close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ueber Blei- und Kupfergehalt des Brunnenwassers.

код для вставкиСкачать
Blei- und Kupfergehalt des Bvunnenwassers.
161
Keues Reinigungslnittel des Wasers,
S c h e r e r in Freiberg hat sich kiirzlich zum Reinigen des Wassers in Frankreich ein Verfahren patentiren
lassen, nach welchem die im Wasser enthaltenen organiwhen Stoffe und andern Unreinigkeiten durch eine Losung von n e u t r a l e m s c h w e f e l s a u r e n E i s e n o x d
niedergeschlagen werden. Die Menge der zuzusetzenden I#%sung hangt von der Verunreinigung des Wassers ab und ist
durch Versuche zu ermitteln, die, wenn die Unreinigkeiten
variiren, von Zeit zu Zeit zu wiederholen sind. Bald nachdem das schwefelsaure Salz zugesetzt worden ist, zersetzt
es sioh und bildet ein in Wasser unlosliches basisches
Salz, das gleichzeitig init den Unreinigkeiten des Wassers zu Boden fiillt. (Deutsehe Industrztg. 1865.)
B.
Ueber Blei- uuct Kupfergehalt
des Brunnenwassers.
V a r r e n t r a p p stellt in einem langeren Aufsatze die
nieist bekannten Untersnchungen uber den Gehalt des
Wassers an Blei namentlich zusammen, bemerkt, dass
die Frage uber die Loslichkeit des Bleies in Wasser,
wenn Rohren von diesem Metal1 zur Leitung verwendet
worden, noch immer nicht geniigend beantwortet sei und
theilt dann mit, dass oft Einfliisse ganz besonderer Art
das Wasser bedeutend verunreinigen und dasselbe geeignet machen, merkbar Blei aufzulosen. E n solcher Fall ist
in Braunschweig vorgekommen, wo ein kleines Gartenhaus
abgebrochen worden sei, ohne dabei die Keller, Abtrittsgruben nanientlich, auszugraben, und den Boden zu ebnen.
Ala in einem 200 Fuss davon entfernt gelegenen Brunnen sich bedeutende Mengen von Blei fanden, nntersuchte
man das Wasser weiter und fand bedeutende Mengen
von s a l p e t e r s a u r e m A m m o n i a k in demselben. Die
geringe Absorptionsfahigkeit des Erdbodens fur Salpetersaure ist bekannt und SO i h r Verbleiben im Waaser erMart. Wenn nun auch im Allgemeinen die fur gewohnlich im Wasser, welches durch bleierne oder kupferne
Rohren geleitet wird, enthaltenen Mengen von Blei und
Kupfer eine acute Vergiftung nicht herbeifiihren konnen,
so ist es doch jedenfalls hochst wunschenswerth, auch
das geringste Quantum dieser Metalle dem Wasser zu
entziehen und zu diesem Ende schlagt V a r r e n t r a p p
die allgemeine Anwendung von K o h l e n f i l t e r n dringend vor. Da diese nie Nachtheil bringen konnen und
Arch.d. Pharm. CLXXV.Rds. l.u.2.Hft.
11
I 62
Einjuss met&. Wasserleitzingsr8hren auf Trinkwasser.
die Umstande, unter denen Bleigehalt vorhanden sein und
schadlich werden kann, noch nicht mit voller Sicherheit
ermittelt sind, SO empfehlen die Kohlenfilter und als solche
die aus der Fabrik plastischer Kohle in Berlin, EngelUfer No. 15., hervorgegangenen Apparate sich ganz besonders. (Verhandl.fiir den Gewbe.- Ver. Braunscliw. 1864.
Bh6.
S. 27. - Dingl. Journ. 1865. 4. H. S. 286.)
lieber den Einflnss metallener Wasserleitaugsrohren
auf die Besehafl'enheit des Trinkwassers.
M. P e t t e n ko f e r theilt dariiber Folgendes mit :
Die Einwirkung des Wassers auf Metalle ist abhangig von der Natur des Metalles gegenuber den festen
und fliichtigen Bestandtheilen des Wassers. Was die
Natur der Metalle anlangt, so hat man hier wesentlich
zwischen Metallen zu unterscheiden, welche sich unter
Zersetzung des Wassers auf Kosten des in ihm gebundenen Sauerstoffs oxydiren, und zwischen solchen, welche
nnr bei Gegenwart von freiem (atmospharischen) Sauerstoff oder auf Kosten des Sauerstoffs gewisser Sauren
oxydirt werden. Von den im vorliegenden Falle in Frage
kommenden Metallen gehoren Eisen und Zink zu der
ersten, Zinn und Kupfer zur zweiten Classe.
Die wasserzersetzenden Metalle unterscheiden sich
wieder in solche, welche den Sauerstoff vom Wasserstoff
bei gewiihnlicher Temperatur entweder nur bei Gegenwart von Sauren oder auch bei Abwesenheit derselben
und bei Qegenwart von Alkalien zu trennen vermogen.
In dic erste Unterabtheilung gehort das Eisen, in die
zweite das Zink. Das Zink iat deshalb fur Wasserleitungen unbrauchbar, weil es fast unter allen Umstanden
angegriffen wird.
Die Metalle der zweiten Classe (Blei, Zinn und Kupfer) unterscheiden sich durch die Zeitdauer, in welcher
sie durch atmospharischen Sauerstoff unter gleichen Urnstanden bei Oegenwart von Wasser oxydirt werden, und
sie gruppiren sich in dieser Beziehung in der Reihe an einander, in der sie aufgefuhrt sind. Insofern sich die
Oxyde im Wasser, beim Genuss geliister und suspcndirter Theilchen, in den Fliissigkeiten des Darmes losen,
kommt auch ihre physiologische Wirkung i n Betracht.
Verbindungen von Klei haben eine grossere, schadlichere
Wirkung, als gleiche Mengen von Kupfer; schwacher
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
127 Кб
Теги
ueber, blei, brunnenwassers, des, kupfergehalt, und
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа