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Ueber Chlorkalk.

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Phosphortrisulfid a.Plioiio111. Kresol. -Abkdmmlingd.Maonits. -CChlorkalk.
113
Jodkalium, Jodmagnesium - Jodammonium etc. stellte der Verfasser dar. fJozcm. prakt. C h . 28, 338.)
C. J.
Die Etnwirkung yon Phosphortrisulfld auf Phenol und
Kresol studirte A. G e u t h e r . Phenol und P8S3 wurden in einer
Retortc am Riickflusskiihler 3 -4 Stunden erhitzt, wobei starke Entwicklung von H 2 S stattfand. Die Reaction verlauft derart, dass sicli
hauptGchlich Phosphorsaurephenylither und Benzol bilden nach der
Qleichung :
8C 6H50H PsS3 = 2[PO4(C6H5)']
2C6H6 3H'S.
Nebenbei bilden sich geringe Mengcn Phenylsullid und Phenylhydrosulfid, jedenfds nach den Gleichungen :
+
+
3C6H50H
+
+ P'S3 = 3C6H5SH+ P a 0 3 ;
+
2 C6H5SH = H8 S (C6H6)'S.
Wie das Phenol durch P 4 S 3 zu Benzol reducirt wird, so wird
such sein Homologon, das Kresol, entsprechend zu Toluol reducirt.
Es gelingt demnach mit Hulfe des Phosphortrisulfids den S a u e r s t off von den P h e n o l e n wegzunehmen und sie in die zugeh6rigen
Kohlenwasserstoffe zu verwandeln. ffieb@'e Ann. Own. 221,
c. J.
55.)
Ueber einen neuen AbkOmmling des Mannits berichtet
A. Qeuther.
Ton C. A. F. Kahlbaum bezogene Buttersiiure schied nach einigen Monaten einen weissen, flockigen Niederschlag ab. Die fiberstehende Fliissigkeit erwies sich als reine Buttersawe, der abgepresste
und von der anhdngenden Saiire durch Erhitzen auf 170° befreite
Niederschlag hsttc die Zrismnmcimtzuiig C * ?I11*07.
Ds bei der Milch - iind BrittersarireSiihriiiig niis clcm angcwantltcn
Zuckcr zuin Theil Ifannit gebildct wird, so kann innn i m vorliegcndon Kiirper cinen Abkijmmling desselben vermrithen, denn :
2 ~ 6 ~ 1 ~ 051120
6
~ 1 2 ~ 1 8 0 7 .
Ansserdem sinil von wasscriirmeren Abkijminlingen dcs Miinnits
bekannt das Mannitan C6H1205iind das M a n n i d C6H*O04.
Obige Verbindung kann als ein Aethcr dieses 3Xannids bctrac:litet werden:
2C6HH808(OH)B
- H * 0 = C6H80a(C)H).0 . C6H80'(OH).
(xiebig'a Ann. C h m 221, 59.1
C. J.
Ueber Chlorkalk. - Prof. K r a u t halt seine Ansicht iiber
die Constitution cles Chlorkalks Lunge gcgenubcr aufrccht. hiss
Chlorkalk dnrch Kohlensaure zersetzt wird, erklart sich ihm ziifolge
in der Weise , dass die Kohlensaure zunachst aus dem nntcrchlorigsauren Kalk dic unterchlorige SHure frcimacht , welclie dann bei
Gegenwart fiberschirssiger CO das Chlorcalcium zersctzt :
Ca(OC1)2 C 0 8 = CaCOY C l 2 0 ;
CaCI4 Cl'O
COz =- CnC03 -t 4C1.
+
+
+
Arrh. d. Phnrm. XXII. Rds. 3. Hft.
+
8
Benzylsulfonsiiure.
114
Kraut bczeichnet als Chlorkalk das durch Einwirkung von 4 Atomen Chlor auf 3 Nolecule Kalkhyclrat crzeugte Product:
3Ca(OH)B 4Cl = CaC12 Ca(OCl)a CaO
3HB0
und h a t dasselbe f i r e i n G e m e n g e von gleichen MolecUlen Chlorcalcium und untercllorigsaurem Ralk , wahrend das dritte Moleciil
CaO mit einem dieser beiden Salzo zu einem basischen Salzc verbunden ist. In dieser Bilclung des basischen Salzes liegt der Gnind,
weshalb nicht 6, sondern nur 4 Atome Chlor auf 3 Mol. Ca [OH)?
wirken.
Die 3 Moleciile Wasser gehiiren zum Chlorkalk, kFnnen aber
vielleicht theilweise ohne Zerstiirung der bleichenden Verbindung
entfernt werden.
Die Annahme, dass Chlordcium und untcrchlorigsaurer Kalk
zu einem Doppelsalz vereinigt seien, sei durch die bisherigen Erfahrungen nicht begriindet, noch weniger die Formel
C1. Ca. 0 . C1 CaOCle,
die nach verschiedenen Richtungen hin falsche Vorstellungen crzeuge.
ffiebag'e Ann. Clem. 221, 108.)
c. J.
+
+
+
+
-
Die Benzylsulfonsflure wurde zuerst von Bijhle r durch
Kochen des Benzylchlorids mit schmefligsaurem K a h m dargestellt.
G. Mo h r kochte glciche Moleciilo Benzylchlorid und N atriumwlfit
mehrere Stundon am Riickflusskuhler ; das abgeschiedene Natriumsalz
CGH5CHzC1 NaeSOS= NaCl
C6H5CH*SOSNa
wrirde a m Weingeist umkrystallisirt und init der Squivdentcn Menge
BaCIs in concentrirter Lasung erwHrmt. Das auskrystallisirende
benzylsulfonsaure Baryum wurde durch Umkrystdlisiren gereinigt.
Nitrobenzylsulfonsaure CsHJ (NOe) CHI"SOy H wurde durch
Eintragen des Baryumsdzes in Salpetershue von 1,52 spec. Gew.
erhalten. Es schied sich dabci Baiyumnitrat aus, wahrend die Nitroslure beim Verdimsten HN03 als Syrup zuruckblieb, in welchem sich bei langerem Stchen grosse Krystallc bildeten.
Nitrobenzylsulfonchloriir C H 4 (NO g, CHBSOBC1. Die Nitro&ure wurde mit Phosphorchlorid in einer Retorte zusammengebracht
und, nachdem die von selbst eintretende Reaction bcendigt war, das
Phosphoroxychlorid bei einer 120 O riicht uberstcigenden Temperatur abdestfirt. Das Chlorilr ist ein gelbes, nicht krystallisirendes Oel.
O x & %man nitrobenzylsulfonsaures Kalium durch Erwarmen
mit Kaliumpermanganatlijsung, fltrirt vom ausgeschiedenen B h O B ab
und versetzt das auf dem Wasserbade concentrirte Filtrat mit Salzsiiure,
so scheidet sich p - NitrobenzoEsaure aus , die durch Umkrystallisiren
gereinigt wird, wLhrend beim Eindampfen der davon abfiltrirten
Fliissigkeit noch o-Nitrobenzoesaure erhalten wird. (Lieb2g'e Ann.
Chena. ,221,215.)
C. J.
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