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Ueber die Darstellung des Sauerstoffs.

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Darstellung des Sauerstofs.
alsbald reducirt und giebt zur Entstehung einer neuen
Verbindung, welche Kupferoxydul enthalt, Veranlassung.
Die blaue Flussigkeit triibt sich, wird grunlich und es
acheidat sich ein gelber Niederschlag ab. Trennt man
diesen von der Flussigkeit und leitet abermnls Chlor hinein, so entsteht ein orangefarbener Niederschlag ; spaterhin setzt sich dann gewohnlich noch ein dritter Niederschlag von rotlier Farbe ab. Der zmeite Niederschlag
ist ein unbcstimmtes Gemenge des gelben und rothen
Icorpers. Ein Ueberschuss von Chlor lost alle diese
Korper wieder auf und man lrann dann nicht mit Genauigkeit die drei Phasen der Reaction von einander unterscheiden. Urn dieses aber zu erreichen, giesst man die
Kupferlosung in ein Becherglns uiid fiigt iingefahr den
50sten Theil ihres Volumens concentrirter Chlornatronlosung hinzu, hierauf wartet man, bis der gelbe KBrper
sich abgeschieden hat, ruhrt stark urn und filtrirt. Das
blaue Filtrat versetzt man abermals mit Chlornatron,
worauf eine neue Menge des gelben Rorpers entsteht.
Dies wiederholt man ein drittes und ein viertes Ma], so
lange der Niederschlag gelb bleibt. UnterlRsst man diese
Vorsichtsmaassregel, so entsteht der gelbe Itorper entweder gnr nicht, oder nicht im Zustande der Reinheit.
Der gelbe Korper, welcher das erste Product der durch
Chlor eingeleiteten R e d u c t i o n ist, enthalt ameisensaures
Kupferoxydul.
Diese eigenthiimliche Reaction tritt auch bei Anwendung von Citronensiture, BenzoCsRure, j n selbst von Zucker
und Glycerin ein, ist aber bei jedein dieser Korper verschieden. Compt. rend. T.55. - Cliena. Centrbl. 1863. 16.)
’
-.
B.
ITeber die Darstellang dcs Saucrstoffs.
11. D e v i l l e und 11. D e b r a y bedurften zu ihren
Arbeiten iiber die Platinmetalle grosser Mengen von Sauerstoff und benutzten : Braunstein, chlorsaures Rali, Chlorkalk, salpetersaures Xntron, Baryumhyperoxy d, schwefelsaures Zinkosyd und Schwefelsaure.
B a r y u m h y p e r o x y d finden sie nur dann geei$et,
wenn der wasserfreie Rtlryt billiger in den Hande za
bringen sein wird, als jetzt dcr Fall ist.
Dagegen erweist sich das in den elektrischen Batterien in so grosser Menge gewopnene schwefelsaure Zinkoxyd sehr gut zur Sauerstoffgewinnung, und auf folgende
Darstellung des Saueratofs.
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Art kann man alle seine Elemente verwerthen. Man
gliiht dlrsselbe in thonernen Gefassen, wobei weisses, in
der Malerei verwendbares Oxyd zuruckbleibt, wenn das
Salz rein war, und schwetlige Saure und reines Sauerstoffgas entweichen. Die schweflige S;iure kann im Wasser aufgefangen oder in irgend ein technisch verwendbares Salz umgewandelt werden. Zur vollstiindigen Zersetzung des s c h w e f e l s a u r e n Z i n k o x y d s i s t w e n i g
m e h r H i t z e n o t h i g als z u r Z e r s e t z u n g d e s
R r a u n s t e i ns.
Die Schwefelsaure zersetzt sich in der Rothgliihhitze
in schweflige Saure, Wasser und Sauerstoff. Die Zeraetzung geschielit in einer 5 Liter fassenden, mit diinnen
Platinblattern gefullten Retorte, oder besser noch in einer
Schlangenrohre von Platin mit Platinschwarnm gefullt.
Dabei bemerken die Verf., dass im Orossen Ziegels t u c k e das Platin ersetzen konnen.
Man k s s t die Schwefelsiiure in dunncm Strahl durch
eine Sforrnige Rohre nus einem Reservoir mit constantem Niveau in das rothgluhende Gefass eintreten, die
Gase durch ein Kiihlgefiss gehen, urn das Wasser abzuscheiden, und dann durch Gefisse, worin die schweflige
Siiure entweder durch Wasser oder kohlensaure Natronlosung nbsorbirt wird. Es entwickelt sich alsdann constant reines geruchloses Sauerstoffgas.
Das mit scliwefliger Saure gesattigte Wasser lrann
vermittelst des Dampfkessels in die Schwefelsiiurekammern geleitet werden und PO die schweflige Saure mittelst des Sauerstoffs der Luft wieder in Schwefelsaure
umgewandelt werden.
Die Verfnsser haben bcrechnet, dass es geniigen
wiirde, in dem Ofen einer Schwefelsarirefabrik das doppelte Gewicht Schwefel zu verbrennen, welches die concentrirte schweflige Saurelosung enthiilt, um dieses Gas
vollig zu benuteen, so dass eine Fabrilr ohne wesentliche Mehrausgabe lj3 der Schwefelsaure zur Bereitung
des Sauerstoffs verwcnden kann. Selbst wenn die schweflige Saure, welche sich bei der Zersctzung der Schwefelsiiure bildet, ungenutzt verloren gehen sollte, so ist die
letztere den Verf. nach doch noch das wohlfeil'ste Mittel
zur Production von Sauerstoff und das Cubikmeter von
diesein wurde nur 70 Centimen kosten.
(Compt.. rend.
Tom. 51.)
Bkb.
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