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Ueber den Wassergehalt des neutralen kleesauren Kali.

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III. Monatsberieht.
Ueber den Wassergehalt des neutralen kleesauren Kali.
Nach V o g e l jun. scheint uber die Zusammensetzung
dieses Salzes noch einige Unsicherheit zu herrschen, die
Angaben des Wassergehaltes des neutralen kleesauren
Kali verschiedener Cheiniker sind wesentlich von einander
abweichend. Das Salz enthalt nach der Wohler'schen
Formel 2 MG. Wasser (KO, CzO3
2 aq) welche auch
L o w i g anfuhrt, B e r a r d beschreibt Krystalle des nentralen kleesauren Kali mit 6 Aeq. Wasser (KO, C2O3
6 aq) und endlich ist das Salz von L i e b i g mit I Aeq.
Wasser beschrieben. In Folge der Verschiedenheit dieser
Angaben fand sich Vo g el der Analyse wegen veranlaast,
durch directe Versuche Gemissheit iiber die Zusammensetzung des angewendeten Snlzes zu erlangen.
Eine grossere Menge von neutralcm kleesaurem Kali
wurde durch Neutralisation von Kleesalz mit chemisch
reinem kohlensaurern Kali aus dem Weinstein bereitet.
Die Fliissigkeit wurde bis ziir Krystallkruste abgedampft,
so dass das Salz demnach aus der siedenden Losung kryatallisirte.
Ausgesuchte Krystalle wurden iin Wasserbade bis zu
den ersten Spuren beginnender Verwitterung getrocknet
und die Analysen mit den bei drei verschiedenen Operationen erhaltenen Krystallen ansgefuhrt.
In No. 1. wurde das Wasser direct durch Erhitzen
des Salzes bei 1700 C. gegliiht, bis kein Gewichtsverlust
mehr statt fand.
I n No. 2. war das Salz bis zuin anfangenden SchmelZen des ruckstiindigen kohlensauren R d i s gegliiht worden.
I n No. 3. hatte Vo g el die Kleesiiure durch Kalk als
kleesauren Kalk geBllt und als kohlensalwen Kalk gewogen.
Die Resultate waren :
1) 0,200 wasserhaltiges Sale lieferteii O,18 I wasserfreies Salz.
+
+
170
Krystallzutcsser in einigen Doppelsalzen.
2) 0,505 wasserhaltiges Salz lieferten 0,374 kohlensaures Kali.
3) 0,500 wasserhaltiges Salz lieferten 0,270 kohlensauren Kalk.
Demnach ist die procentige Zusanimensetzung :
berechnet
gefunden
No. 1.
= 4?,2 - 51,2 1
~ 2 0 3 = 3,i,() - 39,o I 942 - 94.5
aq
= 0,0 -._R,6
0,8 - 0,s
KO
92,2
100,o
100,o
lOii,O
No. 2.
No. 4.
88'3
W(J
10,8
10,l
100,o
100,o.
Aus den angestellten Versuchen ergiebt sich nun als
Schlussresultat, dass das neutrale kleesaure Kali, aus der
siedend heissen Losung lrrystallisirt, nach der Formel
KO, CzO3 aq, und nicht nach den. citirten Stellen mit
2 aq oder 6 aq zusainniengesetzt erscheint, welche Formeln vielleicht gelten inticliten fiir das tinter andern Verhiiltnissen krystallisirte Salz. (I3uchn. n. Repevt. B d . 3.
B.
Heft 11.)
+
--
-
Ueber das Krystallwasser in einigen Doppelsalzen.
Dein Polyhalit in seiner Zusainmensetzung analog ist
ein Doppelsalz voii schwefelsaurer Kalkerde mit schwefelsaurem Kali, das von A. P h i l i p p s in einer Weinsteinsaurefabrik bei London in schonen tafelfdrmigen Krystallen
bemerkt wnrde. Er ist nach der Formel KO, SO3
CaO, SO3 HO zusaminengesetzt und es ist wahrscheinlich, dass die Uebereiiistiiiiinung in der chemischen Zusammensctznng zwischen dicsem Salze und dem Polyhalit
sich such in derenFormen wiederliolt. Man kann dieses
Doppelsalz kiinstlicli schr leicht hervorbringen, nur erhiilt
man es dann nicht in deutlichen Krystallen, soiidern als
eine seidengliinzende, filzartige, papioriihnliche Masse.
Wird dicses Doppelsalz erhitet nnd seines f iy s ta llwassers bcraubt, so wird es, wie der Polyhalit, weit leichter clurch Wasscr zersctzt, nls im niclit erhitzten Zustande.
Jedoch kann das Resultat des Versuches oft scheinbar ein
ganz anderes werden, indem nach einein gewissen Erhitzen
bei der Behandlung mit Wasser die schwefelsaure Talkerde voii einer so voluminosen 13eschaffenheit zuriickbleibt,
dass nur wenig von der Losung davon getrennt werden
kann. 13ei dem nicht erhitzten Salze ist dies nicht der
Fall, und da bei dcr Rehnndlung init Wasscr bei diesein
die schwefelsaiire Kalkcrdc von einein weit geringcren
+
+
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