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Ueber die Durchlcherung von Zinkreservoiren und das Angegriffenwerden der Bleirohre durch Wasser.

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Durchlocherung yon Zinkreservoiren.
317
minosen Gesteine Schwefelkies , was ihren Werth sehr verringert,
da nicht allein hierdurch die Gerathe beim Verarbeiten stark abgenutzt werden, sondern auch das Fabrikat in seiner Giite sehr
beeintragt wird. Da schwefekieshaltige Asphaite an der Luft
rasch zerfallen, S O weist das Wege-Amt in Paris alle Producte
zuriick, deren Schwefelgehalt bis auf 5 Ol0 steigt. (Bulletin ale la
Societk chimique de Paris. Tome XXXIIL pay. 459.) C. Kr.
Ueber die Durchlifcherung von Zinkreservoiren und
das Augegriffenwcrden der Blcirohre durch Wasser sagt
R o g u e s , dass man schon oft bemerkte, wie Zinkreservoire mit
der Zeit von Stelle zu Stelle angefressen und znletzt durchlochert
wurden, wahrend sich zu gleicher Zeit schmutzig aussehende Ablagerungen bildeten, welche durch die Analyse als giftige Metalle in
betrachtlicher Menge enthaltend erkannt wurden. Die angegriffenen Stellen zeigten Rich auffallend scharf begrenzt, so dass es fast
aussah, als ware die Oberfihche bis auf einige zerstreute Stellen
durch einen Firniss geschiitzt gewesen.
Der Verf. nimmt a n, dass hier neben chemischer Einwirkung
auch der elektrische Strom mitthatig war, welcher sich zwischen
den mehr oder minder stark legirten Theilen des Metalles bildet.
Wirkt Wasser auf ganz reine Metalle (Zink, Blei, Kupfer), SO
bemerkt man ein sehr schwaches Angegriffensein derselben. Dieses nimmt sofort zu, wenn man mehrere Metalle dazu bringt und
beobachtet man dann ein Uebertrageu der Metalle aufeinander,
weil dann zur chemischen Einwirkung die der Elektricitiat hinzutritt. Verf. schliesst aus den von ihm in dieser Richtung angestellten Versuchen, dass Zink, Blei und Kupfer von gewohnlichem
Wasser , sowie von Salzlosungen (Chloriiren und Bicarbonatcn)
uberhaupt nur langsam angogriffen werden. Der Angriff wird vie1
lebhafter , wenn mehrere Metalle zugegen sind. Gegenwart von
sticketofialtigen Materien, vorzuglich von Ammoniak, erhohen diese
Wirkung, besonders bei Zink. Sauerstoff bewirkt indeesen die
starksten Erscheinungen , besonders an dem Theil der Reservoirobefiache, wo die Beriihrung bald mit Luft, bald mit Wasser
stattfindet. Der untersuchte Bodensatz bestand grosstentheils aus
Carbonaten und Silicaten. Hundert Theile einer Probe desselben
enthielten :
Zinkoxyd
5,OO.
Bleioxyd
. 2,Ol.
Kupferoxyd . Spuren.
Eine zweite Probe aus demselben Reservoir, nachdem dilsselbe
langere Zeit leer und der Einwirkung feuchter Liift ausgesetzt
geweeen war, ergab:
Zinkoxyd .
11,56.
Bleioxyd
. 5,85.
Kupferoxyd
Spuren.
. .
.
.
.
.
318
Moosbeere.
Verf. empfiehlt deshalb, das Zink zu Reservoiren immer so
vie1 als thunlich rein zu nehmen nnd an Stellen, wo Ammoniak
zagegen ist , Zink wennmoglich ganz zu vermeiden. Verzinnte
Bleirohre zeigen analoge Erscheinungen, so dass Verf. bei Untersuchung von Bodensatzen, die sich in Reservoiren fanden, welche
rnit angegriffenen Bleirohren gespeist waren, einen Gehalt von
0,027 o/o Bleicarbonat nachweisen konnte. I n rnit solchen Rohren
gespeisten Kesseln hatte sich das Blei s o angesammelt, dass die
Untersuchung 0,98 o/o Rleioxyd und Spuren von Kupferoxyd auffand.
(Bulletin de la Socidtd chimique de Pans. Tome XXXIII p . 499.)
C, Kr.
,
In der Poosbeere Vaccinium macrocarpon, suchte F e r d in a n d vergeblich nach Aepfel -,Bernstein - , Wein - und OxalAiiure.
Die Priifung auf C i t r o n e n s iiu r c geschah in folgender Weise:
Der gekochte Saft der Beeren wurde heiss mit kohlensaurem Kalk
nnd Losung von Kalkhydrat gesattigt, auf ein Filter gebracht, der
Niederschlag gut mit heissem Wasser ausgewaschen und getrocknet. Dann wurde er mit kaltem Wasser behandelt, filtrirt und zu
Theilen des Filtrate zugesetzt a) Chlorcalcium: beim Kochen entstand ein weisser Niederdchlag j b) Silbernitrat : ein weisser Niederschlag, der nsch langem Kochen schwarz wurde; c) rnit einigen
Tropfen Losung von hypermangansaurem Kali gemischt , beim Erhitzen trat keine Reduction des Kalisalzes ein; d) zu dem Rest
des Filtrate Kalkhydratlosung im Ueberschuse, erst beiin Kochen
entstand ein weisser Niederschlag, der gich beim Erkalten theilweise wieder loste. Diese Reactionen erweisen die Anwesenheit
der Citronensaure.
Um ihren Procentgehalt zu bestimmen, wurde der Saft von
100 g. Beeren wie oben mit kohlensaurem Kalk und Losung von
Palkhydrat behandelt. Nach dem Filtriren uud Auswaschen des
Niederschlags wurde das Filtrat mit mehr als dem gleichen Volumen Alkohol gemischt, wieder filtrirt und der resultirende Niederschlag von citronensaurem Kalk bei einer 149O C. nicht ubersteigenden Wiirme getrocknet. Der so erhaltene wasserfreie citronensaure Kalk wog 2,094 g. Die Citronensaure darin berechnet sich
zu 1,41 g.
Es wurde ein Versucli gemacht, durch Decinormal - Kalilosung
die Menge freier Saure im Beerensafte zu bestimmen, aber obgleich
die Farbe der Flussigkeit sich anderte, wenn alkalisch, so war die
Aenderung so sllmahlich , dass kein Resultat erhalten werden
konnte. AUR demselben Grunde gab auch Lackmuslosung kein
Resultat. (American Journal of Pharmwy. Vol. LZI. 4. Ser.
Vol. X. 1880. yay. 294- 296.)
R.
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