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Ueber Chinimetrie oder eine neue Methode um das Chinin der Chinarinden quantitativ zu bestimmen.

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UeBer Chi,nimetrie.
rnont meint, sehr wiinschenswertb, dass hijhererseits dnrauf gedrungen wiirde, die Versendung dieses Fabrikates
nicht in M e t a l l - sondern in G l a s g e f a s s e n zu bewirken. (Journ. de Pharm. et de Chim. T. X X X V I I I . Septbr.
1860.)
H. Schveiner.
lleber Chinimetrie, oder eine neue Methode, urn das
Chinin der Chiuarinden quantitativ zu bestimmen.
Die hierzu in Anwendung gebrachte Methode griindet
sich auf folgende Operationen :
1) T r e n n u n g desChinins von den damit vcrbundenen Substanzen.
2) E x t r a c t i o n desselben durch ein Losungsmittel,
und zwar so, dass die Lijsung unter einem bckannten
Volum alles Chinin der zur Untersuchung genonimenen
ltinde enthalt.
3) T i t r i r u n g der Chininlosung.
Zur Abscheidung des Chinins lassen G l h n a r d und
G u i l l e r in o n t 10 Grammen Chinarindenpulver init 10
Urammen Kalkhydrat misclien, niit Wasser zu einem Brei
anriihren und ini Danipfbade eintrocknen. Das z u r staubigen Trockne gebraehte Gemisch wird in einem eigends
d a m construirten Extractionsapparate mit einem bestimniten Volum hether zusamniengebracht. Nach einiger
Digestion wird die iitherisclie Chininl6sung in ein mit
dem Apparate in Verbindung stehendes Sammelgefass
abgelasscn.
100 Grm. zur Extraction verwendeter Aether wiirdc
nun alles in 10 Grm. Rinde enthaltenes Chinin in Liisung
haben. Es wird hierauf ein SOahaltiges Wasser bereitet,
welches in 10 C. C. so vie1 SO3 Hydrat enthalt, um alles
in 20 C. C. atherischer Chininlosung enthaltene Chinin in
losliches Chininsulphat zu verwandeln, in der Voraussetzung, dass die zur Untersuchung genomniene Rinde
hochstens 5 Proc. Chinin enthalte.
Um die R’Ienge des in der atherischen Losung enthaltenen Chinins zu erfahren, geniigt es, die Menge der
d u d das letxtere n e u t r a1i s i r t e n oder aber n o ch f r e i e n
S a u r e zu bestimnien. G l b n a r d und G u i l l e r m o n t
bestimmen die noch freie Saure durch Ammoniakliquor,
der genau ein gleiches Voluni Stiure sattigt. Derselbe
wird aus einer Mohr’schen Burette (deren Graduirung
= 1000 den 10 C. C. entspricht) tropfenweise zu der atherischen Losung, welche neben schwefelsaureiii Chinin
Notizen iiber das persische Opittm.
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noch freie SO3 enthalt, hinzugegeben. Um genau den
Punct der Neutralitat zu erkennen, fugt man einige Tropfen Brasilienholztinctur hinzu, deren durch Saure hervorgebrachte gelbe Farbe durch den kleinsten Ueberschuss von Alkali in eine violette umgewandelt wird.
Die Quantitat der Ammoniakfliissigkeit, welche in der
Burette zuriickbleibt, zeigt, wie aus vorhin Gesagtem
erhellt, die Menge der vom Chinin gebundenen Schwefelsaure. 10 C. C. der angewandten verdiinnten Saure entsprechen 0,0302 Schefeldurehydrat j diese Menge ist
aber doppelt so gross, als nothig, um 0,1 Grm. Chinin zu sattigen, entspricht also 0,2 Grm. Chinin. 10 C. C. mit Schwefelsaure versetzter Chininl6sung entsprechen 10 C. C. oder
1000 obiger Amrnoniakfliissigkeit, somit entspricht jeder
Grad der letzteren 2 Milligrm. Chinin.
Die in der Burette zuriickbleibenden Grade der
Ammoniakflussigkeit mit 0,002 multiplicirt, zeigen die
Quantitst des in der Rinde enthaltenen Chinins an.
(Journ. de Pharni. et de Chim. T. X X X V l I I . )
H. Schreiner.
Notizen iiher das persische Opium.
Dieses in Frankreich fruher kaum bekannte, jetzt
haufig im Handel vorkommende Opium wurde von
R e v e i 1 einer niiheren Untersuchung unterworfen, wobei sich ergab, dass es in therapeutischer Beziehung
dem officinellen Opium nachsteht. R e v e i 1 beschreibt
drei verschiedene Proben desselben, die ihm zur Untersuchung iibergeben wurden. Die eine Probe bestand in
15 Grm. schweren Cylindern, welche in feines Papier
eingewickelt waren ; dieselben besassen einen widerlichen
Geruch, sehr bittern Geschmack, zeigten lichtbraune bis
kaffeebraunc Farbe und eine compacte Reschaffenheit.
I n Wasser und Weingeist war dieses Opium l e i c h t
loslich und enthielt 8,15 Proc. M o r p h i n und 4,15 Proc.
N a r cot i n , nebenbei 15 Proc. Krumelzucker. Eine andere
Probe bestand in spharischen Massen, ohne irgend eine Einhullung von Mohnblattern auch nicht mit Rumexfruchten
bestreut. In allen physikalischen Eigenschaften der vorigen Sorte gleich, nur etwas mehr hygroskopisch, in Weingeist und Wasser l e i c h t 16 s l i ch. Es enthielt 6,4 Proc.
Morphin und 5,6 Prncent Nnrcotin, d a m 31,G Procent
Krumelzucker. Eine dritte Probe dieses persischen Opiums von rothbraunem Russehen und compacter Structur
Arch, d Phxrrn. CLXIII. B d i . 1. Hft.
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