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Ueber den Goldschwefel.

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171
B. Monatsbericht.
I.Anorganische Chemie u. Mineralogie.
Ueber den Goldschwefel.
Der aus dem S c h l i p p e ’ s c h e n Salz auf nassem Wege
bereitete Goldschwefel enthalt stets Schwefel beigemengt,
welcher durch Schwefelkohlenstoff ausgezogen werden kann.
Woher stammt dieser Schwefel? F. W u r t z leitet denselben
her von einer gleichzeitigen Bildung von unterschwefligsaurem Natron und Fiinffach - Schwefelantimon - Schwefelnatrium.
Das Sc h 1i p p e’ sche Salz wird bekanntlich erhalten durch
Einwirken von Schwefel, Soda, Aetzkalk und dreifach Schwefelsntimon. Es bildet sich zuerst Natronhydrat , welches mit
dem Schwefel unterschwefligsaures Natron und Schwefelna;
trium bildet.
6[!$}
0 3 +
4 5 1 =5[;;:)oe+;$}s2].
Das gebildete Schwefelnatrium bildet mit dem dreifach
Schwefelantimon ein Sulfosalz , nemlich:
Sbe S3
N a 6S6
j + 2(Sb2 8 3
Na6 I
Da nun ein Ueberschuss von Schwefelnatrium neben dem
Snlfosalz bei Luftzutritt funffach Schwefelantimon, Schwefslnatrium und Natronhydrat bildet :
2[3jya$s}+:::}Sz
SbaS3
=
Sb2 S5S}+:;:p]#
I}:+
so lost letztes wieder Schwefel auf, und die Einwirkung beginnt von Neuem. Das erhaltene Filtrat enhalt demnach
funffach Schwefelantimon - Schwefelnatrium und unterschwefligsaures Natron und lbst, mit verdiinnter Salzsaure versetzt,
Schwefel fallen ohne schweflige Saure zu entwickeln, da diese
im Entstehungsmomente sich rnit dexn aus der Zersetzung
des Sulfosalzes herriihrenden Schwefelwasserstoff in Schwefel
und Wasser umsetzt.
Sb2 S5
3
~ s}+
~ GHC1=
2
SbZS5 GNaC1+ 3H28
+
.
.
*) B e m e r k u n g . Bei Einwirkung VOII IIS auf SOP in wiissriger
Losung entstehen nicht bloss WusRer und Schwefel, sondern auch reichliche Mengen von P e n t a t h i o n sau r o 5 SOz+ 5HS = 5 HO 5 S +Ss05,
v i e wir nun schon seit f a s t e i n e m V i e r t e l j a h r h u n d e r t wissen.
+
E. I;.
172
Neue Untersuchungen iibcr den schwnrzen PhoRphor.
Es muss nun noch gezeigt werden, dass in der Pliissigkeit’, wclche das S c h 1i pp e’sche Salz enthalt, auch wirklich
unterschwefligsaures Watron enthalten ist. Versetzt man die
Fliissigkeit mit einem Ueberschuss von salpetersaurem Silberosyd - Ammoniak, so erhalt man einen Niederschlag, bestehend
an8 Schwefelsilbcr und Schwefelantimon (Sbe Ss), wahrend in
dem Filtrat dnrch Zusatz ciner Saure ein Niederschlag von
Schwefel unter Entwicklung von schwefliger Saure entsteht.
Diem Reaction charakterisirt die unterschwefligsauren Salze.
(.Journal de Pharm. et de Chimie. Junihejt 1870.). Sch.
Man vergleiche weiter oben S. 109 meine Mittheilung
iiber denselben Gegenstand,
H. L.
Neno Untersuchungen iiber deli schwarzen Phosphor.
Es ist bekannt, dass T h Q n a r d den schwarzen Phosphor
durch oft wiederholte Destillation des gewohnlichen darstellte.
Dieser schwarze Phosphor charakterisirte sich dadurch , dass
derselbe , nachdem er geschniolzen war, beim plotzlichen Erkalten schwarz wurde, wiihrend derselbe im flussigen Zustande
von meist gelhlicher Parbe wie die des gewohnlichen Phosphors
ist, dem er auch nach jeder anderen Richtung hin ahnlich
erscheint. Nachdem nun eine grosse Anzahl von Chemikern
vergebens versucht hatten, diesen T h 6 n a r d’ schen schwarzen Phosphor zu erhalten, fing man an, Zweifel in die Angaben T h Q n a r d s zu setzen, als es endlich B l o n d l o t gelang,
schwarzen Phosphor nach diesel. Methode daraustellen. Letzterer fugte nur die Aenderung liinzu, statt vielfach wiederholter Dcstillationen, den Phosphor zeitweise dem Sonnenlichte
ausznsetzen. B 1o n d 1o t war iibrigens wia T h Q n a r d der
Ansicht, dass jeder Phosphor, wenn derselbe niir einen gewissen Grad von Reinheit hat, sich in die schwarze Modification iiberfuhren liisst. Als nun B 1 on d 1o t bei seinen Versnchen die zuerst angewandte Menge verbraucht hatte , war
es ihm unlnoglich aus einer neuen Portion Phosphor die
andere Modification zu erhalten. Derselbe schloss hieraus,
dass die wahre UrRache der Ueberfuhrbarkeit der einen Modification in die andere nicht in der Destillation liegen konnte.
Durch Zufall fand B 1 on d l o t , dass Phosphor , welcher
mit der geringsten Menge Quecksilber in Beruhrung gewesen
id, nach der Destillation ganz das Ansehen des T h 6 n a r d’schen zeigt. Statt dcs metallischen Quecksilbers kann auch
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