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Ueber den Aggregatzustand des Kohlenstoffs.

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Aggrcgalaustand des
Kohlenstoffs.
Ueber den Aggregatzustaiid des Kohlenstoffs.
D e s p r e t z ' s bis jetzt angestellten Versuche hahen
elshrt, dass wenig Hoffnun vorhanden ist, den krystal[sirten Kohlenstoff durcb Sc melzen oder plotzliches Verfliichtigen von Kohle zu erhalten.
Es stellt sich namlich nunmehr heraus, dass die geschmolzene reine Kohle ebenso wie der geschmolzene
Diamant nichts Anderes als amor her Graphit sind, dass
der plotzlich verfluchtigte und an en Wanden der Gefasse
niedergeschlagene Koblenstoff ein sch warzes amorphes
Pulver ist.
Am besten noch hat D 6s p r e t z das Ziel durch langsame Wirkung eines lnductionsstroms erreiclit. Ein Ballon
mit zwei Tubulaluren, die ebenso wie beim elektrischen
Ei geslellt sind, diente zu dem Versuche. Durch die untere
wurde ein Kohlencylinder von einigen Centimetern Lange
und einem Centimeter Dicke angebracht. Durch die obere
ein Bundel von etwa einem Dutzend feinen Platindrahten
eingefuhrt, so dass Kohle und Platin etwa 5-6 Centim.
von einander entfernt blieben, und nun der Ballon luftleer
gemacht. Nun liess man den inducirten Strom eines Ruhmkorffschen Apparates iiber einen Alonat lang ununterhrocben hindurchgehen.
In dieser Zeit setzte sich auf dem Platindrahte eine
dunne Schicht eines schwarzen Pulvers ab. Unter dem
Mikroskope erkannte man in diesem deutlich Oktaedersegmente, auch verschiedentlich modificirte Oktaeder.
G a u d i n hat dieses Pulver gepriift, indem er es als Schleifulver fur Rubine anwandte, und an diesem Pulver alle
Eigenschaften von dcm sonst zu demselben Zwecke dienenden Pulver von Diamanten erkannt.
Die Oktaeder waren unvollstandig ausgebildet, d. h.
es fehlte meist die Halfte, so wie in einer Schicht von
Alaunkrystallen es an den einzelnen Krystallen zu sein
pflegt. Darunter sind weisse o ake bis durchsichtige kleine
Oktaeder, ebenso ist es bei cfen plattenformigen Korpern
(Oktaedersegmenten ?), sie haben denselben Reflex wie
der Diamant.
Bei alle dem ist es D e s p r e t z nicllt gelungen, Diamanten von wagbarer Grosse zu machen. D e s r e t z hat
bis jetzt den Kohlenstoff nur in schwarzen gktaedern,
farblosen durchsichtigen Oktaedern, in farblosen und durchsichtigen Lamellen dargestellt, welcbe dieselbe Harte wie
Diamantpulver haiten, und sich ohne allen Ruckstand verbrennen liessen.
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B
EigenlhiirnZiche iMetalheductiotien auf nassem Wege.
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In einem anderen Versuche ersetzte D e s p r e t z die
Platindrahte durch Platinblech. Hier erhielt er kein schwarzes Pulver.
Endlich brachte er an dem positiven Pole einer Danielschen Batterie einen Kohlencylin'der, an dem anderen einen
Platindraht an und tauchte beide Pole in angesauertes
Wasser. Der Apparat wirkte so uber zwei Monate. Auf
dem Platindrahte schlug sich ein schwarzes Pulver nieder,
in dern man unter dem Mikroskope nichts Krystallinisches
wahrnahm. Dieses Pulver polirt zwar auch den Rubin,
allein nicht so schnell wie Diamantenpulver. Hinsichtlich
dieser Eigenschaft, den Rubin zu poliren. ordnet D e s p r e t z
die Kohle nun so:
I ) Der Kohlenabsatz auf trockneni elektrischem Wege.
2) Der Kohlenabsatz auf nassem elektrischern Wege.
3) Graphit aus den Gasbereitungsretorten.
S) Plotzlich verfluchtigte Kohle.
5) Holzkohlenpulver.
Da die Harte von No. 9. der des gepulverten Diamanten gleichkommt, und aus dem, was oben weiter a w e geben ist. schliesst D e s p r e t z , dass der Absatz auf $en
Platindrahten, der sich auf trocknem elektrischem Wege
erzeugte, wirklich in kleinen Diamanten bestanden habe.
(Compt. rend. 1'.37.- Chem.-pharm.Centrbl. 1853. No. 46.)
B.
Eigenthumliche Metallreductioneii auf nassem Wege.
Wenn man nach W o h l e r in eine concentlirte Zinnchlorurlosung einen blanken Stab von Zinn stellt und auf
die Losung vorsichtig Wasser fliessen Iasst, so dass beide
Flussiskeiten moglichst unvermischt bleiben, so beginnt
sogleich an der Beruhrungsgrenze derselben die Reduction
von metallischem Zinn, welches in sehr glanzenden Krystallen den Zinnstab umgiebt. In kurzer Zeit erreichen
sie Zolllange und scheinen nicht zum regularen System
zu gehoren. Ihre Bildung geschieht so rasch, dass sich
die Erscheinung recht gut als Vorlesungsversuch zeigen
lasst. Diese Erscheinung hat schon B u cho I z beobachtet.
H i 11 e r , von W o h I e r beauftragt, bemerkte, dass zur
Bildung 5rosserer Krystalle die Losung des Zinnchlorurs
sauer sein miisse. Die Krystalle bilden sich dann a n der
Beruhrungsgrenze beider Flussigkeiten, wobei von dern
in die Chlorurlosung tauchenden Zinn eine gewisse Menge
aufgelost wird, ohne Wasserstoff- Entwickelung. Es wird
mehr Zinn aufgelost als reducirt. 1st die Losung neutral,
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