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Ueber die Abhngigkeit des Glykogengehalts der Leber von der Ernhrung der Thiere.

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Glyhgengehalt der Leber und Emiihmng der Thiere. 151
Alkohol entzogen werden kann. (Sitzungsber.d. k. k. Akad.
d . Wiasenech. Math.-natuiw. Classe. XLIX.Bd. 4. u. 5. Heft.
II. Abth. S. 498 -601.)
H. Ludwig.
Ueber die dbbiingigkeit des Clykogengehalts der Ltbtr
von der Emiihrung der Thiere.
M i c h a e l Tiwherinoff aue Moskau hat im physiologischen Institute der Wiener Universitiit eine Reihe von
Fiitterungsversuchen mit Hiihnern angestellt, deren Lebern
er dann auf Glykogengehalt prtifte.
Das Glykogen bestimmte er nicht direct, wie P a v y
es gethan, sondern indirect, theils aus der V e r m i n d e d e r u n g d e s S t i c k s t o f f g e h a l t s der mit Alkohol‘und
Aether extrahirten Lebern, theils aus dem durch S eichel aus den wasserigen Leberauszugen ebildeten Zuc er
und Abzug der kleinen Mengen in der eber schon fertig gebildeten Zuckers, die nur 0,1 Proc. der frischen
Leber betragen. ( R i t t e r leugnet das Vorkommen von
Zucker in der frischen Leber gane.)
Wenn man T s ch e r i n off’s Versuchsresultate iiberblickt, so stellen sie die Thatsache vollhommen ausser
Zweifel, dass d i e K o h l e h y d r a t e im Futter (Starkemehl in Gerste und Reis), wenn sie reichlich zugefiihrt
werden, bereits in wenig Tagen das Glykogen aufallif:
vermehren, wilhrend den Eiweisskorpern (z. B. dem FIbrin) und den Fetten eine solche Wirkung nicht zukommt.
Der erete Gedanke wird also der sein, dass sich das
Qlykogen aus den genossenen Kohlehydraten gebildet habe.
Nach den Erfahrungen, welche in neuerer Zeit uber die
Verbreitung des Dextrins im K6rper der kornerfressenden
Thiere und der Anhhfung desselben in der Leber eines
Pferdes (Limprkht, Annal. der Chem. u. Pharm. Bd. 133.
S.293) gemacht sind, wiirde diese Ansicht, so weit sie
das Y t a r k e m e h 1 betrifft, auch keine Schwierigkeiten
bieten. T s c h e r i n o f f ’ s Versuche weisen aber aus, dass
bei Futterung mit Fleisch (Pferdefleisch) und Zucker
(Itohrzucker und Traubenzucker) in demsellen, j a in noch
hoherem Grade als bei Amylum eine Anhaufung von
Leberglykogen statt findet. Alle mit Zucker gestopften
Huhner hatten obendrein F e t t l e b e r n bekommen; auch
bei Reisfutter kamen solche vor, aber nur zwei in vier
Fallen, wahrend sie nach Zucker schon in 3 Tagen ausnahmslos eintraten. Um dies Factum zu constatiren,
wurden im Ganzen 13 Huhner je 3 Tage mit Zucker
Ei
E
152
Bestimmung des Hamuckera.
gestopft ; sie bekamen sammtlich Fettlebern, leichviel
ob dem Zucker Fibrin oder Reis zugesetzt m r e.
Das Glykogen wird durch das Stopfen mit Zucker
absolut vermehrt; dies ist in Uebereinstimmung mit den
Angaben von P a v y . Da es nun vom chemischen Standuncte aus wesentliche Schwierigkeiten hat, anzunehmen,
{ass sich der Zucker im Thierkorper direct in Glykogen
verwandele, so mussen andere Mijglichkeiten hervorgesucht werden.
Als solche bietet sich die dar, d a s s n o r m a 1e r W e i s e
eine s t e t e Rildung, b e z i e h u n g s w e i s e Ablager u n g u n d e i n s t e t e r V e r b r a u c h v o n F e t t u n d Glyk o g e n i n d e r L e b e r s t a t t f i n d e , und dass der Verbrauch derselben durch das reichliche Vorhandensein eines
andern leicht oxydirbaren Stoffes im Blute, also in unserem Falle des Z u ck e r s, beaiehungsweise seiner nachsten Umwandlungs - und Zersetaungsproducte gehemmt
werde und sich in Folge davon Fett und. Glykogen in
der Leber anhaufen, wahrend umgekehrt, wenn im Futter wenig Kohleh drate sind, wie im Fleische, oder gar
keine, wie dies Zei der Fiitterung mit Fibrin, Fett und
Salz der Fall war, das Blut an Umwandlungs- und Zersetzungsproducten der Kohlehydrate verarmt und in Folge
davon ein starkerer Verbrauch von Leberglykogen, als
bei normaler Kornerfutterung, statt findet, auch dann,
wenn das Thier sich sonst wohl befindet und an Gewicht
zunimmt.
(Sitzungsber. der k. k. Akud. der Wiss. zu Wie74.
MQthem.-nnturm'ss. Classe. L l . B d . 4. u. 5. He t. Abth. II.
S. 4I6-4419.)
H. i t d w i g .
f
Ueber die Bestimmnng des Harnzuckers ans der Drebung der Polarisationsebene
hat M i c h a e l T s c h e r i n o f f aus Moskau im physiologischen Institute der Wiener Universitat Versuche angestellt, veranlasst durch den Mange1 an Uebereinstimmung rucksichtlich des Drehungsvermogens des Zuckers
im diabetischen Flarne (vergl. Listing, Annul. der Chem. u.
Pham. B d . 96. S. 93). Bereits V e n t z k e untersuchte
einen Ham, der sich durch Hefe in Qahrung versetzen
liess und dabei nach Links drehte (Journ. fur akt. Chem.
Bd. 25. 5'. 79). T s c h e r i n o f f stellte seine ntersuchungen an drei verschiedenen Kranken an. Zur Bestimmung des Zuckers auf chemischem Wege bediente e r
Ir
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