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Ueber das Linin.

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Ueber das Linin.
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nischen Ruckstand beim Abdanipfen einer Losung von
Baryumcarbonat in wasseriger Sorbinsaure- sorbinsaures
Calcium wird ebenso wie das Rarytsalz dargestellt und
ist nech der Formel ClzH7Ca04 zusammengesetzt. Der
Sorbinsaure - Aethyl Aether, ClaH7 (C4H5) 0 4 , ist eine
farblose Fliissigkeit von angenehm nromatischem, a n
Benzoesitureiither erinnernden aeruch, leichter als Wasser, bei 1950,5 siedend, und bildet sich beim Einleiten
von Chlorwasserstoffsaure in die alkoholische Losung der
Sorbinsaure. Sorbylchlorid gewinnt man durch die Einwirkung des Phosphorpentachlorids auf die Saure oder
dee Trichlorids auf die Kaliumverbindung. Das Sorbamid endlich besteht aus weissen, leicht schmelzbaren
-
Nadeln und entspricht der Formel
(Ann. der G e m . u. Pharm.
CLZH? 0
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H
I
2
XXXZV. 129 -141.)
S.
G.
Ueber das Liiin,
P a g e n s t e c h e r entdeckte bei Untersuchung der
Pflanze Linum catharticunt in derselben einen eigenthiimlichen Stoff, den er Linin nannte, dessen Darstellung
S c h r o d e r nicht zweckmassig gefunden hat, weshalb
derselbe versuchte zur Darstellung des Linins einen
gliicklichern Weg einzuschlagen. Das Verfahren ist
folgendes :
Eine grossere Quantitat des Krautes wurde langere
Zeit mit verdiinnter Kalkmilch digcrirt. Die abgepresste
und filtrirte Fliissigkeit zeigte sich lebhaft gelb gefarbt;
der Geschmack war bitter und laugenhaft zugleich. Mit
Chlorwasserstoffsaure entstand darin sofort eine betrachtliche Triibung, die nach langerem Stehen noch lebhafter
hervortrat. Da der Xiederschlag in der Fliissigkeit so
fein suspendirt blieb, dass diese von jenem nicht wohl
abfiltrirt werden konntc, so wurde das Ganze mit einer
hinreichenden Menge Aether versetzt und fleissig geschfittelt.
Nach der Abnahme zeigte sich der Aether lebhaft
griin gefarbt und hinterliess auf der Zunge den charakteristischen, widerlich bitteren Qeschmack des Linins.
Rei dern Abdestilliren des Aethers wurde von S c h r o d e r , als der grosste Theil desselben bereits uber e angen war und die riickstilndige Fliissigkeit zu er a ten
begann, das Anschiessen scboner seidenartig glanzender
Yi
Uelev Nickeleree.
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Kryetalle in dem Wavellit ahnlichen Qruppen bemerkt. Die
von den Krystallen abgegossene Fliissigkeit reagirte stark
sauer yon etwas mit iibergegangener Chlorwasserstoffsiiure.
Mit einigen Tropfen Ammoniak neutralisirt, wurde auf
Zusatz von Wasser ein starker, weisser, flockiger Niederschlag erhalten, wobei zugleich der rnit auftretende Farbstoff in der Fliissigkeit aufgelost blieb und durch ofteres
Auswaschen g;inelich beseitigt werden konnte. Das Ausziehen der salzsauren Flussigkeit mit Aeth’er wurde nun
ofter wiederholt und die samrutlichen durch Wasser erhaltenen Niederschlage in Alkohol gelost und der Krystallisation iiberlassen.
Das auf diese Weise dargestellte Linin stellt weisse,
seidenartig Ihzende Krystiillchen dar, wenig loslich in
Wasser, leic t loslich in Weingeist, dessen Lijsung einen
sehr intensiv und lange anhaltenden bittern Geschmack
besitzt. Es ist specifisch schwerer als Wasser.
In einer Proherohre erhitzt, schmolzen die Krystalle aehr
leicht, spater schwarzten sie sich unter Ausscheidung von
Kohle und unter Entwickelung eines die Augen reizenden
acroleinartigen Ueruches. Beim Erhitzen mit Kalihydrat
wurde daraus kein Ammoniak entwickelt, weshalb angenommen werden muss, dass das Linin stickstofffrei ist. Die Zusanimensetzung dieses Korpers durch die Elementaranalyse ist nach S c h r o d e r , der nur eine einzigeverbrennung desselben ausfiihren konnte, folgende :
0,309 Qrm. im WasRerbade getrockneten Linins gaben
bei der Verbrennung mit Kupferoxy d und SauerstoEgas
0,713 Kohlensaure und 0,131 Wasser. Dies macht fiir
100 Theile:
C . . . . . . . . . . 62,92
H . . . . . . . . . . 4,72
a
0..
. . . . . . . . 32,36
~~
~
lO0,OO.
Die Zusammensetzung und die Formel dieses interessanten Stoffes mit Sicherheit zu ermitteln, so wie auch
seinen chemischen Charakter noch nlher zu studiren,
hat S c h r 6 d e r in Aussicht gestellt. (Buchner’sn. Repel$.
Bd. 10. Heft 1.)
B.
Ileber Niekelerze,
In dem Schalstein der Gegend von Dillenburg kommen auf einem Serpentingange nickelhaltige Kupfer- und
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