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Ueber die gleiche Zusammensetzung des Leukophans und Melinophans so wie Uber einige neue Verbindungen aus dem Salzlager von Stassfurt.

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318 Zusammensetzung-des Leukophans zind Jlelinophuns efc.
weniger betragen, als zur Fallung gehort, die man zuletzt durch vorsichtigen Zusatx von kohlensaurem Kali
vollsthdig macht. Warme oder Kochen ist zur Fallung
nicht nothig. Der breiartig sufgequollene Niederschlag
ist oder erschcint in seiner Masse sehr ungleichformig ;
wenn man ihn aber iiber Nacht sich selbst iiberliisst,
unter jeweiligern Umriihren, so vereinigt sich das Oxydul mit dem Oxyd ganz vollkornmen zii Aethiops ma^tialis, den man durch 2- bis 3maliges Aussiisscn von
allern Jodkaliurn befreicn kann. Da alle Methoden durch
Schrnelzung Verluste nach sicli ziehen, die sich lcaum
vermeiden lassen, so diirfte die eben beschriebene Abanderung wold bald allgeniein Anwendung finden. (Ruchner’s news Repert. Bcl. 6’. Heft 3.)
B.
Ueber die gleiche Zusaminensetzung des Leukophans
und i?lelinophans, so wie iiber eiuige ueue Verbindungen aus dem Salzlager von Stassfurt.
Der Leukophan ist ein seltenes Mineral aus den1
norwegisohen Zirkonsyeriit, von Esriia r 1; aufgefundcn
und dann von A. E r d i n a n n chemisch untersucht, wonach es eine neue und nngewohnliche Zusammensetzung
hat, indeiri es cine Verbindung von kieselsaurer Hcryllerdc und Kalkerde mit Fluornatrium ist.
Ein aus derselben Uegend stammendes gelbes und
Anfangs fur U’iihlerit gehaltenes Mineral ist neuerliuh
von S c h e e r e r auf Grund einer Rnalyse von R i c h t e r
als Melinophan bezeichnet worden. Indern S ch e er e r es
mit dem Leukophan vergleicht, kommt er zu dem Sclilusse,
beidc rniichten analoge Verbindungen, die Beryllerde des
Leuliophans aber iin Mclinophan durch Thonerdc ersetzt,
auch eine kleinere Menge Fluornatrium in lctzterem enthalten scin.
Vergleicliende Analysen bcider Mineralien haben
R a m m c l s b e r g uberzeugt, dass A. E r d m a n n ’ s Itesultat in Betreff des Leuliophans genau ist,~ dass aber
E i ch ter’s Angabcn fiir den Melinophan ungenay sind.
Heide enthalten vorherrschend Bcryllerde, neben wenig
Thonerde, und wenn in den relativen Mengen der Slime,
des Kalkes, Natrons und Fluors sich Diffcrenzen finden,
so sind dieselben doch nicht so gross, dass sie dns Rcsultat der Bcrechnung triiben Iconnten, wonach die Zusammensetzung beider dieselbe ist.
Lb'throhr mi( continuirlichem Luftstrom.
319
In den oberen Teufen des Steinsalelagers von Stassfurt hat sich neben Stassfurtit, Carnallit, Anhydrit etc.
ein neues hochst zerfliessliches gelbes Salz gefunden,
welches eine feste Verbindung von 1 Atom Chlorcaloiurn,
2 At. Chlorinagnesium und 12 At. Wasser ist, und fiir
welches R a m m e 1 R b e r g den Namen ,,Tachhydrit (' vorschliigt. Es besitzt deutliche Spaltbarkeit und scheint im
Anhydrit eingelagert zu sein, enthalt aber keine Spur
Schwefelsiiure. In seiner Niihe tindet sich gleichzeitig
weisse, durctischeinende, feinkornige, schwefelsaure Talkerde mit 1 At. Wasser, gemengt niit einigen Procenten
Chlornatrium, und also vom gewohnlichen Bittersalze
verschieden.
(Ber. der Akad. der Wissensch. z u Berlin.
1856.)
l3.
Lothrohr mit tontinuirliehein Luftstrom.
C h e v a 1i e r hat das friiher von d e L u c a beschriebene Lothrohr abgeiindert ; aus der beigefiigten Zaiclinung ergiebt sich die Construction des verbesserten Instruments.
t
t
a ist das Mundrohr, durch welches man Luft in den
Kautsahukballon B blast, dieser steht durch die Kautschukrijhre t mit dem Mundstiick in Verbindung;. bci 1)
befindet sich eine Klappe, welche hindert, dass die Luft
aus dem Ballon wieder durch daa Mundrohr entweicht.
Durch eine zweite Rohre t ist der Ballon mit der Riihre
I verbunden, welche die Luft in die Flamme bliist.
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