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Ueber die Anfertigung der Reagenspapiere.

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Anfertigung dar lteageuspapierc.
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dersclilag von Kupferjodiir. Fleischur hat (1. c.) euipfohlen,
ihn in Eisenchlorid zu losen, das Jod durch Kochen auszutreiben und entweder das dabei entstandene Eisenchloriir
durch Chamiileon oder das Jod im Destillat zu bestimmen.
Auch kann man sich nach, F l e i s c h e r als P a l l u n g d t t e l
einer mit vie1 Salmiak und Zinnchloriir versetzten liupfervitriollosung bedienen.
Zur Kupferbestimmung hilt .Mohr sein Verfahren darum
nicht geeignet, weil die Fliissigkeit bei mangelndem Kupfergehalt ausserst schwierig filtrirt. I)ieRer Uebelstand tritt aber
nicht ein, wenn die Losung andere Metalle wie Zinnchloriir
enthiilt, welches nach Fleischer zur volhtandigen Fiillung entschieden nothig ist, um alles Kupfer zu reduciren. (Es sei
bemerkt, dass eine kupferchloridhaltige Kupferchlorurliisung
ehcnso wie eine eisenchloridhaltige Eisanchloriirlosung Jod
frei macht. Bei Zinnchloriir-Uebemchusn aber ist die Anwesenhoit von Kupferchlorid unmoglich. D. Ref.) (Zeieitschr$t
f. anal. Chenzie. X U 4. 366.).
Dr. E,
Ueber die Aiifertiguiig der Reagensyapiere.
Das Lackmus und Kurkumapapicr wird auf bekannte
Weise bereitet, nur ist es nach M o h r zweckmassig, den Lackmuskuchen erst rnit Weingeist, das Kurkuma aber rnit Wasser zu erschopfen ; emteres verliert dabei einen blauen, letxterus
einen gelben, gegen Sauren und Alkalien indiffereuten k'arbstoff. Fur dunkle odt:r gefitrbte Fliiosigkeiten wendct man
Piltrirpapier statt Schreibpapier a n , welches vorher rnit Salxsaure ausgewaschen ist. Urn rothes Lackmuspapier darzustellen, empfiehlt Mohr das blaue, trockne Papier mit einem
in sahr verdunnte Schwefelsaure getauchten Pinsel zu bestreichon, zu trocknen und dann auf einer Glastafel abzuwasclien.
Das Kurkumapapier ist im Dunklcn zu trocknen und aufzubewahren.
R h o d a n k a l i u m - u n d B l u t l a u g e n s a l z p a p i e r als
Rcagens auf Eieeu (letzteres auch auf Kupfer) kann leicht
durch Tranken von Piltrirpapier rnit den betreffenden nicht
allzu verdunnten Losungen bereitet werden.
Ein Schreibpapier , welches rnit einer Aufiosung von
j o d s a u r e m K a l i und Oxalsaure getrankt ist, kann f i r
SO %, S 2 0 *,11s etc., welche es durch Blaufarbung anzeigt, benutzt werden, doch ist dessen Anwendung darum nicht sonArnh. d. Phmm. 11. Bda 1. KR.
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Chlorbestimmung bei Gepenwart von schwefliger Saure.
derlich zu empfehlen , weil sclir viele rsducirende Substanzen
dicselbc Reaction geben. Q u ~gleichern Grunde ist fur die
Ecnutzung des J o d k a1 i u m S t a r k e p a p i c r s Vorsicht zu
cmpfehlen , weil sehr viele oxydirende Korper, so wie auch
Blctallsalze (Kupfervitriol, Eisenchlorid) darauf reagiren.
Das s a 1 p e t e r s a u r e Q u e c k s i 1b e r ox y d u 1p a p i e r ,
durch Tranken von Filtrirpapier mit diesem Salz bereitet,
wird vielfach zurn Nachweis von gasformigem Ammon (wovon
es sich grau fdrbt) angewandt, hat aber nach Mohr vor dem
rothen Lackmuspapier keinen Vorzug. (Frischbereitetes, wenn
aiich feuchtes Blauholzpapier , ist wohl hierzu am empfindlichsten. D. Ref.)
Zur Erkennung von HS ist es Gang und Gebe, sich des
Bleizuckerpapiers zu bedienen, auah wendet man dazu Wismuthnitrat, Kobaltchloriir a n , dagegen ist als Gegenstuck dic
Anwendung des Schwefelzinkpapieres wohl weniger allgemcin, als sie es verdicnt. hlohr nennt es einen ,,Schwefelwasserstoff - Apparat in der Westentasche '' und empfiehlt cs
zum Nachweis solcher Metalle, welche aus saiirer Losnng
durch HS gefallt werden. Betupft man clicses Papier z. B.
mit einer Kupfer- , Blei- oder wismuthhaltigen sauren Plussigkeit, so w i d es in sehr kurzer Zeit geschwarzt. Man
kann auf diese bequerne und einfache Weise leicht klcine
Mengen von giftigen Metalloxyden nachweisen, was besonders
fiir die zu innerlichem Gebrauch bestimmten Chemikalien oder
Genussmittel von Niitzen ist. Das Papier wird einfach durch
Bepinseln von Schreibpapier mit frischgerdlltem Schwefelzink
bereitet. (Zeikohrift f. anal. Chenz. XII. 4. 368.). Dr. F.
~
Clilorbestim~nwng bei Gegenwart von schwefligcr
Shre.
Uie ChlorbesLimniiing nach b1 o h r durch Titrircn niil Silbernitrat , untcr Anwendring von Kalichromst als Indicator,
liisst sich nach L u n g e anch bei Anwesenheit von schwefliger
Siiure ausiiihren, wenn man dic fichwefligc Saure erst mit
Chainlileon bis zur schwachsn Rosafirbung oxydirt und dann
die schwach alkalisch gemachtc Flussigkeit unter Zusatz ciniger Tropfen chromsauren Kalis mit Silber titrirt. (Presezius,
Zcitschift f. anal. Chemic XII. 4. 424.1.
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