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Ueber die Blasen des Stahls.

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Gliihspan des Eisens. - Blasen des Stahls.
Diese Versuche lassen ,schliessen, dass die grossen Lager
vnn R o t h e i s e 11 s t e i n zu ihrer 'Entstehung keine bedeutend
hohe Temperatur gebraucht haben werden. Wahrscheinlich
erreichen vie1 geringere Temperatnren , ais die von D a v i e s
angewandten , bei Gegenwart von Wasser in sehr langen
Zeitraumen denselben Effect der volligen Entwasserung des
Eisenoxyds.
C h r o m o x y d - und T h o n e r d e - H y d r a t scheinen durch
100 stiindiges Kochen weder in ihrer physik. gallertartigen
Beschaffenheit , noch in ihrer Zusammensetzung veriindert zu
werden ; Chronioxydhydrat hiilt d a m noch 5 , Thonerdehydrat
noch 3 Aequivalente Wasser zuriick. (Journ. of the Chemic.
SOC.
Ser. Il. VoZ, IV; p . 69.; daraus inz Chem. Centralblutt).
H. L.
Der beim Auswalzen des Eisens sicli bildenh
Gliihspan
besitzt nach B e au,j e u und 31 i: n e eine Zusammensetzung, die
bald der Formel 4Fe0,Fe20S, bald der Formel 6Fe0,FesOs
entspricht. (Compt Tend. T.61. p. 1135; daraus im Chena.
Centvalblatt).
H. L.
Ueber die Blasen *des Stahls.
Der Gussstahl, namentlich die im Handel als w e i c h
bezeichnete Sorte, besitzt die Eigenschaft , unter gewissen
Umstiinden beim Erstarren b l a s i g zu werden. Zur Erklarung dieser Eigenschaft hat H. Car o n eine Reihe von Versuchen angestellt , welche ihn zu folgender Hypothese fuhren :
Roheisen, Stabeisen und Stahl losen im geschmolzenen
Zustande I3 i s e n ox y d auf. Allein diese Losung, obwohl mit
dem Kohlenstoffe des Stahls in Contakt, besitzt die Eigenschnft, e r s t b e i e i n e r b e s t i m m t e n T e m p e r a t u r K o h lenoxyd zu erzeugen.
Diese Temperatur liegt etwb beim Schmelzpunkte des
weichen Stahls , also bedeutend holier als der Schmelzpunkt
des weichen Roheisens ; daher' kann letzteres keine Blasen
geben. Das Schmiedeeisen lost zwar ebenfalls Eisenoxyd auf,
enthalt aber keinen Kohlenstoff und deshalb kann auch hier
die Entstehung von Blasen nicht stattfinden. Alle kohlen-
9G
Verkupfertcs Eiscn. -- Dcr Schwfclkics.
stoffhaltigen Eisensorteu werden um so mehr Blasen bilden,
j e naher ihr Gchmelzpnnlrt dcr Tcmperatur liegt , bei aelcher
das Eisenosyd aiif den Kohlenstoff einwirkt, cla dann das
ereeugte Gas urn so weniger Zeit hat, vor dem Erstarren
des Metalls zii entweichen. (Compt. rend. T. 62. p. 296.;
daraus im Chcni. Centrdblntt).
H; L.
Verkupfcrtes Eisen.
Der znncllmende Gebrauch von Eisen in der Scliiff~baukunst macht eR wunschenswerth, Mittcl kennen zu lernen,
wodurch genanntes Xetall gegen Scewasscr zu schutzen ist.
n i c beste Xethode , dies ZII crreichen , ist die Verkupferung
rles Eisens. Zu diescm Ende w i d das Eisen blank geschcuert,
mit Sanre abgerichen, sodann in gcechniolzenes Kupfer getaucht,
welches zu ciner sehr hohen Ternperatur gebracht ist. Das Kupfer
sol1 nach der Abliiiblung nicht allein das Eiscn iiberdecken,
sondcrn auch cine stark z\isammcnhangcnda Xasse bilden.
Das so verkupferte Eisen kann nicht allcin geputzt, sondern
auch gehlimmert. iind gedehnt werden, ohnc dass der Kupferiiberzug abbli'ittert. Nachdciri es 9 3Ionatc dem Secwasser
ausgesetzt war, hatte es ltcinc Veriindcrung erlitten und
man konnte es ebciiso gut hiimincrn iind dehncn, n-ic neues
M etall.
Platten von verkupfertom Eisen sind nicht allein wenigcr
theuer, als die von reincm Kiipfei', sondern sind anch hiirtcr
und dauerhatter. Auch list der Gebr:mh yon verkiipferteni
Eisendrath (stntt verzinkteni) grossere Vortlieilc fur den telegraphisclien Gebraucli. (Starer's Repe7.t. dc Chin>..uppziq.).
DT. Miiitler.
Der Schwefelkies
ist ein gemeincs Mineral, fast in allen geognostischen Formationen vorhaden, ein gewohnlicher Uegleiter der Blei -,
%ink-, Kupfer-, Eisen- nnd anderer Erzc, sowohl auf GLngen,
als auf Lagcrn; ~ U C Bkoinmt er init Stsin- und Brsunliohlen
und sclbst beinl Torf vor. An wenigen Orten wird er tcchnisch benutzt, wcil das Mineral, an und fur sich von geringem Werth, Irotz seiner viclfachen Verbreitung , nieist nur in
niclit grosscn Quantitiiten zus;wiiien aufritt. %ur J3is e n -
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