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Ueber das Extract und das Harz der Wacholderbeeren.

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iiber Zimmtcassia.
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Was nach der Behandlung mit kaltem Wasser im Filter zuriickgeblieben war, Ioste sich in siedendem bald auf.
Weiogeist von 90 Procent bedurfte nur einer Minute zur
Auflosung desselben, urn namlich zu einer hochst duakeln
und dicklichen Tinctur zu werden.
Siedender Aether hatte wenig Wirkung darauf. Die
Flussigkeit war weingelb.
Mehrere Versuche lehrten, dass die in erwahnten drei
Flussigkeiten gelosle Substanz eine mil sehr wenigem Harz
vermengte nicht gewohnliche Gerbsaure sei, indem sie in
reinem Zustande das Eisenoxyd braun fallte.
Das mit Weingeist ausgezogene Zimmtpulver lieferte
mit Wasser gekocht ein Filtrat, welches in die Enge gebrachl, ein geschmackloses Gummi darbot.
Annahernd war das Resultat obiger Versuche dieses :
..... 52
Pflanrenfaser..
Curnmi
CerbsBure.
Harr eine Spur.
............ 14
........ 16
Der Verlust ist auf erstere zu beziehen, da wabrend
der Manipulation Theilchen davon verstreuet wurden.
Wir besitzen eine Analyse der Zimmtcassia von
Bu cho 1 2 , in deren Resultat von keiner Gerbsaure, sondern allein von einem geschmacklosen Harze die Rede
ist. Solhe den sonst so accuraten Arheiter der Umstand
getauscht haben, dass die hier gewonnene Gerbsaure mit
kallem Wasser gewaschen, jene in der That fast geschmack10s zuruekliess? V a u q el in fand Gerbsaure im englischen
Canehl.
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Ueber das Extract nnd das Harz der
Wacholderbeeren ;
von
D e m s e 1 b e n.
8lan erhdt aus den frischen Wacholderbeeren, wenn
sie zur Gewinnung ihres fluchtigen Oels und ihres wasserigen Extracts (Wacholdermuss) in einer Destillirblase
30 du hlenil, iiber Exlracl und Harz der CT’acholderbeeren.
behandelt sind, ein ebenso schones nnd wirksames Praperat, als wenn es durch Infusion und langsames Abrauchen (2. B. bei 65-75’ C.) dargestellt ist; ein Verfahren,
welches den Vortheil gewiihrt, die Besren ungestoseen
anwenden zu durfen, da sie schon nach kurzer Zeit des
Kochens 80 weich sind, dass sic sich leicht pressen lassen.
Die Ausbeute des lluchtigen Oels ist hier imrner sehr
Sering, doch deckt sie die Kosten der Feuerung grosstentheils, zumal wenn auf grosiie Qaantitaten der Beeren
gearbeitet und das ubergegangene Wasser wieder benutzt
wird.
Der colirte Absud, welcher ziemlich dicklich sein kann,
muss eioige Stunden zum Absetzen hingestelit und dann
schnell eingekochl werden. Er giebt dann ein sehr siisses Product, welohes bei seiner Vertheilung in Wasser
dieses sehr trubt. blan glaube nicht, dass es weniger
Geruch habe, als das bei 65-750 abgerauchte Extract ;
denn da das Abrauchen bei dieser Temperatur acht Ma1
so viel Zeit als das Einkochan erfordert, so bleibt in beiden Fallen. nicht viel fluchtjges Oel zuriick. Kame es ubrigens auf dieses an, so bemerke ich, dass einige Tropfen
desselben auf mehrere Pfunde des Extracts dieses schon
mehr als zu stark riechend etc. rnachen wiirde.
Die nach dem Kochen gepressten Beeren enkhalten,
was merkwiirdig ist, eine solche Menge Harz, dass die
Ilande beim Anfassen des zuruckgebliebenen Kuchens ganz
klebrig davon werden.
Es schien mir nicht uninteressant, dieses harz naher
kennen zu lernen, deshalb zog ich eine gute Quantitat
desselben mit Weingeist aus. und da seine aussern Eigenschaften sich denen des CuajaLharzes naherten, so stellte
ich mil beiden folgende Versuche an.
I ) ?dil Eisenchlorid und nachher mit Wasser vcrsetzt,
erlitt die Wacholderbeerharz - Auflosung eine schmutziggrune Triibung. Die Guajakharz- Auflosung ebenso behandeit, eine weisse.
2) Kupferchlorid liess erstere ,unverandert ; hinzugeselzles Wasser .gab eine w&sse Trlibung. Die zweile
Stieren. Untersi&ing
eines Aragonits tlon Eofgeismar.
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wurde durch dieses Reagens blau und nach dem Zusatz
von Wasser weissgriinlich getrubt.
3) Merliurclorid veranderte die Auflosung beider gar
nicht. Mit Wasser wurden sie weiss.
4) Kalichromat brachte keine Veranderung in beiden
AuOosungen hervor. M i t Wasser triibte sich erstere aber
weiss, die andere griinblau.
Obige Versuche fielen also in den hervorgebrachten
Ersckeinungen so aus, dass man an der Identitat beider
zu zweifeln Ursache b t , obgleicli wahrscheinlich djo Elementaranalyse ahnliche Resultate geben wird.
Der beim Einsieden des Wacholderbeerabsuds gewonnene Schaum enthielt eine grosse Menge Harz, welches
mittelst-Weingeistes abgesondert, sehr schon grun erschieo,
was wohl von vie1 beigemengtem Blattgrun herruhrt.
Ob das Wacholderbeerharz therapeutisch benutzt zu
werden verdient und vielleicht gar das Guajakharz ersetzen
kann, scheint mir kein uninteressanter Gegenstand arztlicher Versuche zu sein.
---
Uatersuchueg eines Aragonits Y
in 'Wurhessen;
O ~Hofgeismar
yon
Dr. E d u a r d S t i e r e n .
Bei dem Ordnen rneiner kleinen Sammlung von Mineralien fand ich einige Exemplare Aragonit., welche ich vor
mehreren Jahren am Papenberge bei Hofgeismar gesammelt habe, und da es rnir nicht. bekannt ist, dass dieser
Aragonit schon untersucht worden, hielt ich es nicht fur
uberflussig, denselben einer cliemischen Analyse zu unterwe rfen und diese zu veroffentlichen.
Der Aragonit kornmt am Papenberge nebst Kalkspath
auf Basalt, in dessen Conglornerat und in Basaltluff vor.
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