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Ueber den Krystallkrper des Auges.

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Krptallkb'rper des Auges.
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Harnstoff aus Albuminoilen,
Man lost nach BBchamp 10 Grm. Albumin in seinem 30fachen Gewicht Wasser und fugt nach und nach
75 Grm. iibermangansaures Kali hinzu. Die anfangs
lebhafte Einwirkung hort bald auf; man erhitzt d a m im
Wasserbade auf 4WC. und sattigt yon Zeit zu Zeit die
Fliissigkeit mit verdunnter Schwefelsaure, wobei man dieselbe jedoch immer ein wenig alkalisch zu erhalten sucht.
So geht die Einwirkung rasch von stttten und man lauft
nicht Geftlhr , den gebildeten I-larnstoff zu zerstoren.
Wenn die Entfirbung stntt gefunden hat, filtrirt man,
sattigt das Filtrat genau niit verdunnter Schwefelsaure
und verdarnpft die klare Flussigkeit im Wasserbade auf
ein kleines Volum. Dieses mischt man mit iiberschussigem starkem Weingeist. Es scheidet sich schwefelsaures
Kali und schwefelsaures Ammoniak ab. Die alkoholische
Flussigkeit wird zur Honigconsistenz verdampft und noch
warm mit absolutem Alkohol vermischt. Durch Abdampfen der weingeistigen Losung erhiilt man einen Ruckstand, welcher aus Harnstoff besteht.
Als Zwischcnproduct der Einwirkung des ubermnngansauren Kalis auf Albumin tritt eine stickstoffhaltige
syrupartige Siiure auf, deren Kalisalz in Alkohol unloslich, und durch essigsaures Hleioxyd und salpetersaures
Quecksilberoxyd fallbar ist.
Es eraeugt sich bei dieser Eeaction kein Gas, keine
Essigsaure, keine IJaldriansiiure ; nur Kohlensaure findet
sicli an Kali gcbunden.
Auch Wlutfibrin uncl Weizenklcber liefern unter den
genannten Unistiinden Harnstoff. (B4~champ,A m . de Chim.
et de Phy. 3. S4r. Novhr. 1856. Tom. X L VIII. p . 348-352.)
Dr. I€. Ludwig.
IJeber den Hrystallkorper des Auges,
Der Krystallkiirper des Auges von Saugethieren ist
aus in Wasser unl6slichen Fasern gebilclet, die im Centrixm durch eine eiweissartige Materie vereinigt sind.
Diese Eiweisssubstana coagulirt bei 650 und wird durch
Iangere Einwirkung von Allrohol bernsteinfarben durchsichtig. Nach der Peripherie hin werden jene Fasern
von einer andern eiweissartigen Substanz zusammengehalten, welche A. V a l e n c i e n n e s und F r e m y Metalbumin
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Verhrxlten der Hnrnstiure zu alkal. KztpferozydliSszLng.
nennen, eine Substans, die unter oben bexeichneten Bedingungcn nicht coagulirt und durch Behandlung mit
Salzsiiure nicht blau wird.
Diese beiden Substanzen, da sie anatornisch verschieden sind, indem sie zwei verschiedene Theile des Krystallkorpers ausimchen, belcgen A. V a l e n c i e n n e s und
FrBm y niit besondercn Namen. Den centralen Theil
nennen sic Endophacin, den lusseren Exophacin.
Der Ih-ystallkorper des Fischauges ist ebenfalls auB
zwei verschiedenen Theilen gebildet. Der #ussere Theil,
das Exophacin, besteht ebenfalls aus Metalbumin, der
centrale aus einer festen, in Wasser unloslichen Eiweisssubstanx, welclie die Verfasser Phaconin nennen. Selbst
die Fasern des KrystallkBrpers von Siiugethieren, die von
Aibuinin oder Netnlbuluin i.,usantmcngeltalten werden, urn
dns Endophacin und IZxophacin zu bilden, haben die
grosste Aelinlichkeit mit Pltaconin in ilirem Verhalten.
In katarnktischen Krystalliiisen von Pferden hat die
Substanz derselben eine Vergnderung erlitten, die an
diejenige erinnert, melclie sic durch Alkohol oder siedcndes Mrasser erfiihrt. Das Albumin und Metalbumin
von kataralctischn Linsen ist in der That unloslich in
Wasser und aus Meinbranen gebildet, die etwas opak
sind und leicht von einander getrgnnt werden konnen.
l)ur Katarakt des Auges yird nicht drxrch Ablagerung
von phosphorsaureni Iidlie crzeugt, \vie man geglaubt
hat, denn die lrataraktischcn Parthien hinterlassen nicht
(Compt. rend.
mehr Asche als die andern gcsunden.
Z’o7n. 44. - Chcni. i‘htrbl. 1857.)
B.
Ileber das Verhalten der Harnsiure zu der alkalischen
Kupferoxydlosung.
Urn die Ursache der Unauverliissigkeit dcr sogenannten Troinmer’schen Probe bei der quditativen sou-ohl
nls bci der quantitativen Ausmittelung des Zuckers im
Harn ZLI finden, prufte B e r l i n die normalen Harnbestandtheile auf ihr Verhalten zu einer alkalischen Hupferoxydliisung. Als er tlabei die alkalische Aufloiwng von weinsttureni Kupferoxyd (F eh ling’sche Flussiglreit) rnit einer
lileinen Menge Harnsiiure kochte, wurde die blaue Flussiglreit bald gelb urtd es cntstttnd ein gelbrothcr Niedcr~ c h l n g ,dessen Farbc bei fortgesetztern Kochen ins Rothbraune iiberging. 1)adurch wurdc er veranlasst, das
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