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Ueber die Aequivalente einiger einfachen Stoffe.

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111. Monatsbericht.
Ueber galvaniscbe Vergoldung und Versilberung.
M a x i m i l i a n , Herzog von Leuchtenberg, macht ein
Verfahren bekannt, um bei Vergoldungen und Versilberungen auf galvanischem Wege die Quantitat Gold oder
Sitber kennen zu lernen, welche man verbraucht hat. Er
dampfte ein Decilitre der zu brauchenden Goldlosung
bis zur Trockne ab, wog die Masse genau und erhitzte
2 Grammen davon in einem tarirten Platintiegel mit Schwefelsaure. Die Masse, welche aus Cyankalium, Chlorkalium
und Cyangold besteht, wird zersetzt, es entwickeln sich
Cyan - und Chlorwasserstoff und metallisches Gold und
schwefelsaures Kali bleiben zuriick. Letzteres wird durch
mehrmaliges Auf iessen von Wasser entfernt, der Tiegel
etrocknet, geglii i t uiid gewogen; die Differenz zwischen
iiesem Gewicht und der Tara des Tiegels giebt die Quantitat metallisches Gold, welche in einem Decililre der Goldauflosung enthalten ist. Nach geschehener Vergoldung
bringt man dasselbe Verfahren wieder in Anwendung,
wonach es leicht zu berechnen ist, um wieviel die ganze
Quantitat Gold in der Auflosung weniger geworden ist.
Bei Erforschung des Silbergehaltes braucht man keine
Schwefelsaure anzuwenden, sondern man bringt die trockne
Masse in eisem Porcellantiegel zum Gluhen und Schmelzen,
wobei das Silber schon reducirt wird. Die fernere Behandlung ist dann wie beim Gold. (Bulletin der Petersb.
Aoadem. der Wissensch. - Polytechn. Centr-B1. Bd. VZZ.
168. 1846.) B.
P
Ueber die -4equivalente einiger eiufachen Stoffe.
P e 1 ou z e bah von neuem Un tersuchungen angestellt
iiber die Aequivalente niehrerer einfachen Stoffe. Er arbeitete dabei nach G a y - L u s s a c ' s Methode, so dass der
zu untersuchende Korper als Chlorverbindung rnit sal etersaurem Silberoxyd zersetzt, und aus dem Chlorsil er
die Aequivalentenzahl bestimmt wurde. Der Verfasser
nahm fur Chlor die Zahl 443,20, fur Silber 4349,04 an und
erhielt folgende Resultate :
Natrium. 100000 Silber wurden gefallt durch 1. 54458,
11. 54125, 111. 54139 Chlornatrium; das Mittel dieser drei
Versuche giebl fur Natrium 287,d 7; fur Chlornatrium 730,37.
Kalium. Bei drei Versuchen gab die Mittelzahl fir
rlas Aequivalent des Chlorkaliums 932,50. (Ma r i g n a c
E
183
Dicliligkeit des Phosphorchloriddnmpfes.
erhielt 932,3/1. 1, o e w e 1 932,hO.) Das Aequivalcnt des
Kaliums ist datier 689,30, was mit dem von k l a r i g n a c
- 489,14 - iibereinstimmt.
Slickstof. 900 Theile Silber wurden gefalll. durch
I. 49,556, 11. 49,617. Diess giebt als Ae uivalent fiir Salmiak im Miltel 668,18, fiir Stickstoff 47518.
Bnrywm.. Von drei Versuchen \vat- das Mittel 858,OI
fiir das Aequivalent des Baryums.
Stronlium. Bei zwei Versuchen war das Aequivalent
des Chlorstrontiums 1. 991,32, 11. 99;1, das ties Sbronliums
I. 548,112,11. 547,92, im Mittel 548,02.
Szlicium. Das Aequivalent tles Siliciumchloriirs stelltc
sich hei zwei Versuchen heraus auf 1. 631,95, IT. 532'28
und das des Siliciums I. 88.75 untl 11. 89,113,im Mittel 88,94.
Phosphor. 100 Th. Silber werden durch 42,'74 TI).
Chlorphosphor gefillt, daher ist das Aequivalent des Phosphors = 400,3.
Arsenik erhielt bei drei Versuchen die Ae uivalentzahlen 937,9, 93'7,1, 937,4, was fiir das Mittel 93 5 0 giebl,
als Aequivalent des Arseniks. [Comnpt. rend. XX. - Ph.
Ccntr.-tll. 56. 1845.1 B.
9
Dichtigkeit des Phospliorcliloriddarnpfes.
C n h o u r s fand die Angahen uber die Dampfdichtigkeit des Phosphorchlorids nach M i t s ch e r I i ch wemg
wahrscheinlich. Er hestimmte desshalb diese Dichtigkeit
bei sehr verschiedenen Temperaluren und ermittelte, dass
die uber 140° C. jenseik des Kochpunctes resultirenden
Zahlen constant bleiben.
Temperaturen
1900
200
208
230
250
Dichtigkeiten.
4999
0,85
473
4,30
3,99
Tenipernturen
2740
Dichtigkeiten.
300
3430
3,87
3,69
3,654
327
3,656
288
289
Demnach verringert sich die Dichtigkeit des Dampfes
des Phosphorchlorids niit der steigenden Temperatur.
jedoch nur bis zu einem gewissen Grade, iiber welchen
hinaus sie constant hleibt. Aus dieser constanten Zahl
seht hervor, dass das Aequivalent des Phosphorchlorids 8 Vol. Dampf giebt. Wird nun tlas Phosphorchloriil
als zusammengesetzt ails 1 Vol. Phosphordampf und 10 Vol.
Chlor auf 8 Vol. verdichtet betrachtet, so hatte man eine
unwahrscheinliche Moleculartheilung. Dns Phosphorchlorid kormte man daher nach der Art, wie es sich zu gewissen Agentien verhalt, als eine Verbindung betrachten, welche
atls der Vereinigung gleicher Volumen Chlor und Phos-
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