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Ueber das Chinaroth seine Bildung und chemische Zersetzung.

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310 Chinaroth, seine Bildung uibd chemische Zerselzung.
News Verfahren zur Bereitung des schwefelsaiiren
Chinins.
Der erste Theil der Operation besteht nach Ed w a r d s
EIerring darin; die ge ulverte Rinde mil einer .Liisung
von Pottasche oder So a aufmhochen; m a n presst sie
alsdann aus und Fpiilt sie so Iange mil W a s w ab, his
sie voll&indig vorn FarbstofT lid'i-cit ist. n ' ; l ~ h diescr
Behandlung cntliblt Jic China noch den griisstcn Theil
der Alkaloide.
Die Flijssigkciten, welche zur Erschopfung des Farbstoffs gedient baben, sarnmt den Wascli tlussigkeiten, eottialten aiich ein wenig Chinin und werden vorlaufig aufbewahrt.
Der zweite Theil der Operation besteht darin, die
Rinde rnit verdunnter Schwefelsaure zu kochen, bis zur
vollsliindigen Ausziehung der Allialoide; die Flussigkeiten
werden concentrirt, filtrirt und mil einer Liisung von Pottasche oder Soda praci itirt. Der Siederschlag wird niit
Ychwel'elsaure hehandei urid die Sulfate von Chinin, Chinidin und Cinchonin durch wiederholte L<rystallisation von
einander getresnt. Vor der letzten Krystallisation lasst
man die Flussigkeiten mil Thierkohle digeriren.
Die alkalischo Flussigkcit, welche den FarbstofF und
ein wenig Chinin enthalt, wird iu folgender Weise behandell: Man versetzl sie mit Chlorwasserstoffsiiore bis zur
sauren Reaction, filtrirt d a m urid fallt rnit Kalkmilch. Der
Niederschlag wird ausgepresst, getrocknet urid gcpulvert.
Man erschopfi ihn rnit Benzin, welc.hes die Alkaloide auflost Zu der Losung fugt man verdunnte Schwefelsiiure,
welche sich beim Urnruhren des Gemisches der Alkaloide
bernachtigt. Man. decantirt, fallt rnit Pottasche oder Soda,
und cler Niederschlag wird behandelt wie heirn ersten
Theile der Operation. (Journ. de Pharm. d'dncers. Fdvrier
1854.)
A. 0.
-
s
Ueber das Chinaroth, seine Bildung iind chemische
Zersetzung.
Das Chinaroth ist nach G i r a u d - B o i s s e n o t , Apotheker in Chalons-sur-Saone, ein modificirles Tannin, entslanden durch die Einwirkung der Oxyde des Kaliums,
Magnesiums und Calciurns auf die Chinagerbsaure; Ioslich,
so lange die Veranderung nur gering. unloslich, sobald
sie weiter vorgeschrittcn ist.
Durch Auslaugen des Extracts erhalten, ist das China-
Eine rreue Verfalschung der Ado&',
31 1
roth frei yon allcm bitterern Geschmac.k, das Zusammenziehende allein blcibt, aber weniger intcrisiv als im Extract.
Das ziim Auslaugen dienende Wasser hat das losliche
Chinaroth samrnt den Alkaloiden entfernt,
Die alkoholische Losung des Chinaroths wird gefalll
durcli Kali, Natron, Baryt und Chlorcalciuni. Eisenoxy
dulsalze gehen keine Reaction, Eisenoxydsalze sogleicli
eine blaue Fiirbung.
Bis 1150" erhitzt verbrritet cs violetlk Diimpfe und
ei n e n eig e II t h ii t t i I i ch e II aroma ti scli e n Ger u ch
Bei der trocknen Destillation giebt (!s Pyrogallusslure,
ein enipyreumatisches Oel, und c i n e fluclitige carmiitrothe
Substanz. welche sich in Alkoliol und Aether, so wit! i n
Kali- u n d Natronlauge lost. in Wasser aber iiicht
Kunsdiclies C h i n a r o l h knnn man erh;rl~endurch Eiriwirkung von Kali otlei. ICslk a u f Gerbsiiure. Jc iiachderii
iuan diese Oxytlc liurzere otlcr Idngcre zeit einwirkcii
ISssl, trill eine gx-insere oder I~ecieoteoclere Veratidcrung ein.
Der rotlie Farbs1011 dt:s \Veines, tler. Eiche, der R a tanbia, des Catecliu, der T o r r i ~ c i r ~ i l l w u r ~gieLt
~ l , fasl dieselben Heactionen wie tlas Chinarotli.
Das Chinarotli is1 also nicht a n ein bcstirrimtes Genus
gebunden. sondern fintlet sic11 iiberall. N J O tier Cerbstoff
voi*herrsclit. L)ie Rinden der irii sutllicben Afriliit u n d
Ameriiia w;ictiscnden Biiume sind reiclier on Gerh~~ofT,
wit?
unsere einhcirnischcu hinden, und ticyabl i n i t jenerll cigen.
t hu m 1i c h en Aroma.
Die 1I:lerrteritar~at~~ilyse
des Cliinarnths ergiebt folgetide
Zusammensetzung: C ' 0 6 88. Ausserclem Iintlet m a n
gewijhnlich Spuren von Kalk und Eisen. ( l o u ~d e Pliarnr
A 0.
ed de C h m . Mars 1854.)
Ueber eiiie neue Vet*€iilschungder AioLi.
(1 h e v a 1 I i e r untersuchte eine Aloe, welche i n 1 K i l o y a m m 248 Grm. Kieselsleine enthielt, von einer braurten, der Aloa ahnlichen Farbe. (Journ. de Pharm d'Anr.
Mars 1851.)
A 0.
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ueber, zersetzung, seine, das, chemische, bildung, und, chinaroth
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