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Ueber das Krystallwasser in einigen Doppelsalzen.

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Krystallzutcsser in einigen Doppelsalzen.
2) 0,505 wasserhaltiges Salz lieferten 0,374 kohlensaures Kali.
3) 0,500 wasserhaltiges Salz lieferten 0,270 kohlensauren Kalk.
Demnach ist die procentige Zusanimensetzung :
berechnet
gefunden
No. 1.
= 4?,2 - 51,2 1
~ 2 0 3 = 3,i,() - 39,o I 942 - 94.5
aq
= 0,0 -._R,6
0,8 - 0,s
KO
92,2
100,o
100,o
lOii,O
No. 2.
No. 4.
88'3
W(J
10,8
10,l
100,o
100,o.
Aus den angestellten Versuchen ergiebt sich nun als
Schlussresultat, dass das neutrale kleesaure Kali, aus der
siedend heissen Losung lrrystallisirt, nach der Formel
KO, CzO3 aq, und nicht nach den. citirten Stellen mit
2 aq oder 6 aq zusainniengesetzt erscheint, welche Formeln vielleicht gelten inticliten fiir das tinter andern Verhiiltnissen krystallisirte Salz. (I3uchn. n. Repevt. B d . 3.
B.
Heft 11.)
+
--
-
Ueber das Krystallwasser in einigen Doppelsalzen.
Dein Polyhalit in seiner Zusainmensetzung analog ist
ein Doppelsalz voii schwefelsaurer Kalkerde mit schwefelsaurem Kali, das von A. P h i l i p p s in einer Weinsteinsaurefabrik bei London in schonen tafelfdrmigen Krystallen
bemerkt wnrde. Er ist nach der Formel KO, SO3
CaO, SO3 HO zusaminengesetzt und es ist wahrscheinlich, dass die Uebereiiistiiiiinung in der chemischen Zusammensctznng zwischen dicsem Salze und dem Polyhalit
sich such in derenFormen wiederliolt. Man kann dieses
Doppelsalz kiinstlicli schr leicht hervorbringen, nur erhiilt
man es dann nicht in deutlichen Krystallen, soiidern als
eine seidengliinzende, filzartige, papioriihnliche Masse.
Wird dicses Doppelsalz erhitet nnd seines f iy s ta llwassers bcraubt, so wird es, wie der Polyhalit, weit leichter clurch Wasscr zersctzt, nls im niclit erhitzten Zustande.
Jedoch kann das Resultat des Versuches oft scheinbar ein
ganz anderes werden, indem nach einein gewissen Erhitzen
bei der Behandlung mit Wasser die schwefelsaure Talkerde voii einer so voluminosen 13eschaffenheit zuriickbleibt,
dass nur wenig von der Losung davon getrennt werden
kann. 13ei dem nicht erhitzten Salze ist dies nicht der
Fall, und da bei dcr Rehnndlung init Wasscr bei diesein
die schwefelsaiire Kalkcrdc von einein weit geringcren
+
+
Iiieselsauves Natron zur Bef estiguiag der Thonerdebeizen. 17 1
Volum zuriickbleibt, so enthalt oft die getrennte Losung
inehr vom loslichen Salze, a19 dies bei dem erhitzten der
Fall ist.
Es ist H. R o s e gelungen, auch eine krystallinische
Verbindung yon schwefelsaurer Strontianerde rnit schwefelsaurem Kali kiinstlich dareustellen. Sie besteht aus gleichen Atomen eines jeden Salzes. Es gelang ihin aber
nicht, die Verbindung von schwefelsaurer Kalkerde rnit
schwefelsaurem Natron, welche als Glauberit in der Natur
vorkommt, kiinstlich zu erzeugen. Der Glauberit erhalt
kein Krystallwasser ; er verhalt sich daher gleich, wenn
er im nicht erhitzten oder im erhitzten Zustaride rnit
Wasser behandelt wird.
Bei wenigen Doppelsalzen zeigt sich der Einfluss des
Wassers vor und nach der Erhitzung so verschieden, wie
bei dein Gaylussit oder der Verbindung von kohlensaurer
Kalkerde und kohlensaurem Natron init Krystallwasser.
Wird die Doppelverbindung ihres Krystallwassers beraubt,
das iibrigens schon bei 1000 leicht und vollstiandig verjagt
werden ksnn, so verhalt sie sich wie eine Mengung von
kohlensaurem Natron uncl kohlensaurer Kalkerde, und
Wasser trennt dann die beiden Bestandtheile so vollkommen, dass man darauf eine quantitative Analyse griinden
kann, wkhrend die nicht erhitete Verbindung nur langsam
und allinalig zersetzt wird. (Monatsber. der Akad. der
TVisseizsch. zu Bedin. 1854. - C’henz.-pharm. Centrbl. 1854.
No. 57.)
B.
IJeber Anwendung des kieselsauren Natrons zur Befestigang der Thonerde und Eisenbeizen.
-
Die Anwendung des kieselsauren Natrons im Zeugdrucke, um Thonerde - und Eisenbeize zu befestigen, hat
Bolley zuerst in Frankrcich kennen gelernt und spatcr
in England haufig anwenden sehen. Die mit Rothbeize
oder init Eisenbeize bcdruckten Stiicke werden, wie gewohnlich, etwa 3 Tage ausgehangt. Dann wcrden sie
durch den sonst zum Knhkothen dienenden Rollkasten
gelassen, der mit einer Auflosung von kieselsaurem Natron
gefiillt ist. Die Concentration der Fliissigkeit ist die, dass
auf j e 100 Gallonen Wasser 4 Pfd. der trocknen Substanz
geliist werden, als 4!1000 vom Gewichte des Wassers an
kohlensaurem Natron. Der Rollkasten fasst etwa 1000 Gallonen Fliissigkeit und die Bewegung der Stiicke erfolgt
init der Geschwindigkeit, dass jedes Stiick (von 28 Yards)
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