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Ueber Bildung der Hippursure im menschlichen Organismus.

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Bildzrng der Hippurstiure im rnenschlichen Organismus. 77
und den Gehalt von 98 Procent bringen.
SOC. of arts. - Polyt. Centralbl. 1858.)
(Journ. of the
B.
Die Bestandtheile des Cehirns,
Das Coagulum, welches in dem Gehirnauszug durch
Bleizuckerlosnng entsteht, hat Dr. W. M u l l e r (Annul.
der Chem. u. Pharm. C'V. 361) untersucht und darin vie1
Cholesterin, feste und fliissige Fettsauren, einen phosphorhaltigen Korper und eine neutrale stickstoff haltige Substan, Cerebrin, gefunden.
Die Darstellung des Cerebrins geschah auf folgende
Weise : Das ausgepresste Coagulum wurde zuerst mit
heissem Boprocentigem Alkohol und dann mit einer kochenden Mischung von gleichen Theilen Aether und Alkohol
erschopft. Aus dem Filtrat schied sich beim Erkalten
eine weisse flockige Masse ab, die sich beim Trocknen
rothlich-gelb farbte. Kalter Aether entfernte die rothliche Substanz und alles Cholesterin und hinterliess einen
gelblich - weissen Riickstand, das Cerebrin. Nur dieses
allein ist mehr untersucht. Das bei 75OC. getrocknete
Cerebrin besteht aus C34H33NO6. ( J o u r ~filr
~ prakt.
C'hem. Bd. 74. S. 103-2105.)
E.
Ueber Bildung der Hi ppursaure im menschlichen
Organismus.
Zur Losung der Frage, ob die Hippursaure ein constantes Secret im normalen Harne sei oder nur ein zufalliger Bestandtheil, hat Dr. W e i s s m a n n (Zeitschi*.fiir
mtionelle Nedicin lion Henle u. Pfeufer. 3. R. II. pug. 331)
evperimentelle Beitrage geliefert, deren Resultat nachstehendes ist :
Die Hippursaure ist ein irn wahren Sinne normales
Excretionsproduct des menschlichen Stoffwechsels. Sie
tindet sich in jedem Harne und wechselt mit der ungleichen Nahrung dea Individuurns in ihrer procentigen
Menge. Sie ist selbst vorhanden bei rein stickstoffhaltiger Nahrung, wiewohl spiirlich, nimmt aber zu bei gemischter Nahrung. Auch im Harn der Pflanzenfresser
vermindert sich die Hippursaure ganz betrachtlich, wenn
diese Thiere anders als rnit veget,abilischern Futter erniihrt werden; denn Kaninchen, die mit Brod allein gefiittert wurden, secernirten nur Spuren von Hippursaure.
78 Reducirende Eigenschaften. des Hams gesunder Menschen.
Es folgt also daraus, dass Albumin, Kleber und Amylum
fur die Hildung der Hippursiiure ohne Bedeutung sind.
Der Verfasser machte Versuche an sich selbst bei
verschiedener Nahrung, untersuchte den Harn von Typhuskranken, welche 2 - 4 Wochen lang nur von Milch und
Bouillon gelebt hatten. Letztere Untersuchung, so wie
die Beobachtung des Harns in Pnenmonie und Intermittens zeigten, dass die Annahme einer reichlicheren
Hippursiiure - Ausschcidung in fieberhaften Krankheiten
nicht begrundet sei. Auch in drei Fallen von Diabetes
zeigte sich eine erhebliche Verminderung des Hippursauregehalts im Harn.
Die Resultate der zahlreichen Versuche des Verf.
uber Hippursaure - Ausscheidung bei gemischter und animalischer Diiit sind in Tabellen (a. a. 0. p . 340- 343)
zusammengestellt.
Die Methode, deren sich der Verf. zur quantitativen
Ermittelung der Hippursaure bediente, war im Wesentlichen die L i e b i g ’6) mit einigen Modificationen. Es
wurden etwa 20 C.C. Hnrn uber freiem Feuer vorsichtig
und schnell bis beinahe zur Trockne verdampft, der Ruckstand mit 5 - 10 Tropfen coneentrirter Salzsaure versetzt und wiederholt niit dem 6 - 1Ofachen Volum reinen
bethers anhaltend geschiittelt. Die nach dem Verdunsten des Aethers hinterbleibenden Krystalle wog man.
Unter 0,05 Yrocent Hippursaure lassen sich auf diese
Art nicht mehr mit Qenauigkeit bestimmen. War der
Aether nicht alkoholfrei, so mird sogleich Harnstoff gelost. (Jozcm.fiirprakt. G e m . Bd. 74. p. 106-108.)
Edl.
(Jeber die redaeirenden Eigenschaften des Harm
gesunder Mensehen *).
Prof. E r n s t B r u ck e bespricht die Methoden zur
Priifung des Harns auf Zucker. Er zeigt, dass alle bisherigen Methoden nur zweifelhafte Resultate geben, und
die Anwesenheit des Zuckers im Harne nicht mit genugender Sicherheit erkennen lassen, oder negativ ausfallen.
Mit Hefe versetzt geht der Harn nieht in Alkoholgahrung iiber. Die Polarisationsebene wird nieht gedreht,
noch zeigt die Trommer’sche Probe Zucker durch einen
Siederschlag an.
*) Vergleiche dies. Zeitschr. Bd. 97. S.67.
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