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Ueber die Camphomethylsure.

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205
Camphomethylsaure.
lisirt in Nadeln, d i e , auf Wasser geworfen, sich drehen.
Das Eisenoxydsalz gleicht dern der Bernsteinsaure. Das
Silbersalz ist ein leichter Niederschlag, d e r sich in h t'tssem
'
W a s s e r lost. Analyse:
C
H
K
40,93
6,19
lO,l2
0 (Conipl. w n d . T. :XI,
10
9
I
8
40,Sl
6,12
10
7
9,52
-
1
8
41,37
$,84
9,65
-
- Chem. - phamnz. Cenli.bl. 1851. N o . 53.)
B.
UelJer clie C a t n ~ i l ~ o ~ ~ i e t h ~ l s a ~ ~ i ~ e .
A. L o i r hat zur Darstellurig der bi5 jetzt unbckannten Campliomethylsaure dasselhc Verfahrcn eingesclilagen,
niittelst clessen 8.1 a 1 a g u t i die Camphorathersaure darstcllte, indem e r nur den I l o l z ~ c i s t(lurch Alkohol ersetzte.
Lhese Siiurc bildet bald mehrere Centimeter lange R'adeln,
die von einem geineinschafiliclien Centrum stralilenartig
ansgehcn, bald vier - his sechsscitige kleine Tafeln. Aus
der Aetherlosung bildet sie bei sclir langsamer Vcrdunstung einzelne ziemlich grossc Krystalle; das gerade
Prisma mit rhornbischer Basis, clie Seilenflachen, die den
spitzcn IVinkel einschliessen , sind tangeritial modificirt.
Jede liante a m Scheilel iat d u w h eine Fliiche moclificirt.
D i e vicrseitigen 'l'al'eln, die sich bci rascher \'erdunstung
athcrischer Liisungen hilden, sind eine IicmiiArischc! Blodification ; zwei der Flachcn, die kreuzweise einandcrgegenuber atehen, sind dermanssen cntwickelt , dass sie sic11
zwci zu zwei schneiden; diese Pliittchen hirhen eine Spaltharhrit p;iralle! d e r Axe tles I'risma untl re(-htwinhelig
auf die Tangentialmodification; Iiierdurch tjringcn sic die
sechseitigen Tafeln h e r v o r . Die Camphornetliy lsjure, gelozt in Alkoliol, Aethcr und Chloroform, wirkl auf das
polarisirte Licht untl lenkt die Polarisationsebene nach
rechls ab. Das Kotalionsverniiigcn des Moleciils dicser
Saure, wenn sie in Alkohol von 95 Proc. gelost ist, betragt
fiir dit: gelhcn Strahlen 51.4, h e i ciner Dicke von 100 Millimetcrn. Diese Siiure hat die l<ipcnschal'ten u n d das Rotationsverrniigen der sich nicht deckenden Ilemidrie und
ist rlaher cin Beispiel meh r von den Kijrpern, die P a s t e u r
liennen gelehrt hat Die Cam pliome I b y lsiiure liry st all is irt
sehr leiclit aris ihren Losungen i n Aether und Chloroform,
sie ist wenig loslich in Wasser, die AlkohollBsung riilhct
stark das Lackmuspapier, sie schmilzt hei 68 " ; bei einer
b 6 h ere n Tem p era tur g i eb t d i e \I'a 5s er fre i e Ca m p Ii o rsii ur c
ei n c k 1e I) r ig e F1uss i gke i t u n d ei n en schwa ch en H u cks t a n d
von Iiohle.
206
Gallussuuregiihl.un$.
Erhitzt man die trockenen Krystalle dieser Siiure mit
Iialilauge, so destillirt Holzgeist uber, und es blcibt i n d e r
Retorte camphorsaures Kali. Die Krystallc dieser S i t i r e
verlieren in der Glocke uber Schwefelshure nichts an Gewicht; sie hestehen aus:
C 61,37 2'2 = 61,60
II
8,48 1 8 = 8,1L
0 30,15
8 = 29,W
100,~~U
t00,oo
(Conrpt. rend. 1.35. - Chem. - pharrn. C e n t d . 18.52 No. 1 i . )
B.
~
~
ITeber die Calliissaoreg~tiriing.
Die Gallspfel enthalten neben Tannin und verschiedenen anderen bekanntcn Stoffen auch noch Pectose und
Pectase. Die Pectase esistirt darin znrn Theil gelijst, zum
Thcil ungelost, und wirkt zu gleicher Zeit auf Pcctose und
Tannin, unil verwandelt das erstere in Pectin, das zweile
in Gallussiiure. Die Gegenwart von [Vasser bei einer
't'ernpcratur von 25-30 0 ist nolhwendig, wenn diese
Rcactionen eintrcten sollen. I)as gewijhnliche mit Aether
bereilete Tannin enthhlt noch genus Pectose, um sich freiwillig datlurch hei Gcgenwart von Wasser in Galluss i i i i i ~zu vcrwandeln; wenri m a n es aber gehorig reinigt
orter seine 1,iisiing einl'aclrcr Weise kocht, so tritt dirse
Ginwandlung nicht mehr ein. Es ist schr leicht, das Pectin ails Friichten in Pecrinstiiire mittelst der Pectase aus
Gallapfcln zu verwantleln, ebcn so wie das Tannin in
Gallussiiure mittelst Pectase n u s \Vur~eln.Allc von E. K o b i q u e t beobachtcten Thatsachen kiinneri mit dem bcsond e i w Namen der Ga1luss;~arcgiihrung bezciclinct wcrdcn ;
doch ist hierbei zu hemerken, dass diese letzterc init tfer
p e c t i n siiII regal i r u n g zu s a in rn e n fii I I t. Die sy r ti part ig e F I ussigkeit, die man e r h d t , wenn man d a s Tannin nacli der
Methode von P e l o u z c tlarstcllt, darf man nicht als einen
Aether der Tantiinsaure betrachlen, sondern nur als A n einanderlagerung von Tannin und Aether i n sehr veriinderlichen Proportioncn. 1% ist, up^ diesc Masse hervorzuhringen, nichts wciter nijthig, als einer cler beiden folSenden Beclingungen zu erfiillen: entweder niimlicli setzt
man die Gallapfcl so lange als niilhig der Feuchtigkeit
ans, damit das Tannin Wasser anzichen kann und behandelt dann mit wasserfreiem Acther, oder marl nimmt
zugleich mit Wasscr gewaschenm Schwefelather , der
Wasser genus enthiilt, urn dasselbe Resultat zu liefern.
[Journ. cle Pliamn. et de Clrim. 3 . Ser. T. 22.)
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