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Ueber Darstellung des grUnen Zinnobers.

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Darstellung des grUnen Zinnobers.
Giite einen Einfluse haben. Dasselbe wird namlich stets bei
sehr niedriger Temperatur erzeugt und F r B rn y weiss aus
seinen Untersuchungen uber Stahlbildung, dass solches
Eisen stets sehr leicht in Stahl iibergeht, weil es vie1
weniuer mit Silicium, Schwefel und Arsenik verunreinid
ist, a% Stabeisen, welches aus einem bei heissem Winze
erblnsenen Roheisen gemacht wird. (Clompt rend. T. 54.
B.
C‘hem. Centralbl. 1862. Nr. 37.)
-
Hobaltgel b,
Nech I1 a y e s lasst sich Kobaltgel b leicht darstellen,
wenn man Dampfe von Untersalpetersfiure in eine Losung
von snlpetersaureni Kobaltoxydul, welche etwas Kali enthalt, leitct. Setzt inan von Zeit zu Zeit etwns neues
Kali hinzu, so wird alles Kobalt in Kobaltgelb iibergefiihrt.
( Tt’agiie~’~
techn. Jalwesber. 1861. - I’olykcl~n. Cit~t~crlbL.
1862. s. 1307.)
E.
Verfahren, Hupfer auf nassem Wege aus Erzen
ausznziehen.
Ilas Erz wird nach P. S p e n c e zunachst behufs
der Austreibung des Schwefels nnd der Oxydation gerbstet und dann moglichst fein zertheilt. Man bringt darauf
j e 6 Tonnen desselben mit einer Mischung von 6 Centner
Yalzsaure und dem dop elten Volum Wasser, worin
1 Centner salpetersaures atron gelost ist, in Beriihrung
und liisst die Riischung in einem holzerncn Behalter
24 Stundon lang stehen. Nachher wird die Fliissigkeit
abgezapft und daa Kupfer durch Eisen daraus niedergeschlagcn. Der Riickstand wird, nachdem er zuvor wicder calcinirt ist, noch ein Ma1 derselben Behandlung unterworfen. Vcrrnoge des Qehtrlts der Fliissigkeit an
Salpetersaure wird das Kupfer leichter und rascher als
durch blosse Salzsiiure ausgezogen, wogegen das Eisen
nur in geringer Menge in Losung gebt. (Rep.of pat. inv.
rv
R.
1861.)
lieher Darstellaog des griinen Ziniiobers.
V o g e 1 hat cine Vorschrift zur Bereitung des griinen
Zinnobers gegeben, wobei direct die Losung des Berlinerblaus mit Umgehung eines essigsnuren Eiserisalzes angewendet w i d . Man bereitet Rich eine Losung yon Ber-
Neutrule sclwejigsaure Sake hei dtw Zuckerfabrikdh. 75
liner Blau mittelst etwae Oxaleiiure in Wasser und vermischt dieselbe mit einer wiiseerigen Losung von chromsaurem Kali. Es h r b t sich die Fluseigkeit tiefdunkelgriin und auf Zusatz einer Bleizuckerlosung entsteht ein
griiner Niederschlag, welcher sich bald absetzt und mit
kaltem Wasser ausgewaschen w i r a Nach dem Trocknen
auf den1 Filtrum wird er fein gepulvert und etellt nun
ein gleichmilssi es Pulver von schonem Qrun dar. Nach
dem relativen bengenverhii1tnisse der 3 Losungen, des
Berlinerblaus, chromsauren Kalis und des Bleizuckers,
erhalt man den grunen Zinnober in den verschiedensten
Niiancen, von tiefem Blaugriin bis zum hellsten Saftgrun.
Um den griinen Zinnober nicht nur eisenfrei, sondern
auch bleifrei hemustellen, wendet V o g e 1 statt des Bleizuckers Barytsalze an. Man rerfahrt dabei wie oben
an egeben, und erhalt dadurcli nach dem Trocknen und
Pu vern einen Farbstoff in den verschiedensten Niiancen
des Griins je nach den angewandten Quantitaten der
Losungen. ( N .Juhvb. f . Phami. Rd. 18. 3.)
R.
7
Anwendung ntatraler scbwtfligsaarer N z e bei der
Znckerfabrikation ;
a w einem Briefe von A l v a r o R e y n o e o an Dnmae.
Der zweifach -schwefligsaure Kalk wird auf der Insel
Cuba in grossem Maasstabe angewendet, sei es als solcher,
wie er aus New-Orleans bezogen wird, sei eeindem man
oinen Strom schwefliger Sgure in den kalkhaltigen
Zuckersaft leitet. Jedermann ist mit R e y n o s o s Methode
zufrieden und die Resultate sind susgezeichnet. Anfangs
verstand man dieses S,alz nicht anzuwenden, man befolgte
das Verfahren von M e 1s e n s, welcher darin fehlte, dass
er z u v i e 1 saures schwefligsaures Salz und z u w e n i g
K a1 k verlan e, wahrend nach R e y n o s' o immer in
a l k a l i s c h b e i b e n d e r Fliissigkeit z u o p e r i r e n i s t .
Darin liegt die gmze Schmierigkeit und das game Geheimniss, urn zum Ziele zu gelangen.
Der zweifach - schwefligsaure Kalk widersetzt sich
1) den Gahrungen, 2) entfeint er gewisse Substanzen,
3) entfiirbt er die Silfte, 4) verwandelt er gewisse Substanzen, die sonst nicht ausscheidbar sind duroh Kalk,
Warme oder Kohle in leicht abscheidbare Substanzen.
(A. Reynoso.)
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