metall aus den1 Samarsklt.
Neuere Nachforschungen Lessen D e l a f o n t a in e in dem
Samarskit Nord - Carolinas ein neues Metall entdccken, wclches er Decipium nannte. Dieses Metall bildct ein Oxyd
Dp 0, dessen Aeyuivalent annahernd 122 ist; seine Salze
crscheinen Cwblos; das essigsaure krystallisirt sehr leicht und
erscheint weniger liislich wie jenes vom Didyni, aber loslicher
wie jenes vom Terbium; das Decipiumkaliumsulfat ist wenig
loslich in einer gesiittigten Kaliumsulfatlosung , in Wasser
jedoch ist es leicht Ioslich. Das Decipiumnitrat gicbt ein
Spectrum Ton 3 Bandern im lndigo und Blau. (Journal de
Pharm. et de Chimie. 4. Serie. Tome XXVIII. pay. 540.)
c. lii..
Kohlenoxydaufhahme.
G r6 h a n t fand durch angestellte Versuche, dass Nenwhen oder Thiere, wclche gezwungen sind , wihrend einer
halben Stunde in ciner Atmosphare zu atlimen, welche nur
1/,,9
Kohlenoxyd enthiilt, dieses Gas in hinreichender Menge
absorbiren, dass ungcfahr die Halftc ihrer rothen Blutkorperchen, sich mit dem Kohlenoxyd uerbindend, unfihig wird,
Sailerstoff' aufzunchmen , wiihrend in einer 1/1 4 4 9 Kohlenoxyd
enthaltenden Atmosphare ungefahr der vierte Theil der rothen
Blutkorperchen sich mit dem Gase verbindet.
Le Blanc zeigte, dass ein Hund in einer Atmosphare
stirbt, welche durch Verbrennen von Kohle cinen Gehalt
von 0,54 Procent oder 1/183 Kohlenoxyd enthalt. (Journal
de Pharm. et de Chimie. 4.Serie. Tome XXVII.. y. 546.)
C. Kr.
Toxicologische Beobachtungen.
Professor S e l m i giebt dem Verfahren den Vorzug, [das
als Binge oder Plecken abgelagerte Amen nicht a18 AmenArch. d. Pharm. XIV. Bds. 4. Hft.
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Toxicologisrhe Beobachtungsn.
saure durch ihre Reaction auf ammoniakhalt.iges Silbernitrat
nachzuweiscn, sondern a1s arscnige SGure. Er liist die Ringe
odcr Fleckcn in rnit gleichviel Wasser vcrdunnter Salpetersatire auf, sSttigt init eineni gcringen Ueberscliuss von Ainmoniak und f i g t Losung von Silbernitrat zii. Der sich bildende gelbe Kiederschlag 15sst die kleinsten Spiircn Arseii
crkennen. N i t Schwefclammoniuni bchandclt , liist e r sich,
indem sich Schwefelsilber bildet. - Uiu den Arsenring in
Schwefelarsen zu verwandcln , unterwirft Selmi , nttch dcr
Vorschrift von Freseniiis und Pettenkofer, den durcli cine
Weingeistlampe erwarmten Ring der Einwirknng cines Sch\vet'elwusscrstoff'sti,onies. Behandelt nian Arscn mit Salpetcrsaure, so ist cs wichtig, nicht 1.11 selir zii erhitzen, wenn
inan den Ueberschuss von Siure vcr,jagcn will, nian wiirdc
cinen Theil der arsenigen Sanre verlicren. Dieselbo entweicht nemlich in Spuren rnit dem Uanyfe bercits bei 100
bis 102O, melche jedoch bei 112 - 125" sich bedoiitcnd vermehren. - Sclmi fugt hinzii, dass die von Gauticr vorgcschlagcne Zerstiirung dcr organischen arsenhdtigon Substanz nicht 80 lcicht und rasch auszufiihren ist, wie jencr
versichert, und dass bci dern Verkohlen Vcrlust von arsenigcr
Siirire entstehen konne. Be; x u hoher l'emperatur rcducirt
sich die Arscnsiiurc durcli die schweflige Skure iind bildet
nrsenige SGurc, welchc thcilweise cntweicht. 1st die Terupcratur zii niedrig, so wird nicht sllc organische Materic?
zcrstiirt uiid der Schwefelwasserstofl f'iillt nur einen Theil
Arsen. Selmi schlagt vor, um allen Verlust von Arsen zu
vermeidcn, das Abdampt'en nicht z i i schr z u verliingern, die
JlIatcrie auszulangen , die Pliissigkcit xu concentriren und so
lange noch Salpetcrsiiurc zuzufugen, his die Losung einc klarc
gelbe Fsrbe annimrnt. -- Selmi theilt ximerdem mit, wic er
Hiiminkrystallc nus den Rlutfiet ken cines Stoffes crhalt. Ih
beliandelt einigc, Zuit dcn in Stiicke zcrsclinittencn Stoff, welcher Blutfleckcn enthiilt, rnit aniinoniakhaltigem Wasser, flillt;
die Losung rnit wolfrarnsaurern Xatron und Essigsiiure,
wascht dcn Sicdcrschlag , bis das Ablaufcnde ungcfarbt
erschcint, und zersetzt darin diirch ein Gemenge \-on 1 Aminoniak und 8 absoluten Alkohol. Die alkoholische Losung
wird ahgedampft und durch Behandeln des Riickstandes niit
Xssigsiiure und Chlornatrium aiit' die gewiihnliche Weise werden die Harninkrystalle erhaltcn. (Journal dc Pharnz. et de
Chinric. 4. Serif. Tome XXVTZI. pug. ,5.58.)
C. Kr.
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