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Ueber die englischen schwarzen Tropfen black drops.

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Engli8che schzcarze Tropfen (blac‘k d r o p ) .
dern Steinkohlentheerole dargestellten Basen eine verscbiedene Nomenclatur nothig mache u n d schlii t folgende vor z
Leukolin = C I e H 7 N ; Chinolin 818H7N
Iridolin = CzoH9N; Lepidin CzoH9N
Cryptidin = C 2 2 H I I N ; Dispolin C 2 2 H I I N .
(Chem. Soc. J o u m . 1863. - Chem. C‘entrbl. 1864. 16.) B.
Ueber die cagliscbca scbaarzea Troyfeo (black drops).
Im Jottrnrcl de Piiarm. et de a i m . (Jan. 1864.) wird
von May e t eine auefuhrliche Abhandlung iiber die Bereitung d e r btctck d r o p mitgetheilt und bei einem Ruckblick
auf die Geschiclite dieses Arzneimittele daraiif hingewiesen, dass schon Parncelsus ein iihnliches Medicament
(bereitet nus Opium, Snfran, Zimmt und Quittensaft oder
dcm Safte saurer Orangen) a h sein wichtigstes schmerzstillendes Mittel ‘im Oebrauch gehabt habe und er sonach
vielleicht der Urheber d e r Formel aein durfte. Es bildeten die bluck d r o p in England lange Zeit ein geschatztes Gebeimmittel, bis durch A r m e t r o n g die Vorschrift
d a m d e r Oeffentlichkeit ubergeben wurde; scbon d a n i d s
aber waren Formeln fur ein nhnlicliea Medicament b e k m n t ,
welche zum Theil wohl nocli alteren Ursprungs ecin niochten, RIBdie des Uehcimniittels. So behndct sich z. D. in
den Londoner pliiloso tiischen Abhandlungen von I674
eine Vorschrift von R. o y l e , welche Opium, Muscntnuss,
Zimnit und Safran, wie oben, niit Quittensaft suszieben
lasst und dem Pr5pirate die Syrupsconsistenz vorschreibt;
dann befand eich in dem arnerikanischen Formelluche
von 1825 ein Recept, wonsch die genannten Ingredienzien
mit Weinessig extrahirt werden eollten ; dann wurde in
der Batavischen PharmakopGe von N i e m a n n 1824 und in
der Pliannakopoe der Vereinigten Stanten 1825 vorgeschrieben, j e n e 4 Stoffe mit Weinessig, Bierhefe a n d Z u c k e r
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Wochen a n der Luft stehen zu laesen; die Fabrikanten des Geheimmittels wandten dngegen entweder
eauren Wein oder den Saft wilder Aepfel 111s Vehikel
an. Alle jene Vorschriften enthielten n u r die Angabe,
dasa daa fertige Yriiparnt die Syrupsconsistenz besitzen
miisse ’und es w a r daher natiirlich, dass die Stiirke des
Medicaments eine sehr schwaokende sein musste. I n neuerer Zeit bat inan diescm Uebelstande durch die Gewichteangabe des fcrtigen Mittele abzuhelfen gesucht und k a m
dabei zu dern Resultate, dass das Verhaltniss dee Opiums
zum Priiparate ein sehr verscbiedenes bei den einzelnen
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Reaction auf Morphin und Narkotin.
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Vbrschriften sei, so dam. es nach der einen aicb durch
1 : 2, nach anderen durch 1: 3, 1 :5, ja sogar 1: 8 auedriicken liess. Die, namentlich in England, gebrluchlichsten Vorschriften geben das Verbaltniss 1 : 2 an, so
dass ein Tropfen dieees Priparats 4 Tropfen Laudan. liquid. Sydenhanti ents richt. Eine den engliechen sehr
abnliche Vorschrift be ndet sich auch im Codex medicnm.
Hamburgeneio und konnte vielleicbt als die normale betrachtet werden. Es sollen danach verwandt werden:
Opium.. . . . . . 2 Unzen oder 68,46 Qrm. oder 100,OO Th.
Destill. Eesig 1 Pfd.
350,79
600,OO
Safran.. . . . . . 1 Drchm.
3,65 ,
n
6,20 n
Muskatnuss. .. 3
n
10995 n
n
18960 n
Zucker.. .... 1 Unze
29,23
n
50,OO n
Bierhefe. . . .
n
14,61 n
n
25,OO n
Nachdem die ersten 4 eine Viertelstunde zusammen
ekocht worden sind, sol1 man Zucker und Hefe hinzukgen, 6 Wochen stehen lassen, filtriren und das Filtrat
aiif 4 IJnzen concentriren. E s ist nun aber klar, dass
die lange Dauer und der Gebrauch der Hefe ein Paar
Uebelstande der Vorschrift sind, welche der Praktiker
gern beseitigt sieht, und SO ist gewies die von W a y e t
empfohlene Abiinderung willkommen zu heissen. M a y e t
scbreibt vor:
Opium .....................................
100 Tb.
DestilLEssig, (100Th. sattigend 6 m . tr. NaO, 0 2 ) 600
Ysfrnn.. ....................................
8
Muskatnues ................................
25 n
Zucker.. ...................................
30
Die trocknen Subetanzen (mit Ausnahme des Zuckers)
sollen gepulvert mit Dreiviertheil des Essige 8 Tage digerirt und zuletzt auf dem Dempfbade erwkmt werden.
Nach dem Abpressen der Flussigkeit und lrbermaliger
Digestion mit dem letzten Viertheile des Essigs, sollen die
vereinigten Fliissigkeiten mit dem Zucker verIpischt und
bie zu 200 Th. auf dern Dampfbade concentrirt werden.
Die schwarzbraune Flussigkeit sol1 dann das spec. Clew. =
Weiahold.
1,268 (oder 310 BaurnB) besitzen.
K
,,
+,
I)
Reaction auf Morybin und Narbotin.
Die von J. E r d m a n n angegebene Reaction auf Morphin mittelst Schwefelsiiurebydrat, dem ein Minimum Salpetersaure zugesetzt iet, ist nicht immer zuverlassig ; sie
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