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Ueber die entfrbende Eigenschaft der therischen Oele.

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Entfirbende Eigensclinft der iitheiischeii Ode.
auf mit essigsaurem Bleiosyrl versetzt, das Bleisalz durch
Schwefelwnsserstoff zersetzt und die zur Trockne verdainpfte klare Fliissigkeit init Aether beh,mdelt, aus dem
sich in dcr That beini Verdunsten Aconitsiiure in den
ihr eigenthuinlichen warzenforinigen Krystallen abschied.
Sie gaben in eincni GlasliBlbchen erhitzt niit Zuriicklassiing eincr voluminoscn Rohle Tropfen, .welche krystallinisch zu Itakonsiiure erstarrten uncl zeigten iin Silbersalze analysirt die Zusainmcnsetzung cler Aconitsiiure.
(A1177. dev C7iena. u. Phavm. XC. 89
99.)
G.
-
IIeber die entftirbeiide Eigerscliaft der iitherischen Oele,
Wenn Glzser mit Citronen - oder Berganiott - Ocl langere Zeit durcli einen Iiorli vcrschlossen gcwesen sind,
so bemerlrt man, dass clas untcre Drittel cles Korkes gebleicht erscheint, ungefiihr so, a!s mcnn Snlpetersiiure auf
ihn eingewirkt hatte.
Durcli diese Erscheinmg aufiiicrksam geniacht liess
Dr. P l u in m e r in Richmond in Indiana folgencle atherisclie Oele auf eine BnflGsung von Indigoschwefelsiiure
einwirken : Oleiina Citri, EbeiLicwli, baccai*. JiinijJeri, Terebinthinne, Anisi vtilg., Tnmcsti, Nenilz. pip., Rorismavini,
scm. CXeiLopodii nnthelmint., Cinnaniomi, Bei*gainottne, Cctrci,
Lccr:ni&lae, Ctzvyophyllor., Oi*i,qaui, ~%ibii~,cie,
Ailegii, G a d thei*iae, Smsafrus covtic., I ’ i i und Conii.
TTon cliesen Oelen vcrnrsachten das 01. Gnulthericie
und &ssa rcis nur lnngsain eine Farbenabnahnie der
blauen I n igoschwcfelsiiurc - Liisung, wiilirend slle iibrigen
die blaue Farbe sclinell verschwinilcn machten, so dass
die Fliissiglreit Mar und farblos wie Wasser erschien.
Am schnellsten bcwirkten dies 01. Tei*ebintl~in.,Juniperi,
Pini, Beyctinottcie, C h i i und X e v t h n e pip. Zmci bis drei
Tropfen Terpenthind bleicliten einen Yrobircylinder voll
des blauen Rengens.
Dei den meisteii der obengcnannten Ktherischen Oele
geniigte cin mehrinaliges Durdicinanclerscliiitteln ohne
Anwendung voii TVarnie, uin die bcschriebene Erscheinung hervorzubringen, miihrcnd zuglcicli einige durch
das Sclititteln milchig wurden, wiilirend anclere von vorn
herein durchsichtig bliebcn.
D a das kaufliche Terpentliiniil imnier mehr oder
weniger oxydirt ist, versuchte P l u i n i n e r auch reines
Camphen, was ebenfalls rasch bleichend auf die blaue
d‘
Dawtellzmg des Glyceriiis i m
Grossett.
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Losung einwirkte. Dasselbe fand bei Citren (Citronyl)
statt.
Ferner stellte P 1u m ni e r Versuche init Copaiva - Balsam, der mit seinem gleichcn Theile Indigoschwefels"aureLosung kalt zusammengcschuttelt, die blaue Farbe nur
in grunlich-blau veranderte, welche TVirkung P l u i n m e r
dem atherischcn Oele des Balsams zuschreibt.
01. Lini (gehiirt indessen ebenso wenig zu den atherischen Oelen, wie das nachfolgende Glycerin. H.) brachte
in dem Verlialtnisse von 8 Th. mi 1 Th. Indigoscliwefels#ure-Losung nur eine Verminderung der blauen Farbe
hervor. Durch ferncres Schuttelii und Erwiirmen wurde
swar die Lebhaftiglieit clersclbeii iiniiier mehr verringert,
verschwand aber selbst ain nachsten Tage noch nicht
ganz, wiihrend das Oel wie Eigelb crschien.
Glycerin veranderte dns Blau in ein blasses Griinlich- Blau.
Kampfer einige Minuteii mit IndigoschwefelsaureLosung gekocht, bemirlite keine Farbenveriinderung.
Pluniiner ist der Ansiclit, dass sich dicsc Reactionen der iitherischen Ocle auf Indigoschwefelsiure zur
Entdcckung von Verfiilscliungen benutzen lassen werden.
So z. B. wiirde das 01. hhbintse iiiitunter gefalscht gefunden durch einen Zusatz von 01. Jtiiiiperi ligni und 01.
Terebiszth. Iteines 01. S a b i ~ ewirkt nun aber kalt auf
das blauc Rengens gar nicht ein uiid bleibt dabei klar,
wogcgen Wacliholder- und Terpcntliinol grosse Quantitiiten dcr blauen I'liissigkeit entfarbeii, wobei sie selbst
milchig werdcn. (Anzeric. J o z w ~ .of Hiarm. Scpt. i853.)
H.
Darstelliiug des Glycerins im Grossen.
C. M o r f i t in Baltimore scliliigt zur Erlangung grosser
Mengen von Glycerin nachstehenden Weg ein, der vor
den bisherigen Rereitungsweiscii den Vortheil einer Ersparniss an Zcit, Arheit und ICostcn voraus hat.
100 Pfd. Talg, Oel oder Schmalz werden in einein
tiefen, blank gesclicuertcn cisernen Kessel, nachdem sie
durch Dampf fliissig gemacht worden sind, niit 15 Pfd.
Aetzlialk, der vorher sorgfiiltig geliischt und init 10 Qrt.
Wasser zur l<alkmileh angeruhrt worden ist, versetzt.
Hierauf wird der Kcssel bedeckt und dcr Dampf so
lange hineingeleitet, bis die Seifenbildung vollstandig
beendet ist, was inan als geschehen betrachten kann, sobald
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