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Ueber den sogenannten Jagrezucker.

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342 Bedeutender Eism- u.Mangaiigehalt einer Wasserpjlanze.
V o g c1 ist jetzt dainit besclibftigt, versehiedene Kaffeesorten nach dieser Methode zu untersuchen. (Kzinst-u.
Gewedeblatt fiir Bayern. 1858. - Dingl. polyt. Journ.)
Bk.
Bedeutender Eisen- und Mangangehalt einer Wasseryflanze,
E. v. G o r u p - H e s a n e z hat die Asclie der T r a p
analysirt. Die Asche war ganz dunkelbraun gefiirbt und enthielt ansser den gewohnlichen Hestandtheilen
der Pflanzenaschen so bedeutende Mengen von Eisenund Manganoxyd, wie sie wohl ncich nic bei einer Pflanze,
nainentlich einer Wasserpflanze,. gefunden sind.
Im Mittel aus zwei gut stmimenden Beobachtungen
sind in 100 Theilen kohlenslure- kohle- und sandfreier
Asche enthalten:
Phosphorsaures Eisenoxyd . . . 6,Ol
Eisenoxyd . . . . . . . . . . . . . . . . 19,65
nianganoxyduloxyd . . . . . . . , . 13,85.
Die Asche der uber dem Wasserspiegel befindlichcn
Orgnne, der sogenannten Hochbliitter, ergab ein sehr abweichendes Resultat, indeni hier der Eisen- und Mangangehalt ein bedeutend geringerer war. Dass das Wasser
der Teiche, welchen die Trapa natnns zu diesen Versuchen entnoininen war, stark manganhaltig ist, darf njcht
unbeinerkt bleiben, indessen ist es doch von Interesse,
zu sehen, welche hedeutende Menge sonst ungewohnlicher
Bestandtheile eine Pflanze unter Unistiinden aufzunehmen
vermag. (Annal. der Chenz. u. Pharm. X X l V . 106-107.)
nataiis
G.
Ueber den sogenannten Jagrezucker.
Ueber den sogenannten Jngrezucker bericltet S o u b c i r a n Folgendcs :
Den sogenannten Jagreziickcr gewinnt man in Ostindien und den angrenzenden Landern aus dein Safte
verschiedcner Palmen, besonders der weitverbrciteten
Palmyrapalme, und consuinirt ihn dort in grossen Mengen.
I n raffinirteni Zustande gleicht er fast ganz dem Bohrzucker, zeigt aber roh, j e nach den verschiedenen Palmarten, wesentliche Differenzen. Qewohnlich im Anfange
der Bliithezeit bohrt man die Stamrne an und dampft
den aufgefangenen Saft mit etwas Kalk, urn die Saure
zu neutralisiren, bis zur dicken Syrupsconsistenz ein.
Reagens uuf Traubenzucker.
343
Beim Erkalten erstarrt dann der Zucker zur krystallinischen Masse. Die Baume gebcn, wenn man ihnen nicht
zu vie1 Saft entzieht, viele Jahre lang eine gute Ausbeute. Ein einziger Bauin von Cocos. nucyera liefert pro
Jahr mehr als 500 Pfd. Palmwein oder Calon, der ein
Fiinftel Zucker entlidt, welcher durch die Hohlung der
Cocusniisse zu runden Brocken geformt wird und so in
den Handel kommt, besonders von der Coromandelkuste,
den Molukken, zum Theil auch von CBylon und Guzerate.
Borassus fEabelliJbrrnis L. wird nieist in Retnnad und Ceylon
ausgebeutet und der Rohzucker bereits durch franzijsische Fabriken bis zu 1200 Tonnen jiihrlich raffinirt.
1’hoelaix dactylifern, besonders an der Kiiste von Orixa,
liefert einen guten Zucker, einen noch besseren Cocos
Nipsli. Dieser ist brauner, etwas fettig, weniger k r
stalliniscli nnd besitzt einen salzigen Nebengeschmaci;
wdcher vom Meerwasser herriihrt. Eine Hectare Land
trhgt 13,000 BZunie, die bei 580 Francs Unkosten 250
Hectoliter Zucker mit einem Gewinne von 770 Francs
geben. Der Saft von Borussus Gomodus Rumpk. wird
weniger zur Zuckerbereitung als zur Darstellung von
Arac und Toddy benutzt, wohingegen der von Sayus
Riiniph. das beste Fabrikat liefert, welches in Java sogar
den1 htlirzucker vorgezogen wird. Gegohren giebt der
Saft einen guten Wein von mildem Geschmack. In Fravencon werden auch aus Cayota w e n s geringe Mengen
von Palmzucker gewonnen. Der Jagrezuclrer wird in
Indien seltsamer Weise auch zum Mortel verwendet, dem
cr eine grosse Bindekraft geben soll. (Jouriz. de PJiarm.
c’t de Chim. Tom. 30.)
B.
Reagens auf Traubenzucker,
Prof. Bij t t g e r hat gefunden, class basisch salpetersaures Wismuthoxyd, unter Mitanwendung einer Auflosung von kohlensaurem Natron, ein sicheres Reagens
auf Traubenzncker abgiebt.
Um H a m auf Zuckergthalt zu prufen, figt man ein
gleiches Volumen einer Auflosung von kohlensaurem Nairon (aus 3 Th. Wasser und 1 Th. krystallisirtem kohlensaurem Natron), sodann eine Messerspitze basisch salpetersaures Wismuthoxyd hinzu und erhitzt zum Sieden.
Zeigt das weisse Wismuthsalz nach dem Sieden die geringste Schwiirzung oder Grauf$rbung, so ist die Gegenwart ron Harnzucker erwiesen, indem nach dem Verf.
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