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Ueber das Leuchten des weissfaulen Holzes.

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Lmchten clss toeissfctiilcn Holzes.
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Ueber das Leachten des weissfden Bebes 4
von Dr. Th . H a r t i g .
Es besteht zur Zeit, SO vie1 ich weiss, allgemein die
Ansicht, dass das phosphorische Leuchten weissfaulen HOE
zes, besonders haufig an dem Holze von Weiden-, Pap
peln-,‘Linden-, Rosskrrstanienbiiumen beobachtet, nicht von
der Holzfaser selbst ausgehe, sondern von den in allen
diesen Zersetzungszustanden die Rliume der Holzfasern
und Holzrohren mehr oder weniger nusfullenden Pilzbildungen.
Im verflossenen Sommer fand ich einen Stamm weissfaulen Pappelholzes von so starker Leuchtkraft, dass man
verinittclst eines Holzspanes von Daumendicke in einem
dunklen Ziminer sehr wohl die Buchstaben einer unterliegenden Zeitung in dem dicht daneben ausstromenden
Lichte zu erkennen vermochte. Die ganze Masse der
Spane erschien durchaus gleichmassig lcuchtend, am ahnlichsteii eineiii Stuck weissgluhenden Eisen. Im dunkleii
Zimmer liess die Loupe in der erleucliteten niichsten
Umgebung des Holzes eine scheinbar wallende Bewegung
der Atmosphiire erkennen, iihnlich der, welche verdanipfender Phosplior crzeugt, wenn man im dunlrlen Zimmer
dicseii von cineni Ziindhhlzchen auf eine warme Ofenplatte
streicht, oline das Zundholzchen selbst zu entzunden. Dass
ich damit nicht auf ein Ausstromen von Phosphor aus
dem llolze hindcuten will, habe ich wohl kaum nothig
zu benierken.
Ilas bei Tage gesehen vollkonnnen wcissc Holz zeigte
hier und da streifenweise und flachenfdnnige Ausscheidungen eines braunlichen Xylostroma - ahnlichcn Pilzgeflechtes. Ausserdem waren die Holzrohren auch der rein
weissfaulen Ilolzs iine mit Pilzgeflecht dicht erfullt ; in
den Holzfasern se bst hingegen zeigte sich von Pilzfasern
oder Sporen nirgends eine Spur. Einige besonders hell
leuchtende S p h e zeigten das Leuchten nur an den rein
weissen Stellen ; wo Pilzfaser- Anhaufungen an die Obcrfliiche traten, horte das Leuchten auf. Auf scharfcn Querschnitten leuchtete die ganze Fliiche gleiclimiissig, was
nicht hatte der Fall sein konnen, wenn das Licht von
den in den sehr vereinzelten grossen Holzrohrcn a n y hiiuften Pilzfasern ausgegaiigen wiire. Kurz, ich habe fur
mich in diesern Falle die Ueberzeugung gewonnen, dass
es die todte Substanz dcs sich zersetzenden Holzes und
Arch. d. Pharm. CXXXVIII Bds. 2. HCt.
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P
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8alicylverbindungen.
nicht der lebendige Pilz war, %on welcher das Licht
ausstromte.
Ein ganz gleiches, sehr intensives, phosphorisches
Leuchten beobachtet man haufig an verdorbenen feucht
gehaltenen, geriiucherten Haringen (sogenannten Biicklingen), nachdem ihnen die Haut abgezogen ist. Auch
hier habe ich, sofort nach dem Abziehen der Haut, nie
infusorielle oder Pilzgebilde irgend einer Art in dem
leuchtenden Zersetzungsproduct auffinden konnen, die erst
nach Verlauf eines oder einiger Tage weiss in der Form
schimmelartiger Gebilde auftreten. (Bot. Ztg. 13. Juhrg.
9. St2ck.)
B.
-
Strythnin Antidot.
P i n d e l l in Maryland hat zahlreiche Versuche angestellt mit Hunden und Katzen, die er mit Strychnin
Gran vollstandig
vergiftete, wozu bei einem Hunde
hinreichend war. Sobald die Thiere sofort nach dem Genusse des Giftes grossere Quantitiiten alten Schweineschmalzes zu sich nehmen konnten, starben sie sogar von
3 Granen des Strychnins nicht. Die Wirkung des Fettes
zei e sich schon, wenn fettes statt mageren Fleisches als
Ve ikel des Giftes angewandt wurde, da im ersteren Falle
die Thiere 3 Miniiten lKnger lebten.
Eine Hauptbedin ng zum Erfolge scheint der fast
gleichzeiti e Genuss
Giftes und Gegengifttes zu sein.
(Anzeric. R u m . med. scienc. - Americ. Journ. of €'ham.
Nov. 1855. p . 555.)
Hendess.
f?
C
Salkylverhindungen,
C h ar 1e s G e r h a r d t hat durch Einwirkung von Chlorbenzoyl,, Chlorcumyl und Chlorsuccinyl auf salicylsaures
Methyloxyd und salicylsaures Aethyloxyd folgende Verbindungen dargestellt.
Benzoesaure Methylsalicylsaure = CZHsO, C14H404
Cl4H503. Schiefe rhombische Prismen, bei 830 C.
schmehend, unloslich in Wasser, loslich in Alkohol und
Aether.
Cuminsaure Methylsalicylsaure = CZH30, C14H404
CZO HI1 03. Rhombische Blattchen, unloslich in Wasser,
wenig loslich in kaltem Alkohol, leicht loslich in Aether.
Aus alkoholischer Losung scheidet es sich beim Verdunsten des Weingeistes olig aus.
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