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Ueber das Meteor von Sokol-Banja.

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Ueber das Meteor von Sokol- Uanja.
Schwerspath im Xalkmergel von Swoszowice. Dessen
Krystallc wurden schon durch Zeuschner, Ambroz, Zeparovich
rind Schrauf beschrieben. Sie sind gelblichem Kalkspath eingefugt , sind farblos , saulenformig mit zahlreichen Flachen.
Die Flache der besten Spaltbarkeit wird als P angenommen.
Schwieriger werden diese Krystalle nach 00 P und noch undeutlicher nach 0oP ;;j gespalten. Das letztere gilt noch von P.
Die Flache P ist Zihnlich schratfirt wie Adularkrystalle. Die
Kombinationcn sind :
P. 00 P &. P G. 1/2 P G ausscrdem Py, cop, 0oP G,
P 00,
l/, P 00,P Lx?, seltener 00 P .
i,,noch seltener P.
Die Fllche 00 P & wird durch P % oft unterbrochen oder
fein schraffirt, wie auch durch 00 P, aber undeutlicher gekerbt.
6ie ist oft die Verwachsungsflache zweier verkurzter Individuen. - Der Schwerspath aus Boryslaw, wo e r neben Erdwachs vorkonimt, ist lirystallinisch: P, Po0 und P &. Dicse
Aggregate enthalten manclimal kleine Quarzkrystalle.
Ausserdem erhielt Prof. Kreutz bis 2 Ctm. lange Quarzkryslalle aus dem Tatragebirge. Sie treten vorwiegend in
Pyramiden auf, init den Saulenfliichen sind sie verwachsen.
(Kosmos. Zeitsck. des liopernikus - Vcreines. - Jahq. 1877.
M. D. W.
.Heft 8 - 10.)
Ueber das Meteor von Sokol- Bsnjja
in S e r b i e n berichtet S. &I. L o s a n i t c h . Am 13. October
1877 gegen 2 Ulir Nachmittags benierkte man bci vollig Idarern Hinirnel hoch in der Lnft zuerst eine leuchtende Kugel,
aus der alsbald eine zicmlich grosse, weissliche Wolke entstand. Nach ungefahr 25 Secundcn vernahm man drei Detonationen und wenige Secunden spiiter ein vielfaltiges, starkes
Gerausch. Dic Stiickc des hernnter gefallenen Meteors wurden sogleirh gesamnielt und den Bchorden iibcrgeben. Die
ltegierung sandte cine Commission, in der sich auch der
Verfasser befmd und diese constatirte, dass im Ganzen
10 Stuckc gcsammelt wurden.
Das grosste Stuck wog
38 Kilog., zwei andere j c 1 6 Kilog. Das Gesamnitgewicht
ties Meteors mochte ungefahr 80 Kilog. betragen haben. Die
Liinge der Oberflache, auf dcr cinzelne Stiicke zcrstreut waren,
hetrug 12 Kilom., die Rrcite derselben aber nur 2 Kilom.
Das grosste Stuck drang 1 Mtr. tief in die Erde. Die Bahn
des Meteors bildete mit dem magnetischen Meridian einen
Winkel von 2 2 0 ° 50' und die Explosion fand in einer Hohe
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Neue Siiiire v. (1. empirischsn Forinel CG 116 04.
von etwa 7000 Mtr. statt. Alle einzelnen Stiicke waren mit
einer schwarzen, rauh glasirten , mit unregelmlssigen Vertiefungeu versehenen 0,5 Mmtr. dicken Kruste hberzogen.
Das lnnere derselben erscheint den trachitischen Laven ahnlich. Ausscrdem lassen sich nach dem Abschleifen Koruer
nnd Harchen metallischen Eisens erkennen. Das spec. Gcwicht hetragt 3,502 und enthalt die Meteormasse neben etwa.;
metallisches Eisen und 96,2 bis
Schwefeleisen, 3,8 -3,7
96,3 o/o Silicate. Das Eisen wurde mit Hilfe des Magnet
herausgezogen. Dieses EiPen besteht aus F e = 78,13; Ni= 21,7
und Cu = 0,17°/0. Das Schwefeleisen enthalt 63,84 Ol0 Fc,
also F e S .
Aus der ganzen von der ausseren Xruste befieiten Steiumasse zersetzte HC1 60,5 -61,79 o/o. Der Ruckstsnd wurde
mit Xalilauge behandelt und auf dicse Weise die Kieselsaure
ausgezogen.
Die Zusammensetzung der durch Chlorwasserstoffsaure
1) zersetzbaren 2) nicht zcrsetzbar. Masse ist:
32,24
56,66
Si 0 2
Fe 0
28,41
23,55
30,53
20,84
Mg 0
0,2
0,003
Mn 0
Na2 0
0,43
0,09
Ka2 0
Fe
077
Ni
0,17
F;,:=
4,31
2,47
C r 2 F e On
0,ll
P
Spuren
Znsammen 99,55
101,163.
(Ber. d. d. chem. Ges. Berlin 1878. Seit. 96-98.)
{
M. 1).
w
Eine neue Stlure von der cmpirischen Formel C5H604.
G. B e u t t e l hat die Einwirkung von Kaliumcyanid auf
dcn Monochlorcrotonsaureathylester studirt und erhielt als
Xndproduct neben vie1 Tricarballylsanre geringe Mengen einer
zweibasischen Siiure, die eine gleiche procentische Zusammensetzung mit der Citracon -, Itacon - , Mesacon- und Paraconsaure hat. Dunin von Wasowicz hat dies Thema weiter
verfolgt, und erforscht, dass bei Anwendnng von 2 Mol.
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