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Ueber das Bleichen des Schellacks.

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Ueber das Illrichen des Schellacks
einige mit verschiedcnen Wassern angestellte Versuche mit.
Er fand zavorderst , dass Bohlig’s Magnesiapraparat gegcn
Kesselsteinbildung weiter nichts sei als gebrannter Magnesit,
in seiner ZnsammenPetzung sehr ahnlich einem van Banck in
Frankenstein bezognen gebrannten Magnesit. F i s c h e r
kommt zu folgendeni Schlusse: 136 g. schwefelsaurer I b l k
erfordern 40 g. Magnesiiinioxyd 106 g. kohlensaures Natron
und 208 g. Chlorbarium ziir Zersetzung. Da in der Praxis
kaum mehr als 50 O/,, des Praparats allmahlig zur Wirkung
kommt , Soda und Chlorbarium im Handel meist 50 procentig
ist, SO ergeben sich 80 g. Magnesia, 132 g. Soda und 260 g.
Chlorbarinm. 100 X. Magnesiapraparat (Bohlig’s) kosten
50 Mark, 100 K. Soda etwa 20 Mark, 100 K. Chlorbarium
20 Mark. Die Zersetzung von 136 g. schwefelsaurem Kallr
wiirde demnach mit Bohlig’s Xagnesiapraparat 4,O Pf., rnit
Soda 2,7 und rnit Chlorbarinm 5,2 Pf. kosten, niit gebranntem Magnesit ans Frankenstein (zusammengesetzt wie Bohlig’s Praparat) nur 1- 1,2 Pf. Die Reinigung mit Kalk und
Chlorbarium geht am schnellsten vor sich wenig langsamer
die mit Soda, wahrend dic mit Magncsit die langste Zeit in
Anspruch nimmt. Bei den ersten beiden Verfahren wird
t‘cmer die Magnesia grosstenthcils entfernt , bei dem letzten
dagegen erhebliche Mengen derselben in Losung gebracht.
Die mehrfach beobachtetcn schadlichen Wirkungen dieser
Losungen anf die Kesselwlnde Iassen die Anwendung der
Keinigung mit Magnesia nicht unbedenklich erscheinen, wenn
sie auch unter Umstanden der grossen Billigkcit wegen (das
heisst nicht bei Anwendung des Bohlig’schen Praparats) gewiss
bcachtcnswerth ist. (Dingier's Joul-n. B. 226. Heft 1.)
E. G.
Ueber das Bleicheii des Schellacks
vcroffentlicht J o s e f 31 a r i a E d c r ein Verfahren, das sich
vor den bisher iiblichen sehr auszciclinen und aiich im Grossen
gut ausfuhren lassen SOU.
10 Thle. zerkleinerter Schellack wcrdcn rnit 4 Thln. krystallisirter Soda in 120- 150 Thlc. Wasser heiss gelost, dic
violette Losung dnrch Leinwand in einen Holzbottich filtrirt.
Sodann werden 10 Thle. Chlorknlk mit einer Losung von
10 - 12 Thln. krystallisirter Soda in 200 Wasser zerrieben
nnd zu der Schellacklosung filtrirt. Dem Gemenge wird
vorsiehtig verdiinnte Salzsaure zugesetzt, bis etwas Schellack
Modernes unterschwefligsnures Natron.
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sich kriimlig auszuscheidcn bcginnt. Nach 2-3
Tagen,
wenn die Bleichnng vollendet ist, wird der Schellack durch
concentrirte Salzfianre ausgefillt. Den ansgefallten Schellaclc
tragt man in kocliendes Wasser ein, wodurch er so weich
wird, dass er sich beliebig formen Ifisst. Anfangs ist er poros
und unscheinbar, wiederholtes Erwarnien, starkes Kneten und
Ziehen ertheilen ihm einen schonen Seidenglanz. Hat man
ihn zu lange nach dem Ausfallen in der sauren Chlorlosung
gelassen, so wird er sprode und briichig iind ltlsst sich nicht
niehr gut ziehen. Um das Ansehen der Waare zu heben,
legt man den gezogenen und get'ormten Schellack etwa
24 Stnnden lang in die SRUL'C chlorhaltige Fliissigkeit, welche
bcim Abseihen des ausgefalltcn Schcllacks erhalten wird.
Dadurch wird die Oberflache kreideweiss erhalten. Dnrch
Riirsten der Oberfliiche wird der Seidenglanz sehr erhoht.
Die Llisung des so erhaltencn Schellacks geht rasch vor sich
nnd ist ganz farblos. Bei frisch gebleichtem Schellack erhalt
man ofters Firnisse, die milchig triibo sind und sich auch
durch langes Stehen nicht klaren. Schiitteln der Losung
niit Kreidc oder Gyps, bewirkt die Klarung in wcnigen Stnnden. Die mit solchcni gebleichten Schellack erhaltencn Politnren sind allerdings sproder a h die mit Spodium gebleichten
Schellackiiberziige nnd daher die letztercn zu feinen Tischlerarbeiten vorzuziehen. Dagegen tritt , wenn man den Schellack geniigend gewaschen hat, kein Anlaufen der gefirnissten
niIetallgcgenstiinde ein. (Dingler's Journal. B. 225. Heft 5.)
E. G.
Ueber das moderne iinterschwefligsaure Natron
sieht sich R. v. W a g n e r der Verwirrung wegen, welche
sich seit einiger Zeit in den tcchnischen Zeitschriften in der
Bezeichnung der Natriumverbindungen zweier Schwefclsauerstoffsiiiircn cinzuschleichen beginnt , veranlasst Folgendcs zii
veroffentlichen.
Unter unterschwcfligsaurem Sale verstand
man bis auf die neueste Zeit das Natriumsalz der Saurc
Ha S2O 3 auch Natriumdithionit, Natriunihyposulfit und, nach
der Pharm. germanica, Natriuni snbsulfnrosuni genannt. Wegen seiner Anwendung zur Beseitigung uberschiissigen Chlors
fiihrt es wohl auch den Namen Antichlor, obgleich seit 1873
mehrere deutsche Fabrikcn ihr Natriumbisulfit unter dieser
Benennung in die Welt senden. Durch die Entdeckung der
Gaure H8 SO2 ist der Name unterschweflige Saure fur die
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