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Ueber das molybdnsaure Ammoniak als Reagens auf Kieselsure.

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182 Molybdc'insaatres Ammoniuk a h Reagens auf Kieselsaure.
die letztgenannten S a h e mit einem Ueberschusse von
Alkalien, oder lasst man Pottasche oder Soda im Flusse
auf Quarz einwirken, so erhalt man eine letzte Reihe
sehr besandiger und leicht krystallisirbarer Silicate. A d
diesem W ege l i s t sich kieselsaures Natron - (Si 0 3 ) 3 ,
4Na0,26aq)
in grassen Krystallen darstellen. (Jozcm.
Hendess.
de Phamn. et de Chim. Fhr. 1857. p. 81etc.)
-
Ueber das molybdiinsaure Ammoniak als hagens auf
Hieselsinre.
Dr. W. K n o p hat folgende Wahrnehmungen gemacht:
Schmilzt man, um eine Probe von reinem Wasserglase zu erhalten, einen Splitter vm Bergkrystall mit
reinern Kali zusarnmen, lost den Fluss in Wasser und
iibersattigt schwach mit Salpetersaure, so giebt diese klare
Losung mit molybdansaurem Ammoniak dieselben Reactionen, wie Flussigkeiten, welche Spuren von Phosphorsaure
enthalten. Fiigt man sie tropfenweise zu der Fliissigkeit,
die man durch Losen von molybdansaurem Ammoniak in
Wasser und Zufiigen von Salpetersaure bis zur Klarheit
erhiilt, so farbt sich diese citronengelb. 1st viel molybdansaures Ammoniak und wenig Salmiak darin, SO setzt
sich nach Stunden oder Tagen oft ein fast weisser Niederschlag ab und die Flussigkeit bleibt gelb. 1st viel
Salmiak darin enthalten oder absichtlich hinzugesetzt, so
scheidet sich nach ein P a r Stunden ein stark citronengelber Niederschlag aus.
Die besten Lehrbucher hahen das molybdansaure
Ammoniak als Reagens auf Phosphorsaure zu einer Zeit
aufgenommen, wo noch wenig Erfahrungen dariiber vorlagen. So heisst es in Rose's Handb. der analyt. Chemie, 1851, S.526: ,Keine andere Siiure, ausser noch
Arseniksaure, zeigt gegen molybdansaures Ammoniak ein
iihnliches Verhalten wie Phosphorsaure.
Diese Ansicht ist daher zu berichtigen; man sieht,
dass die feuerfesten Shuren sich auch gegen molybdansaure8 Ammoniak ziemlich tihnlich verhalten. (Die Borsaure
fairbt das molybdiinsaure Ammoniak nicht.)
Die Reaction, die gelbe Farbung, welche geloste
Kieselsgure in der salpetersauren Losung von molybdanaaurern Ammoniak emeugt, ist so scharf, wie irgend
eine. Zusatz van freiem Ammoniak bringt die gelbe Farbe
zum Verschwinden, nach neuem Uebersiittigen mit Salpetersiiure erscheint sie wieder.
Entftlrben des Glases. - Untersuch. des Alabasterglases. 183
Es geht aus diesem Verhalten unzweifelhaft hervor,
dass viele der bis jetzt uber das Vorkommen der Phoshorsaure gemachte Angaben irrig sind, uberall wo man
gei Priifungen von Mineralien auf Phosphorsaure die
Kieselsaure nicht vollstandig vor der Priifung entfernt
hatte, hat man Kieselsaure fir Phosphorsaure gehalten.
Das essigsaure Uranoxyd wird nicht durch freie Kieselsiiure gefallt. Sind aber Phosphorsaure und liieselsaure
zugleich in einer. Fliissigkeit, so kann der Niederschlag
von phosphorsaurem Uranoxyd kieselsaurehaltig ausfallen.
(Chem. Centralbl. 1857. No. 44.)
B.
Entfirbcn des Glases.
Seit langer Zeit verwendet man zum Entfarben des
Glases Braunstein als ein unentbehrliches Mittc:l zur Darstellung weisser QBser. Man nahm an, dass er dazu
diene, urn das fdrbende Eisenoxydul in Oxyd xu verwandeln, jedoch konnte der Braunstein durch andere oxydirende Mittel nicht ersetzt werden. L i e b i g gab vor
einigen Jahren der Sache eine bessere Erklarung. Die
viblette Farbe, welche das Manganoxydul dt,n Glasern
an sich ertheilt, wirkt derartig, dass die griine Farbe,
welche das Eisenoxydul veranlasst, aufgehobcn wird, indem es seine eigene Farbe damit gleichzeitig einbiisst.
Um den vollstandigen Beweis zu liefern, wiiren durch
einen Versuch farblose Glaser herzustellen, wenn man
nur ein Glas, welches durch Eisenoxydul griin, und ein
anderes, welches durch Manganoxydul roth gefarbt sei,
zusammenschmehe. Der Versuch nach L i e b i g ' s , geistreicher Behauptung isb bereits emacht und h:Lt sich bestatigt gefunden. Herr 0. KO n wendet abrr als Entfarbungsmittel ein Gemisch von Nickel und Antimon 'an
und erhalt dabei ein rothes Glas, welches besser als das
Mangan wjrkt. Er setzt die fdrbenden Substanzen meist
als Auflosung zu, urn eine gleichmassigere Durchmischung
zu eqielen, und braucht d a m auch weniger Substanz.
Die Methode ist sehr anzuempfehlen. (Bl. f i i r H a d u.
Gewerbe. 1857. No. 34.)
B.
t
llnterswhnag eiaes Alabasterglases.
Gewohnlich wird angegeben, dass die Triibung des
Alabasterglases herruhre von zuruckgehaltener Kohlensaure aus der Pottasche, indem das Was ein unfertiges
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