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Ueber Darstellung des Lithions aus Lepidolith.

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Darstelliing des Lithions aus Lepidolith.
Ueber Darstellung des Lithions aus Lepidolith.
Der Lepidolith, welcher sehr billig aus Steyermark
bezogen wird, ist zweiaxiger Glimmer mit Lithion und
Fluorgehalt, fur den sich nach A. L u n g l m a y r die Forme1 geben lasst:
2 (Li 0,SiO2)
3 (A12 O3,2Si02)
(KF, SiFZ),
und der in 100 Theilen gegen 4 Theile Lithion enthalt.
Zur Gewinnung des Lithions wurde von A. L u n g l m a y r folgendes Verfahren beobachtet. Das gepulverte
Mineral wird innig niit
seines Gewichtes Kalkhydrat
gemengt und eine langere Zeit der andauernden Gliihhitze ausgesetzt. Zur ersten Probe verwandte L u n g 1
m a y r 20 Pfd. Lepidolith und 5 Pfd. Kalkhydrat; es
wurde SO lange gegliiht, bis die Mischung anfing zusammenzusintern. Die hlasse hatte nun ein ganz glasartiges
Ansehen erhalten, und konnte nur durch Anwendung
der aussersten Gewalt und durch Zertriirnmerung der
Schmelztiegel wieder aus einander gebracht werdm. Die
srhaltene Mssse wurde zum aweiten Male miiglichst fein
gestossen und mit der gehorigen Menge Wasser zu einem
ganz diinnen Brci nngeriihrt.
I n diesen Brei wurden nun lan Sam unter besfandigem Agitiren 10 Pfd. engl. Schwefe saure eingetragen.
Es entstand dadurch aus dem Brei wieder ein ganz feines feuchtes Pulver, welclies Wasser sehr rasch einsog.
Dieses Pulver wurde 4 Tage hindurch feucht erhalten durch Zusatz von so vie1 Wasser als zur Anfeuchtiing
nothwendig war, um die Schwefelsiiure nicht zu verdunnen. Fiinf Tage nach Digestion wurde ein Theil des
Pulvers hcrausgenommen, mit Wasser wieder ein Brei
hergestellt und SO lange Kalkmilch eingetragen, bis eine
abfiltrirte Probe die alkaIische Reaction zeigte. Nun
wurde durch einen leinenen Spitzbeutel filtrirt und so
nach und nach alles Pulver behnndelt. Die im Spitzbeutel zuriickhleibende Masse wurde zweimal rnit Wasser
ausgekocht und ebenfalls filtrirt.
Die erst erhaltene und die durch das erste Auskochen gelieferte Lauge wurde nun weiter behandelt, die
vom zweiten Auskochen erhaltene Lauge und die in der
Folge sich ergebenden Waschwasser bis zur nichsten Bereitung aufgehoben und verwandt.
Die erst gewonnenen Salzlaiigen wurden in einem
eisernen Kessel bis zum dritten Theil der Flussigkeit
eingedampft. Nun wnrde von clem reichlich ausgeschiedenen Gypse abfiltrirt, und der in der Lijsnng geblie-
+
+
-
Bal.yt und Strontian in Kalksteinen.
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bene Rest desselben durch Eintragen von kohlensaurem
Natron in die erwarmte Fliissigkeit bis auf die letate
Spur ausgefgllt.
Die erhaltene unreine Losung von
schwefelsaurern Lithion wurde mehrmals filtrirt und zum
Kochen erhitzt. Wahrend des Kochens wurde nochmals
kohlensaures Natron eingetragen, so lange ein Niederschtag erfolgte, wodurch das kohlensaure Lithion ausgefallt wurde. Dieses wurde auf einem Filter gesammelt
und so lange ausgewaschen, bis das Waschwasser keine
Reaction auf Schwefelsiiure mehr zeigte. Das ausgefhllte
kohlensaure Lithion wird durch Auflosen in verdiinnter
Salzsiiure und Fallung mit kohlensaurem Ammoniak gereinigt, und ist nun zur Darstellung der iibrigen Lithionsalze verwendbar. ( N . Jahrb.fiir Pharm. Bd. 20.5 und 6.)
B.
--
Nachweisnng yon Raryt nod Strontian in Halksteioea,
von E n g e l b a c h .
Kleine Mengen von Baryt und Strontian werden im
Spectroskop durch den Kalk verdeckt. Man muas deshalb die gegliihten Mineralien auswaschen, die Waschwssser eindampfen , und mit Salzsaure gesattigt im
Spectroskop verwenden. Noch besser ist es, aus derLosung durch Ammoniak und kohlensaures Ammoniak
Baryt und Strontian zu fillen, den Niederschlag nach
Abscheidung eines kleinen Eisengehaltes in salpetersaures
Salz zu verwandeln, aus diescrn durch ein Gemisch von
wasserfreiem Weingeist und Aether den Kalk auszuziehen und den H ii ck s t a n d durch Umkrystallisiren reinigen.
Auf diese Weise bearbeitet priifte der Verf. 12 Sorten von Kalkbildungen und alle gaben bei 2 Grm. Anwendung ein vollstandigcs Strontiumspectrum , deasen
Dauer untl Intensitat 'edoch bei den Gesteinen der jungeren Formationen ( urnlralk von Salzbergen in Hannover, Tertiarkalk von Rijdchen bei Giessen, Littorinellenkalk von Maine, dolomitische Tertiiirkreide von Grabenteich bei Giessen) am starksten war.
Die genannten Gesteine zeigten die Lithionlinie sehr
deutlich, die Kalilinie sehr schwach. Die anderen Mineralien, der Zechsteinformation angehorig, zeigten diese
Reactionen schwach, und Kalkspath aus Finnland, Stringocephalenkalk von Giessen und Dolomit von Giessen
nicht mehr. (Annul. der G e m . und Pharm.)
Bkb.
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