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Trennung der Magnesia von den Alkalien.

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T~ennungder Magnesia von den Alkalien.
Trennnng leu Hanganoxydals von der Kalkerde.
Man leitet durch die hinlangliche mit Wasser verdiinnte Fliissigkeit Chlorgas, fallt das Manganoxyd durch
uberschiissiges Ammoniak und erhitzt so lange bis sum
Kochen, bis das freie Aminoniak verjagt worden ist.
In der Losung hat man die ganze Menge der Kalkerde.
Trennnng des Eisenoxyds vom Manganoxydnl,
Sind kleine Mengen Manganoxydul von grossern
Mengen Eiseqoxyd zu trennen, so kann ebenso verfahren
werden, wie bei der Trennung der Thonerde von Manganoxydul.
1st aber die Menge des Manganoxyduls grosger ale
die des Eisenoxyds, so fallt Manganoxydul mit nieder.
Man muss alsdann das gefiillte Eisenoxyd in Salxsaure
losen, von Neuein rnit Anirnoniak fdlen und bis zur
Verfliichtirng desselben kochen, um es rein vom Mangan zu er alten. (Poggendorf's Ann. 1860. No. 6. S. 292
-308.)
E.
Trennnng der Magnesia volt den Alkalien.
Die quantitative Reetirnmung der Magnesia in einem
Korper, der gleichzeitig fixe Alkalien enthalt, bildet eine
der delicatesten Arbeiten der chemischen Analyse.
C h a n c e l giebt zu diesem Zwecke folgenden Weg
an. Man fallt zuerst die Magnesia bei Gegenwart von
Chlorammonium und freiem Arnmoniak durch ganz reines
pliosphorsaures Ammoniak. Die so entstandene phosphorsaure Ammoniak Magnesia wird durch Calcination in
pyrophosphorsaure Ammoaiak - Magnesia verwandelt, aus
deren Gewichte sich die hlenge der Magnesia auffinden
lasst.
Das mit den Waschwassern vereinigte Filtrat enthalt Alkalien, Amrnoniaksalze und die iiberschiissig zugesetzte Phosphorsaure. Es wird zur Trockne verdam ft
und der Riickstand zur Austreibung der Ammoniaksa z0
iniissig gegluht, wieder im Wasser gelost, salpetersaures
Silberoxyd und hierauf kohlensaures Silberoxyd zugesetzt. Wenn der Niederschlag von phosphorsaurem Silberoxyd sich abgesetzt hat, und die Fliissigkeit klar und
ganzlich neutral ist, wird sie filtrirt und der Silberiiberschuss in derselben durch Salzsiiure entfernt. Die Alka-
-
Y
Benutzuwg dev nammenspecfren bei de+ chem. Analyse. 59
lien, die dann in LBsung sind, konnen nun wie gewiihnlich bestimmt werden, (R.4pep.t. de Phawn. et Joum. da
Pharm. d'dnvere. A v d 1860. pug. 161 etc.) Hendese.
Bin haltbares Stiitkepiiparat zu Maassanalpen.
Ein solches gewinnt man nach M o h r auf die Weise,
dam man Starke in der gewobnlichenArt zu einem sehr
diinnen Kleister kocht, diesen durch Absetzen und Filtriren klart und dnnn in die klareStiirkelosung Kochsalz
wirft und umschiittelt, SO lange sich noch davon lost.
Die durch Absetzen vollkommen geklarte Fliissigkeit
wird in 3 bis 4 Uneenglaser gefiillt und im Keller aufbewahrt. Sie halt sich weuigstens ein halbes Jahr lang.
Eine Starkelosung kitnn auch ohne Kochen bereitet
werden, wenn man Starke mit wenigen Tropfen Wasser
vertheilt, mit einer concentrirten Chlordnklijsung zusammenreibt Es entsteht bei gewijhnlicher Temperntur ein
vollstiindiger Kleister his Zuni Fadenziehen, der durch
allmaligen Zusatz vim Wasser verdiinnt tnit Jodlosung
dieselbe Reaction, wie gekochter Kleister zeigt, aber
durch Filtriren niclit klar wird und auch wegen seines
Chlorzinkgehaltes nicht in allen Fallen in der Maassanalyse angewendet werden kann. (Ann. der Clienz. u. Phamz.
C'XV. 211 213.)
0.
-
Ileber Benutznirg der Blainmensyectren bei der c h a
mischen Analyse.
I n einem Vortrage im naturhistorisch - medicinischen
Vereine in Heidelberg sprach Hofrath B u n s e n iiber
Uenutzung der Spectren von Flammen, in welchen sich
alkalische Erden und Alkalien verfliichtigten, zur Erkennung dieser Stoffe. Die Art der Flammen und die chemische Verbindung, in welcher die Stoffe in sie gebracht
werden, andern dio Lage der auftretenden Linien nicht.
Mit steigender Temperatur nimmt ihre Intensitiit und oft
auch ihre Anzalil zu.
Die I+npfindlichkeit dieser Reactionen iibertrifft weit
aus kiIu.j, W ~ Bdie diemisohe Analyse bisher leistete.
Man kann dadnrch leicht noch 0,0000003 Milligrm. einer
Natronverbindung, oder 0,00000~hlilligrm. einer Lithionverbindung nachweisen, Auf solche Weise zeigen sich
Kalium, Natrium, Strontium, Lithiuiii als in allgemeiner
Verbreitung vorkommende Stoffe.
Das Lithium liess
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