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Ueber Chinin.

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Ueber Chimn.
50 Proc. Alkoholgehalt) nahe an b Proc. vom Volumcn des
Sakes betrug. Zu Ende der HectiGcation des Sranntweins
eht einc milchi -ti*iibe Flussigkeit ubcr, welche sich mil
3cmVorlauf misc t, ohne dadurch klar zi1 wcrdcn. Nach
einigcn Tngcn bemerkle man, dass in dcr Flussigkeit eine
Menge glanzcnder kleincr Krysialle cinc.s Stearoptens
schwamn)c~n, die sich zii graiien Flocken allmiilig vereiniglen. Diese Suhslanz wurde in zii gcringer Dienge crhallen, urn sic einer IJntei-suchung untcrwcrfcn zii kiinnan,
was sie sicher verdient.
Aus dcm gegohrenen Saft wurde cbcn so vicl ijpfelsaurer Kalk crhalten, wie D U S dem frischcn, so dass also die
Aepfelsaurc in der Zuckergiihrung keinc Urnwandlung zu
erleitlcn schcint. In Norddeutschland werden die VoSelbeeren von dcn Lnntlwirthen hPiifig auf Ilranntwein benutzl
und ich gl;uiibe, class dnrch eincn einfaclicn Zusatz von
Saft zur Knrtoffelmaischc die Dildnng vori Kartolfelfuselol
in der Ghhrung verhindcrt untl ein wcit vorzuglicheres
Product ails Karloffeln crzielt werdcn konnte, ohno dass
der Riiclistilnd deshdh zur Piillerung untauglich wird;
vorihcilhalt ist cs jedcnfalls, die Beeren vollkommcn rcif
werden zu lassen. ( A n t i . d. Chem.u. Pharm. Bd. 71. p . 120.j
1
G.
ITeber Chinin.
Nach den UntersuchunScn von J. v a n He i n i n g e n
(vergl. dies. Arch. lld. 60. p . 202;) hlcibL bcim Aid ilscn des
gewohnliclien reincn Chiirins in ali~olulctnAIItohol und
freiwilligem Ahdunsten eine harziilinliclic blasse zoruck,
in dcr eiriige nadclf6i-rnigcKrystallc sicli linden. Bci dcr
Liisung dcs Chinins in Aelher cnlstelil dicselbe Alasse, jedoch
ohne I<ryslallc.
Aus einer nmmoniakalischon Flussigkeit kann man nach
L i e b i g und M a r t i n y das gewiilinliche Chinin in Krystallen erhal~cn. Man crlililt dicsc arii Iciclilcstcn, wenn
man zu ciner Aufliisung von neutraleni schwefelsaurem
a-Chinin und den] schwefelsauren Chinin mil 3 At. Wasser
Ammoniak ini Ueberschuss hinzusetzt und das Gemisch
stelion IPsst. Nach cinigcr Zeit biltIen sich an der Oberfliiche schr feine nadelformige Kr rstalle, die scbwierig
sich isoliren lassen und nach dem 1 asclien uad Trocknen
cin amorphcs Pulver gcben. Aus absoliitcrn Alkohol krystallisiren dicsc Krystdle cben so wenig, wic das amorphe
Chinin. Wenn dagegen das frisch gef'llte Chinin aach
sorgfaltigem Auswaschcn untcr wiederholtem Befeuchten
iniiglichst ausgehrcitct an dcr Luft liegen blcibt, so wird
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Arch. d. Pharm. CXII. Bds. 2. Hft.
1'
i
4 94
Ueber Cltintn.
der amorplie Niederschlag nach und nach krystallinisch,
welche Krystalle eben so leicht wie das Chinin aus Alkohol urnkrystallisirt werden konncn - Dieser amorphe
Niedcrschlag. der das dritte Chiminhydrat ist, hat, indern
er kr stallinisch geworden ist, 2 Acq. Wasser verloren und
hal a s erstes Chininbydrat die Eigenschaft, in Weingeist
vie1 wenigcr aufloslich zu sein und RUS dcr Liisung in
heissern Alkoliol beim Abkiihlen zu krystallisiren. Dieses
aus AlkohoI umkrysiallisirte und auf die angegehene
Weise aus ewohnlichem schwefelsaurem Chinin mit Ammoniak nie ergescblagene , mit Arnmoniak befeuchtete und
einige Tage an die Lufi gestellte Chinin verlor bei 1300
5 Proc. Wasser.
r
i
. . 91,935
. 5,OB5
Chinin . .
Wasser.. .
100,000
1 = 2025,O
1 = 112,5
2137,5
Y4,8
5,2
100,O.
Sonach giebt es drei Arlen von Chinin, die selbslandig
fur sich bestehen und ihre Eigenthiimlichkeit auch in ihren
Salzen behaupten. Es verliert namlich
a-Cbinin bei $300 14,3 Proc. \Vasser = 3 hcq.
(I-Chinin bei i Y O o 10,8 Proc. Wnsser = 2 Aeq.
y-Chinin bei 130°
5,2 Proc. Wasser = 1 Acq.
Das y-Chinin bildet, wie a- und !.Chinin, basische und
neutrale Salze, die gut krystallisiren und mit denen von
P-Chinin vie1 Aehalichkeit haben. Das basisch-schwefelsaure Salz dieser Base enthalt vie1 wenieer Wasser, als
das entsprechende Salz von a- urid p-Chinin. Die Analyse gab:
.. . .
.
... . . .
y-Chinin..
. 84,78 = 40500
Schwefelsiiore . 10,75 S= 5000
Wassor..
4 4 7 P 112,5
100,OO
4662,s
84,81
20,17
4,71
..
..
- __
100,OO.
Der Wassergehalt der entsprechenden schwefelsauren
Salze von a-Chinin ist 44 Proc. oder 7 Aeq., von !-Chinin
12,9 oder ti Aeq und von y - Chinin hiernach 4,70 oder
1 Ae .
8 a s y-Chinin ist leiclit darzustellen und wichtig fur
die Reinigung von a Chinin, da es krystallisirt und somit
leichtcr geretnigt werden kann. Ausserdem stellt cs wohl
die Anwondbarkeit des p - Cbinins ausser Zwcifel, da es
niin unzweifelhaft ist, dass alle drei aus einander entstehen.
Man sollto nun der Ordnung wcgen die Bezeichnung andern
und a-Chinin das mit 1 At. Wasser, p-Chinin das rnit 2 At.
Wasser und y-Chinin das mit 3 At. Wasser nennen. (Scheik.
Onderzoek. 5. Deel. p. 319. - Chem.-pharm. Centrbl. 1890.
No. 6.)
B,
r
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