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Ueber die Destillationsproducte der Stearinsure.

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Destillutionsproducte der Stearinstiwe.
koehend extrahirt wurden. Die beim Erkaltcn sich ausscheidcnden voluminosen gclben Flocken einer wachsartigen Materie blieben auf dem Filtrum zuriick.
Die klare weingeisthaltige Tinctur der Destillation
unterworfen, liefertc zwei Fliissigkeiten, von dencn die
alkoholhaltige einc gelbliclie Farbc und einen eigenthumlichen Geruch besass, der wasserige Ruckstand in der
Blase aber war triibe und enthielt eine griine klcbrige
Harzmasse. Erstere wird durch Eisenoxydulsalze run
efsrbt und giebt mit Bleizuckerlosung eincn gelbensieSerschlag, in welchem einc gelbe krystallisirbare Gerbsiiure enthalten ist. Durch eine mitere Rehandlung der
abfiltrirten Fliiseigkeit mit Rleiessig, Schwcfelwasserstoff
u. s. w. wurden noch Spurcn einer Siiure (CitroncnuBure?),
anior he Gerbsiiure, Zucker- und Bitterstoff erhalten.
b i r d bei der geistigen Extraction der Thuja eine
Spur Kali zugesetzt, so erhiilt man aus dem Decoct mit
Zusatz von Siiure eine Gallerte.
Fast s%mmtlichedurch diese Analyse erhaltencn Stoffe
sollcn nach K a w a l i e r auch in Pinus sylvestris enthalten
scin.
Das im Obigen in Kurze angegebcne Untersuchungsverfahrcn, welchcs bei der Analyse der Thuja angewandt
wurde und wobc; zugleich angegebcn ist, wie die einzelnen Bestandtheile von einandcr getrennt werden, liefcrte
folgende Stoffe: l j Bitterstoff, von K a w a l i e r Pinipicrin
2) Zuckcr; 3) Gallerte; 4) Wachs; 5 ) Hare;
8ynE%Aiure.
Bei Abhandlung dicser einzelnen Stoffe werden die
genaucrcn Bercitungssrtcn, so wie dercn Reinigungsmethode angegeben, auch zugleich das Resultat der Elcmentaranalyse derselben angefuhrt. (Buchn. Bepert. B. 4.
Hft.2.)
0.
Ueber die Destillationsprodacte der Stearinsiiure.
Ueber die Dcstillationsproducte der Stearins"iiure waren
friiher nur Untersuchungen vor enommen worden von C h e v r e u l und R e d t e n b a c h c r ; ,etzterer wollte dabci Mararinsaure und eincn andern schwer schmelzbaren Korper,
%asAceton der Margarinsaure (Margaron) gefunden haben.
Ausserdem gcken noch L a u r e n t und G e r h a r d t an,
dasa die Stearinsaure unveriindert uberdestillirt werden
f
Destillationsproducte cler Stearinstiure.
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konne, wenn man nicht melir als 15--20Grm. in Arbeit
nehme. Theils diese abweichcndcn Angabcn, theils der
Unistand, dass die fruher aufgestcllte Margarinsaurc nacli
den Untersuchungcn von W. H c i n t z nur ein Gemisch
von verschiedenen Siiuren ist, veranlnssten denselben, reine
Stearinsiiure in nicht zu grosser Bienge mit moglichstcr
Vcrnicidung zu grosser Hitze nochmals der Destillation
zu unterwerfen und die Producte gcnau ail untersuchen.
Aus dieser mit grosster Sorgfalt ausgcfiihrtcn Arb& zieht
W. H e i n t z folgende Schliisse :
1) I3ei der Destillation der Stearinsiiure destillirt der
grosste Theil dcr Saure unveriindert uber.
2) I n dem Destillationsproducte sind aber mehrere
andere Saurcn, als Essigsaure, wahrscheinlich Buttersaurc,
jedcnfalls aber eine oder niehrcre fluchtige, dcr Buttersaure iihnlich riechende, mehr Kohlenstoff als die Essigsiiure enthaltendc, doch nach dcrsclbcn Forinel (@Hn 0 4 )
zusammengcsetztc Siiuren, wcnn auch nur in gcringer
Nengc, enthaltcn.
3 ) Zu dcn Destillationsproducten der Stcarinsiiurc,
welchc nicht sauer reagiren, gchoren niehrerc Kohlenwasscrstoffa, welche theils in fester, theils in flussiger,
theils in gasfLirmiger Forin nuftreten und alle nach der
Formel C n Hn zusaminengesetzt sind.
4) Die dritte Gruppc der Zersetzungsproducte der
Stearinsiiure bildcn die Ketone, von denen das Stearon
(C35H35 0) bestiinint nachgewicscn worden.
5) Endlich findcn sich in den Zersctzungsproductcn
noch, wie dies schon C h c v r e u l und I i e d t c n b a c h e r angcgebcn, Wasser iind Kohlensaure.
Nach W. H e i n t z lnufen bci dieser Zersctzung drei
Proccsse neben einander : der erste ist die Destillation
der unverandertcn Stearinsiiure, der zweite veranlasst die
Bildung der Kohlenwasserstoffe und der Sguren der IZcihc
CnHn 0 4 , welclie wcniger Kolilenstoff cnthaltcn, als die
Sfearinsaure ; dnrch den dritten entsteht endlich das Wasser, die Kohlensaure und das Stearon, wclches abcr bei
der hohcn Temperatur, die d a m statt find&, in andere
Ketone und Kohlenwasscrstoffe zermllt.
Anschaulich lassen sich diese IIergange noch machen
durch folgende Formeln :
C36 - n H36 -n.
1. C36113604 == Cn Hn 0 4
11. C36113604 = COZ
H -f C35H350.
C 5-n
H35-n.
111. C35H35O = C.11. 0
(Poggcl. Amal. 185.5. X o . 3. p. 272-288.)
Jfr.
+ +&
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