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Tricarballylsure.

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dllylanziiz.
- Trica&allylsiiure.
105
Ally laruin,
A l l y l a m i n == CGH5,HzN = CGH'N, erhielt C.
O e s e r , als er Senfol in weingeistiger Losung in Beriihrung mit Zink und Salzsaure brachte. E s entwickelte
sich schon bei gewohnlicher Temperatur ein Gas, welches
neben Wasserstoff und Schwefelwasserstoff auch Kohlensaure enthielt. Nach mehrtilgiger Einwirkung des nascirenden Wasserstoffes wurde aus der Flussigkeit durch
Uebersattigen mit Kalilauge, Destillation, Ansauern des
alkalischen Destillats init Salzs#ure, Abscheidung cles dabei
entstandenen Salmialrs und abermalige Destillation niit
Kalilmge das Allylamin rein erhalten.
Das Allylamin ist eine farblose, siemlich dunne Flussigkeit von penetrant ainmoniakalischem, entfernt lauchartigen Geruch, welcher Niesen und Thranen der Augen
hervorruft. Es schmeckt brennend scharf, siedet constant
bei 580 und hat bei 150 das spec. Gew. = 0,864. Es
brennt mit leuchtender Flaniine, niischt sich unter Warmeentwickelung in allen Verhaltnissen mit Wasser, reagirt
stark alkalisch und fiillt Thonerde-, Eisenoxyd -,Quecksilberoxyd-, Kupferoxyd- und Silberoxydsalze; die beiden
letsteren Oxyde sind in einem Ueberschusse der Base,
wie im Ammoniak liislich.
Die Reaction, durch welche bei Einwirkung von Salzsaure und Zink auf Senfol Allylamin entsteht, beschrankt
sich also nur darauf, dass ohne directe Wasserstoffaddition
Wasser aufgenommen wird nadi der Gleichung :
( A i m n l . d. Chena. ti. Phnrni.. C X X X I V . 7- 11.)
G.
Tricarballylshiire.
Af. S i i n p s o n bezeichnet niit diesem Narnen die von
ihm entdeckte und von K e k u l i : init dem Namen Carbally!saure bezeichnete Siiure, die durch Einwirkung von
Kali auf dreifacli Cyanallyl entsteht. Seiner friiher gegebenen Beschreibung dieser Satire liisst S i m p s on jetzt
noch nachsteheiide Thatsachen folgen: Kocht man die
Liisung der Saure mit frisch gefdltem Quecksilberoxyd,
filtrirt und verdunstet, so erh#lt man schone weisse I h y stalle, die an Qlanz den1 Silber nicht nachstehen.
Der Tricarballylsaure-Aethylather, durch Einleiten
von Salzsaure in eine heisse alkoholische Losung der
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T&xrbullylsuure.
Siiure dargestellt, bildet eine farllose, etwas in Wasser
liisliche Flussiglreit, ron scliarfem Creschmaclte. Dieselbe
siedet bei :1000 und zerfdlt niit festem Kali erhitzt, in
Alknhol und Tricarballyls2ure. Die Pormel ist 3 C1 H s 0,
C121-1509 (ber. G , YC,
~ i , 6 9 11, 36,93 0; gef. 51,5!) -5 4 , w c .- 7,43 11).
Der Amyliithcr 3ClO€I11O,C12H5O9 ist von S i m p s o n nioht vollstandig rein dargestellt wordcn. E r bildet
cine diclce olige Fliisaigkeit, die fichwerer als Wasser ist,
von eineni sehr scliarfen Gescliinacke. Erhitxt inaii eiii
Ciernisoh von 1 Gewth. Tricarballylsiiure und 2 Th. rcineiu
Glyoeriri in einem versclilosscncn ltaunie iiielire Stunden larig :uif W O O , fiigt d e m 1i:lialte dann iibcrschussiges
13arytwasser 211, cntfernt dimen Ceberscliiiss durcli Kohlensiiure, filtrirt und dunstet ein, so erhiilt inan einen Riickstand, nus dem man durch Antlosen in Wasser und Fallen
inittelst Allroliol einen leiclit gefarbten Niedersclilag erli#lt,
der nicht krystallisirt. Ilersclbe ist nach S i m 11s o n
glycei.iii-trickrballyls~trcr
l h y t (2 BaO, C 6 H 7 0 5 , C**HWg),
obwohl die Analysen nicht selir genau niit der nach dieser
Foriiicl bereohneten Zusamniensetzung stinimen.
Die Natronsalxc der Tricarballylsiiure sind in IVasser
leiclit loslich und ltrystiillisiren sohwierig. Es giebt wdirsclieinlich dcren drei: niit 1 , 2 und 3 Aequiv. Xatron.
Tricarballylsaurer Kalk 3: C n O , Clz H 5 0 9
4 HO
bildet sich durch einfache Sattigung der Saure rnit der
gcniigenden llenge Kalkwasser. Weisses amorphes Pnlver,
leiclit in verdiinntcn Siiuren lijslich, schwer in Wasser.
Das Kiipfersalz S C u 0 , CI"I1509 bildet sich sls schiin b h u griincr Niedersclilag, wenn man liupfervitriol zu einer
heissen Losung von tricnrballylsaureni Natrnn giebt. IJnloslich in Wasser. - ])as Hleisalx 3Pb0, C121-1509 wird
auf gane mnloge Weise dargestellt.
Die Tricarballylsiiure steht zu der Citronensiiure in
derselben Beziehung, wie Bernsteinsiiure zur Aepfelsaure :
C1?1180 12 Tricarballylsiiure, Cs 1 1 6 0 3 Eernsteinsiiure;
CI? H 9 0 1 4 Citronenskure,
C31160I') Aepfelsiiure.
Die Urnwandlung der Tricarballylsiiure in Citronensiiure ist Si in p s o n nicht gelongen. ( J o u ~of. the d i e m .
SOC.- C h n z . CeutrG2. 18Gti. 14.)
Is.
+
-
Acid uiii th eLolacticii in, Opiii iuinilclisihii re,
von T. und 11. S m i t h .
Iliese Siiure wird auf folgeiide Art aus deiii Opium
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