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Ueber das Rothes Blutlaugensalz.

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Rothes Blutlnzigensalz.
325
Ueber das rothe Blntlaege&
W i l l i a m W a l l a c e hat verschiedene Korper, organische wie unorganische, mit rothem Blutlaugensalze, dem
eine gewisse Menge freien Alkalis zu esetzt war, behan5
dam
delt. Er findet dabei die Angaben bchonbein’s,
dieses Salz im Allgemeinen oxydirend wirkt, indem sich
Kaliumeisencyaniir bildet, bestitigt.
Jod verwandelt sich in Jodsaure, Schwefel in Schwefelsaure, Phosphor in phosphorige Silure, Salpetergas in
Balpetersiiure, schweflige und unterschweflige Saure in
Schwefelsiiure, 0xalsiitn-e in Kohlensiiure. Zucker und
Alkohol gaben Kohlens#ure und Wasser. Beim Alkohol
zersetzt sich ein Theil des Saizes ; wahrscheinlich bildet
sich cyansaures Kali ; es setzt sich Eisenoxyd nieder. Der
grossere Theil wird iibrigens auch in Kaliumeisencyaniir
venvandelt.
Eisen, Zink, Wismuth, Rlei, Zinn, Arsen, Antimon
werden schnell oxydirt, Kupfer und Quecksilber wenig
angegriffen. Eine Menge der niedrigeren Metalloxyde
werden in die hoheren verwandelt.
Das rothe Blutlaugensalz kommt im Handel in zweierlei Fornien vor: entweder in I<rystLtllen oder als Pulver.
Das letztere besteht seltener in gepulverten Krystallen,
meist wird es dadurch bereitet, dass man gepulvertes
Blutlaugensalz mit Chlor behandelt. Es ist daher eine
Mischung von Ferridcyan- und Chlorkalium. W a 11a c e
fand bis 22 Proc. Chlorkalium darin. E r priift das Salz
auf seinen Werth nach folgender Methode: 100 Gran
der Probe werden in 1,5 Unzen Wasser gelost. Man fillt
eine Biirette mit einer salzsauren Losung von Zinnchlorur, die ein spec. Qew. von ungefiihr 1,046 hat und in
100Graden 35,7 Gran Zinn entli8lt. Man fugt diese Losung zu der des rothen Blutlaugensalzes, bis diese nicht
mehr griinlich, sondern rein violett oder grau erscheint.
Man macht dieselbe Probe mit der Losung von 100
Gran reinen Ferridcyankaliums in derselben Menge Waasers und bestimmt nun leicht den Werth der ersten Probe.
Es ist dann bequem, eine Nortnalzinnchlorurlosung anzuwenden, die man so oinrichtet, dass 1 Grad der bei der
Priifun dienenden Burette 1-2 Gran reinem Ferridcyankayium entspricht. Die Zersetzung des in hinreichender Salzskiure gelosten Zinnchloriirs durch Ferridcyankalium geht nach folgender Qleichung vor sich:
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Neue C'anslZzcre. - Neue Sovte Cochenille.
2(K3FeZCy6) t.2HCl-t 2SnC1=3(KzFeCy3)
HzFe Cy3 2 Sn (21%.
W a l l a c e hat endlich iiber die Loslichkeit des Ferridcyankaliums neue Untersuchiingen angestellt. G m e l i n giebt an, es lose sich in 3,8 Th. kalten Wassers und
leichter in heissem. Nach G i r a r d i n lost es sich in 2 Th.
kaltem und 1 Th. heissem Wasser. W a l l a c e giebt folgende Loslichkeitsverhaltnisse an :
+
Temperatur
W F . = 4,4OC.
500
= 10,oo
600 = 15,60
1000
2120
2200
= 37,80
= 100,oo
= 104,oo
+
Spec. Gew.
LBslich in 100Th. Wasser losen :
33,O
36,6
Th.Wassers
1,151
3,03
1,164
2,73
1,178
2954
1,225
1,70
1,250
1,m
1,265
1,21
@,8
5828
77,5
82,6.
2200 F. ist der Siedepunct der geslttigten Losung.
Das spec. Gew. des Salzes selbst ist 1,845. (Quat. Journ.
of the Chem. Soc. of London. V. 7. - Chem.-pharni. Centrbl.
1854. No. 36.)
B.
Ileber eine neue Cyansfinre.
Die Augsb. allgem. Ztg. 1855 berichtet, dass von
Liebig eine neue Cyansilure entdeckt habe, welche aus
einem der gef%hrlichstenPriiparate, dem Knallqueclrsilber,
durch Umsetzung mit Chloralkalimetallen gebildet wird.
Das Hydrat dieser neuen Saure hat dieselbe Zusammensetzung wie die getrocknete Cyanursiiure, und steht zur
Saure in dem Knallquecksilber in einer ganz iihnlichen
Beziehung, wie die Cyanursaure zurn Cyansilurehydrat.
Die Salze dieser SLure sind von der grijssten Schonheit
und in ihrem Lichtzerstreuungsvermogen dem Diamant
ahnlich ; manche davon, so wie dss Ammoniak- und Kalisalz, ibesitzen starke doppelte Strahlenbrechung. Die neue
Cyaiisiiure ist eines der merkwiirdigsten Beispiele der
Entstehung eines complexen orgnnischen Atoms einer einbasischen SLure aus 3 Aea. einer andern Satire von derselben Zusammensetzung. (C'hem.-pharm. Centrbl. 1855.
No. 37.)
B.
Ueber eine nene Sorte Coehenille (Knchen-bthenille).
Von Hrn. B e r t r a m Black in Cordova (Siidameriks)
wurde eine Quantitit dieser neuen Cochenille - Sorte an
R i c h a r d s on in London geschiclrt, mit der Bezeichnung,
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