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Ueber das gelbe und das rothe Bleioxyd.

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Das gelbe u. das rothe Bleioxyd.
der Kgte unter Bildung von Antimontrichlorid ein. Die Reaction
verlauft nach der Gleichung :
3Sb'
6S0C12= 4SbCl'
Sb2SS 350'.
Buttersaure , BenzoBsaure und Zimmtsaure geben mit SOCIB
beziehungsweise Butyryl -, Benzoyl - und Cinnamylchlorid.
Leitet man Thioxylchloriddampf dmch eine zur Rothgluth erhitzte Verbrennungsrahre, so spaltet es sich in Chlor, Schwefeldioxyd und Chlorschwefel nach der Gleichung:
4S0C12 = SBCl' 2SO'
6C1.
fBer. d. d. c h . Ges. 16, 1625.)
C. J .
+
+
+
+
+
Ueber das gelbe nnd das rothe Bleioxyd. - Die Darstellung der beiden Modificationen im reinen Zustande gelingt nacli
A. G e u t h e r sowohl auf trockenem als auch auf nassem Wege.
Da das gelbe PbO die in hbherer Temperatur allein bestiindige
Modification ist, so wird jedes rothe Bleioxyd, bis nahe zum Schmelzpunkte erhitzt , in gelbe s verwandelt. Ebenso liefern diejenigen
Bleisalze, welche hei dieser Temperatur ihre Saure vtillig verlieren,
unter diesen Umstiinden gelbes Oxyd. Alles derart dargestellte ist
iinkrystaUinisch, nur wenn es geschmolzen war, erstarrt es beim
raschen Abkiihlen blatterig krystallinisch.
Auf nassem Wege wird das gelbe Oxyd stets im krystallinischen Zustande abgeschieden; es entsteht, wenn man eine siedende
Bleisalzlbsung zu mLsig iiberschussiger, gleichfalls siedender, stark
verdunnter Natron- oder Kalilauge giesst iind das Sieden noch einige
Zeit fortaetzt.
Darstellung des rothen Bleioxyds.
a) auf trocknenem Wege.
&n erwarmt am besten Bleihydroxyd, bis es unter Wasserverlust zu Oxyd geworden ist. Bei llOo beginnt die Oxydbildung
unter Rothfibung, nach lingerem Erhitzen im bedeckten Tiegel auf
150° ist sie vollendet. Die Farbe des feinpulverigen Productes ist
g e l b r o t h.
b) auf nassem Wege.
Nan giebt zu einer bei llOo siedenden Natronlauge (1 Thl.
kiiufl. NaHO und 2 Thl. H 2 0 ) iiberschussiges Pb(H0)' und e r M t
im Sieden, bis das erst entstandene gelbe Oxyd vollkommen verschwunden und nur noch rothes Oxyd vorhanden ist. Das auf diese
Weise erhaltene rothe Oxyd ist ein krystallinisches Pulver und vbli von Superoxyd. lig h
Ganz reines g e l b e s , auf nassem Wege dargestelltes Oxyd
hatte bei 15O 9,29 spec. Gewicht. Durch Druck oder anhaltendes
Reiben verhdert es seine Farbe wesentlich, ea wird dadurch
ge l b r o t h.
New Bildungsweise d. Anthracens. - Verhalten v. Graphitelectroden. 889
Das roth e Bleioxyd ist von dunkelmennigrother oder hellgranatrother Farbe, letzteres in Gestalt grosser, blattriger Krystalle. Ein
ganz reines Oxyd zeigte bei 14O 8,74 spec. Gew.
Bus der Untersuchung der beiden Bleioxyde ergiebt sich:
1) Das Rleioxyd ist ein d i m o r p h e r Kbrper, als g e l b e s krystallisirt es rhombisch, als r o t h e s Oxyd tetragonal.
2) Das gelbe Bleioxyd wird durch Druck und Reibung bei
gewtihnlicher Temperatur in rot he s verwandelt. Dagegen wird
das r o t h e zu g e l b e n , wenn es bis nahe zum Schmelzpunkt erhitzt
oder geschmolzen wird. f&bk~'e Ann. C h . 219, 56J
0.J.
Eine neue Bildungsweise des Anthracens fand 0. H e n zo Id. Derselbe studirte die Einwirkung von Phosphorsiiureanhydrid
auf Benzyliithylather zur Priifung der Frage, ob durch Wasserabspaltung der genannte Aether in Aethylen und Benzyliden zerlegt
werde, welch letzteres sich dabei vermuthlich in das polymere Stilben verwandeln wiirde:
CH (C H5)
{
= H 2 0+
C6H4(C6H5)OC4H6
CH(C6H5)'
Bei der Wechselwirkung der beiden Kbrper entwickelt sich in
der That reichlich Aethylen , jedoch iibt das Phosphorsiiureanhydrid
aiisser der Abspaltung von Wasser eine tiefer gehende, zum Theil
oxydirende Wirkung aus. Das halbfeste, durch Absaugen von unzersetztem Benzylathylather und einem noch nicht untersuchten Oel
befreite Destillat erwies sich nach der Krystallisation aus Eiscssig
und Sublimation als zarte gliinzende Blattchen von A n t h r a c e n
Das nascirende Stilben wird also wahrscheinlich zu Anthracen oxy'
dirt gemliss der Gleichung:
C 6H5
C6H4
CBHe
0 = HeO C*H* {C"II'.
6. J.
fJvum. prakt. C h . 27, 518.j
iCGHII"+
+
Ueber das Verhalten von Graphitelectroden haben B a r toli und P a p a s o g l i Untersuchungen angestellt und eine wesentliche Verschiedenheit desselben je nach Benutzung alkalicher oder
saurer Ltisungen constatirt. Wurde Monate lang der Strom von
sechs Bunsen'schen Elementen durch eine alkalische Lbsung von
Jodkalium oder Jodnatrium geleitet, so zeigte sich an der positiven
Graphitelectrode nur eine sehr geringe, an der negativen eine sehr
reichliche Gasentwicklung, wobei der Graphit h u m merklich an
Gewicht verlor und aus der Fliissigkeit Salze der Mellithskiure,
Hydromellithsiiure und Pyromellithsliure gewonnen werden konnten.
Wird dagegen mit Ltisungen von Minerdsawen operirt, SO wird
aiich der reinste als positive Electrode verwendete Graphit rasch
angegriffen , so dass die Electrode schon nach kurzer Zeit fdrmlich zerArch. d. P h . XXI. Bds. 9. HR.
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