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Ueber die Ghrung verschiedener SUssstoffe.

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Gdkrung verschiedener Stissstofe.
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Ueber die Gfihrang versehiedener Siissstofle
hat H e r t h e I o t Versuclie angestellt, die zu fblgenden Kesultuten fuhrten :
1) M a n n i t , cinige Wochen lang bei 40OC niit
Kreidc, weisseni Kiisc und Wasser stelien gelassen, lieferte tinter Entwicbelung von Kolilcnsirure und WasserstofYgas eine grosse Mcnge Alkohol, zugleich auch Milchsiiure. Aller Stickstoff des Fcrments oder der grijsste
Theil desselbeii war als Stickgns entwichcn. Bei dieser
Crlihrung konnte keinc Entwickclung organischer Wesen
wahrgenoinmen werclen. Fast alle stickstofilialtigen Substanzen uncl tliierischen Gewcbc liefertcn dieselbcn Resultntc, wie dcr :ils Ferment bcnutzte weisse Kiise.
2) D u 1 c i n liefertc unter denselben Unisthden ebcnfalls eino grosse Rtenge gewijhnlichen Alkohol C4HWz.
3,) S o r b i 11 licfertc inelirere Male Alkollol, einige
Male niich niuht, sber immer Milchsiiure.
4) G 1 y c e r i n (Oclsiiss) liefert unter denselben Unistfinclcn einc gewisse Menge gcwiihnlichcn Alkohol.
Dicse ‘I’hatsaclicn bestatigen die nahe Verwandtschaf‘t
der gcnannten S&sqtoffc init dern unrnittelbnr durch Bcfc
in Alkoliol uncl IiolilensRure zerlcgbaren Zuckcr.
5) Tlntcr dcn angegebcnen Unistjinden liefertcn dcr
gcnieine Xucker (Rohrzucker, Rfibenzucker) Stiirkezncker,
Milchzucker, Quninii, Starkmehl und Bierhefe bestiindig
eine gewisse Menge gewijlmlichen Alkohol.
Uie I3ildung clesselben wurde diirch verschiedenc
Salxe und Ocle nicht verhindcrt, von denen mail solches
friiher annnhm.
Uci Anwendung von Sorbin, Milchzucker und Starkemchl war es uniniiglich, zii irgencl ciner Zeit in den
Fliissigkciten ein Zwisclicnproduct aufzufittden; ivelcbes
den Uebergang dos g%lirenclenKorpers in das Giilirungsproduct gebildet hiittc. So lange inan init Irohlensaurctn
Kalk opcrirte, konntc innn h i der nlkoholischcn Giihrung des Mannits, Dulcins imd Glycerins keine Bildung
von Kriimelzuclrcr oder Syrupzucker beobach ten.
Lasst man den kohlenssuren Kalk weg, so bleiben
Mannit, Dalcin nnd Glycerin bei Beriihrung init dcr sich
zersetaenden animalischen Substsnz unversndert und es
bildeten sich auweilen nur Spuren von Alkohol. Wcnn
inan abcr eine massig concentrirte Lijsung von Mannit
odcr Glycerin init gemissen frischen Gcwcben, besonders
mit dern der FIodcn oder dcs Pankreas in Beriihrung
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Bildiing von Mdnnit i n Algen.
bringt, so findet i m n nach einigen Wochen einen der
Glucose ahnlichen Zucker, ’ der direct giihrungsfjhig ist
und aus den1 weinsauren Kupferoxyd-Kali Kupferoxydul
reducirt.
Die Menge dieses gebildeten Zuckers lrann
bedeutend mehr betragen, als die Gewichtsrnenge der in
Losung iibergegnngenen stickstoff haltigen Substanz. (Mapcellin Bertlielot, Compt. vend. Jziill. 1856. pug. 238 -239.)
__-
ur. €1. Ludwig.
Ileber Darstellung des Drusen- oder Weinols.
l)r. A. R a u t e r t giebt zur Darstcllung des Oeles
folgende Andeutungen: das Oel wird aus den Drusen
durch Destillation geschieden, doch dnrf diese nicht uber
freiein Feuer yeschchen, weil die Rirasse leicht anbrennt.
Die Orusen werden in ein, mit Wlei ausgelegtes Fass
qefullt; durch dasselbc leitet inan vermittelst eines am
koden dcs Fasses mundenden Rohres eincn lebhaften
1)ampfstrorn nncl 1 W t durch ein zweites Rohr die init Oel
uncl Allsoliol beladenen DBmpfe in ein Kuhlfass treten,
wo ersteres zu schwarzen Tropfen condensirt auf den1
wksserigen Allrohol schwimnit. Durch Rectification erliiilt man das Oel wasserklnr. Die besten Erfolge erhielt
Verf. bei Ziisntz von
PM. cnglischcr Schwefels%ue
auf jeden Centner Drusen. Nach Beendigung der Destillation gieht nian auf jedes €’fund angewandter dchwefelsiiure, 3 Pfd. Soda zur Drusenmasse, um die freie SjLure
zum Theil wieder zu neutrahiren. Nach 8 Tagen hat
sich dann Weinstein abgeschieden, welcher durcli Haarsiebe leicht von der anhangenden schmierigen Masse sich
trennen liisst.
Man erhslt so aus 25 Ctr. &usen 1 Pfd. Weinol
und 160 bis 200 Pfd. rohen Weinstein.
(Polyt. Jonm.
Bd. 143. S.71 durcla Polyt. Centrbl. 1857. S. 479.)
E.
Ileber die Bildung von Mannit in Algen.
Man weiss schon seit einiger Zeit, dass auf der Oberfliiche trocknender Algen sich Efflorescenzen von Mannit
einstellen. Nach Dr. T. L. P h i p s o n ’ s .Erfahrungen scheint
jede Alge Mannit erzeugen zu lronnen. I n der lebenden
I’flanze ist dieser Zucker noch nicht vorhnnden; er bildet sich erst durch eintretende Glhrung und, wie P h i pson meint, %us dem Pflanzenschleime C l 2 H l W i o Schleim
4 H 0 = CIzH14O*2+ 0 2 , indem derselbe im Gahrungs-
-t
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