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Ueber citronensaures Wismuthoxyd-Ammoniak.

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Citronensamus WismutAoqyd - Animoniak.
-
Ueber eitranensanres Wismuthoxyd Ammoniak.
Seit einigen Jahren circulirt in England ein sog.
Liquor Bismuthi, welchen C. F. S c h a c h t zu Clifton anfertigt und der von den Aerzten dem Magisterium Bismuthi vorgezogen wird. T i c h b o r n e hat denselben untersucht und gefunden, dass derselbe eine Auflosung des
citronensauren Wismuthoxyd- Ammoniaks in Wasser ist,
auch eine Vorschrift gegeben, welche aber W i t t s t e i n
nicht praktisch findet, indeni dessen angestellte Versuche
zeigten, dass auf die von T i c h b o r n e angegebene Weise
das Wismuthosyd nur sehr schwierig in Losung gelit
und dass es vie1 praktischer ist, statt des reinen Oxyds
das citronensaure Wismuthosyd anzuwenden.
Das citronensaure Wismuthoxyd stellt man nacli folgenden Verhaltnissen dar:
Basisch kohlensaures Wismuthosyd . 1 Unze,
Citronensaures Kali . . . . . . . . . . . . . . 1 li4 Unze,
Salpetersaurc ....................
1
Unze,
Destillirtes Wasser q. s.
Man lost das basische Carbonat in der Siiure und
verdiinnt die Losung mit 11/, Unzcn Wasser; lost das
citronensaure Iiali in 2 Pinten (32 Unzen) Wasser und
misclit zu dieser Losung langsam unter besundigem Umruhren jene salpetersaure Liisung. Snch Verlauf ciniger
Ytunden sammclt man den Xiederschlag auf eincm Filter,
susst ihn vollstiinclig mit IYasser aus und trocknet ihn
bei gelinder Warme.
Um nun das citronensaure Wismuthoxyd-Ammoniak
zu erhalten, reibt man eine beliebigc Menge citronensaiires Wismuthoxyd niit Wasser zii einem dicken Brei
untl setzt linter fortwahrendem Reiben so lange starken
Ammoniakliquor hinzu, bis vollstandige Losung erfolgt
ist, wobei inan einen Ueberschuss zii vermeiden hat.
Die Solution wird tiltrirt und auf Glasplatten dunn auigestrichen, wo sie zu Blattchen eintrocknet.
Das RO crhaltene citronensaure Wismuthoxyd-Ammoniak bildet weisse, glanzende, halb -durchsichtige, luftbestindige in Wasser leicht losliche Rliittchen. Seine
wiisserige Losung zersctzt sich bei Iangerem Stehen von
selhst, weshalb bei Bereitung des 5ussigen Praparats
kleine Portionen Alkohol und Ammoniak hinzugesetzt
werden musssen.
Die Analyse des trockenen Doppelsalzes gab folgendes Ilesultat :
Syntheae der Aceconitsaure aus der Essigs4ure. 141
BiO3 . . . . . . . . . . . . . . 237
HINO.. ........... 26
C12H5011 . . . . . . . . . 165
5 H 0.............. 45
Bi03,H4N01C12H5011+ 5HO =473
5 0 , l l Proc.
5,50
n-
34,88
,,
0951
n
100,OO ,,
Zur Bereitung des fliissigen citronensauren Wismuthoxyd- Ammoniaks (Liquor Citratis Bismuthi et Ammonii)
lost man 260 Grm. des trockenen citronensauren Wismuthoxyd- Ammoniaks in 1 4 Unmen Wasser, neutralisirt die
Losung mit Ammoniakliquor und fugt noch 2 Unzen
Alkohol hinzu. Oder : Man lost ausgewaschenes, noch
feuchtes citronensaures Wismuthoxyd in der nothigen
Menge Ammoniakliquor, verdiinnt die Losung mit ihrem
gleichen Volum Wasser und filtrirt. Ifierauf erinittelt man
ihren Wismuthgehalt dadurch, dass man zu
Unze der
Losung Ammoniumsulfid im Ueberschuss setzt, den entstandenen Niederschlag von Schwefelwismuth auf einem
gewogenen Filter sammelt, wascht, bei 1000 C. trocknet
und aus seinem Gewichte das Wismuthoxyd berechnet ;
261 BiS3 entsprechen 237 BiO3. Nachdem dies geschehen, verdunnt man die Losung mit so vie1 Wasser, dass
1 Drachme derselben 1 Gran Wismuthoxyd = 2 Gran
des Doppelsalzes enthait und dass
der gesammten
Wassermenge durch Alkohol vertreten wird. ( M’ittstein’s
‘Vierteljahrschr. 14. 208.)
B.
Ueber die Synthese der Aeeeonitsiiure aus der
Essigsilure,
Alle organischen Sauren, die nur C -t H f 0 enthalten,
lassen sich nach A. B a y e r von der Ameisensaure ableiten,
indem man an die Stelle des einen Wasserstoffs in derselben einen Kohlenwasserstoff, Alkohol, Aldehyd oder
eine aus diesen bestehende complicirte Gruppe setet. Es
zerfallt demnach eine ‘ede Slure in die AmeisensBuregruppe C202H02, we che B a y e r Carboxyl mu nennen
vorschlagt, und in einen Rest. Die Basicitat der Saure
hiingt a b von der Anzahl der in derselben enthaltenen
Carboxyle, eine Regel, die muerst von K e k u l B , wenn
auch in etwas anderer Forni ausgesprochen ist.
Die Synthese einer solchen Saure ist hicrnsch auf
drei verschiedenen Wegen moglich. Entweder fiigt man
irgend einer Gruppe Carboxyl hinzu, oder man vergr6ssert den Rest einer schon Carboxyl enthaltenden Substanz,
!
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ammonia, ueber, citronensauren, wismuthoxydes
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